Trauma-Trend: Inneres Kind als Sündenbock | doccheck
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Anne-Mette
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Trauma„Trend: Inneres Kind als Sündenbock | doccheck

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Eine Patientin verletzt sich selbst nach nur kleinsten Konflikten. Da kommt das Konzept des inneren Kindes gerade recht. Denn "es gibt doch eine Ursache, warum ich das mache!" Warum ich das für gefährlich halte.

Das erläutert Dipl.-Psych. Dr. Ahmed El-Kordi hier:

https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... uendenbock
Jaddy
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Re: Trauma„Trend: Inneres Kind als Sündenbock | doccheck

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Guter Artikel.

Arbeit mit inneren Anteilen ist bei vielen Klientys schon eine gute Sache. Aber diese Fixierung auf ein angebliches inneres Kind ist ähnlicher Unfug wie Freuds Traumdeutung. Die Anteile sind in der Regel keine Persönlichkeiten, sondern Handlungsmuster, denen damit eine Struktur und Bezeichnung gegeben werden kann, damit in der Therapie über sie geredet und mit ihnen gearbeitet werden kann. Einige davon können auch starke Altersregressionen beinhalten nach dem Schema "in solchen Situationen bin ich nicht mehr die kompetente, erwachsene Person, sondern eher Teenager; mir fehlen meine erwachsenen Ressourcen". Gerade bei der Aufklärung der Beziehung zu Eltern oder Autoritätspersonen passiert sowas viel.

(Ich krieg den ganzen Kram über mein Ehewesen mit, das im therapeutischen Bereich arbeitet und gerade viel mit inneren Anteilen)
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