Krieg den Sternen | SPIEGEL | Abo
Verfasst: So 28. Jul 2024, 16:27
Viele Menschen stören sich an -»Gendergaga-« und lehnen Schreibweisen wie -»Hörer*innen-« ab. Doch in deutschen Medien sind Gendersterne sehr selten, wie eine SPIEGEL-Datenanalyse zeigt.
Interessant sind die Zahlen aus dem Bezahl-Artikel.
Während - auch bei einigen hier im Forum - das Gefühl vorzuherrschen scheint, dass "die gesamte Sprache verhunzt und unlesbar gemacht wird", drücken die Zahlen es ganz anders aus:
Eine SPIEGEL-Recherche in Millionen von Presseartikeln zeigt: Sterne und Doppelpunkte im Wortinnern erscheinen zumindest in journalistischen Texten sehr selten. Im Jahr 2023 enthielten nicht einmal mal 0,005 Prozent aller Wörter in 19 deutschen Medien Genderzeichen. Ohne die vielen Treffer aus der -»taz-« läge die Quote sogar unter 0,001 Prozent.
Bekannt ist allerdings auch
Medien nutzen nämlich immer häufiger geschlechtsneutrale Formen wie Studierende oder Lehrkräfte und Doppelformen wie Hörerinnen und Hörer.
Dabei halten sich bestimmt Schreibende an die Empfehlungen von Genderleicht & Bildermächtig
Interessant sind die Zahlen aus dem Bezahl-Artikel.
Während - auch bei einigen hier im Forum - das Gefühl vorzuherrschen scheint, dass "die gesamte Sprache verhunzt und unlesbar gemacht wird", drücken die Zahlen es ganz anders aus:
Eine SPIEGEL-Recherche in Millionen von Presseartikeln zeigt: Sterne und Doppelpunkte im Wortinnern erscheinen zumindest in journalistischen Texten sehr selten. Im Jahr 2023 enthielten nicht einmal mal 0,005 Prozent aller Wörter in 19 deutschen Medien Genderzeichen. Ohne die vielen Treffer aus der -»taz-« läge die Quote sogar unter 0,001 Prozent.
Bekannt ist allerdings auch
Medien nutzen nämlich immer häufiger geschlechtsneutrale Formen wie Studierende oder Lehrkräfte und Doppelformen wie Hörerinnen und Hörer.
Dabei halten sich bestimmt Schreibende an die Empfehlungen von Genderleicht & Bildermächtig