Need help „ Nicht Mann, nicht Frau, eher androgyn?
Verfasst: Mo 4. Jul 2011, 02:44
Hallo ich habe Fragen und ich denke ihr könnt mir noch am Besten helfen. (Abgesehn von dem Psychologen, den ich bald aufsuchen werde, muss da nur erst mal einen guten finden ...)
Um einen Grobumriss meiner Situation zu geben:
Ich bin eine Biofrau und 26 Jahre alt und pansexuell. Soweit die Fakten.
Aber ich fühle mich nicht als Frau, aber auch nicht richtig als Mann. Die meiste Zeit fühle ich mich eigentlich androgyn, also weder noch und manchmal fühle ich mich als Mädchen, manchmal als junger Mann. Wenn ich mit Männern fllirte, fühlt es sich sehr oft schwul an und nur sehr selten (nur wenn ich passiv bin) hetero. Wenn ich mit Frauen flirte fühle ich mich auch eher als Mann.
Ich hab mich schon als Kind nicht ausdrücklich als Mädchen gefühlt, mich aber manchmal gefragt, wie es sich als Junge anfühlen würde ... die pubertäre Veränderungen setzten bei mir immer auf den letzten Drücker ein und diverse weibliche Charaktereigenheiten habe ich noch nie verstanden. zum Beispiel der Bedarf zum Schminken oder der gemeinsame Toilettengang.
Irgendwann ging es dann los, wo ich vorm Spiegel stand und mich meine Brüste einfach nur störten. Das muss flach sein, flach wäre richtig. Ich fing an es zu lieben, wenn ich mit einem Jungen verwechselt wurde und durfte mir regelmäßig anhören, dass ich mich bewege wie ein Mann. Mit steigendem Selbstbewusstsein in den letzten Jahren wurde dieses noch verstärkt. Seit dem letzten Jahr lerne ich zwar langsam mit dem Frauenkörper umzugehen, sprich schminken, weiblich kleiden, mit Absätzen laufen, aber es fühlt sich immer etwas falsch an, so wie eine Maske ... so wie ein "das bin nicht ich, ich tu nur so". Wenn ich in meinen neutralen Sachen aber mit Bart rumlaufe, fühle ich mich nicht verkleidet und in Männersachen fühle ich mich im allgemeinen etwas wohler, als in Frauensachen.
Was mich an der Sache nur am meisten irritiert ist, dass ich mich nicht durchgängig eindeutig als Mann, sondern eher eindeutig als androgyn empfinde und nur zwischenzeitlich als Mädchen oder sehr junger Mann.
An dieses Gefühl der Androgynität würde ich mich aber gerne auch körperlich anpassen (Brust weg und etwas tiefere Stimme) ... komplett zum Mann werden will ich zumindest Momentan aber auch nicht, weil ich mich nicht als erwachsener Mann fühle, sondern androgyn .. sprich zu männlich für meinen Frauenkörper, aber zu weiblich für eine richtige Umwandlung.
Was tun? Ich mein, ich hab rückblickend das Gefühl, als ob ich in meiner Kindheit schon weder Junge, noch Mädchen war. Dass ich eig schon mein ganzes Leben lang in der Mitte dazwischen lag und "Mädchensachen" höchstens getan hab, weil es gesellschaftlich nun mal so ist und ich zu naiv war soetwas zu hinterfragen und mich aufgrund dieser Naivität nicht dagegen gewehrt habe. Kann es sein, dass ich doch ein verkappter TM bin oder BIN ich einfach androgyn?
Und wenn ich androgyn bin kann mir dann überhaupt geholfen werden? Denn das Gesetz und die Gesellschaft wollen ja immer eine eindeutige Zuordnung ... aber meine Brüste stören mich wirklich sehr und ich habe das Gefühl, um erwachsen zu werden, muss meine Stimme auch tiefer werden.
Ich mein, mit 26 Jahren fühle ich mich, als wäre ich noch immer nicht richtig in die Pubertät gekommen. Und ich genieße es sehr, mich männlich zu kleiden und einen Bart zu tragen.
Was meint ihr über meine Situation?
Um einen Grobumriss meiner Situation zu geben:
Ich bin eine Biofrau und 26 Jahre alt und pansexuell. Soweit die Fakten.
Aber ich fühle mich nicht als Frau, aber auch nicht richtig als Mann. Die meiste Zeit fühle ich mich eigentlich androgyn, also weder noch und manchmal fühle ich mich als Mädchen, manchmal als junger Mann. Wenn ich mit Männern fllirte, fühlt es sich sehr oft schwul an und nur sehr selten (nur wenn ich passiv bin) hetero. Wenn ich mit Frauen flirte fühle ich mich auch eher als Mann.
Ich hab mich schon als Kind nicht ausdrücklich als Mädchen gefühlt, mich aber manchmal gefragt, wie es sich als Junge anfühlen würde ... die pubertäre Veränderungen setzten bei mir immer auf den letzten Drücker ein und diverse weibliche Charaktereigenheiten habe ich noch nie verstanden. zum Beispiel der Bedarf zum Schminken oder der gemeinsame Toilettengang.
Irgendwann ging es dann los, wo ich vorm Spiegel stand und mich meine Brüste einfach nur störten. Das muss flach sein, flach wäre richtig. Ich fing an es zu lieben, wenn ich mit einem Jungen verwechselt wurde und durfte mir regelmäßig anhören, dass ich mich bewege wie ein Mann. Mit steigendem Selbstbewusstsein in den letzten Jahren wurde dieses noch verstärkt. Seit dem letzten Jahr lerne ich zwar langsam mit dem Frauenkörper umzugehen, sprich schminken, weiblich kleiden, mit Absätzen laufen, aber es fühlt sich immer etwas falsch an, so wie eine Maske ... so wie ein "das bin nicht ich, ich tu nur so". Wenn ich in meinen neutralen Sachen aber mit Bart rumlaufe, fühle ich mich nicht verkleidet und in Männersachen fühle ich mich im allgemeinen etwas wohler, als in Frauensachen.
Was mich an der Sache nur am meisten irritiert ist, dass ich mich nicht durchgängig eindeutig als Mann, sondern eher eindeutig als androgyn empfinde und nur zwischenzeitlich als Mädchen oder sehr junger Mann.
An dieses Gefühl der Androgynität würde ich mich aber gerne auch körperlich anpassen (Brust weg und etwas tiefere Stimme) ... komplett zum Mann werden will ich zumindest Momentan aber auch nicht, weil ich mich nicht als erwachsener Mann fühle, sondern androgyn .. sprich zu männlich für meinen Frauenkörper, aber zu weiblich für eine richtige Umwandlung.
Was tun? Ich mein, ich hab rückblickend das Gefühl, als ob ich in meiner Kindheit schon weder Junge, noch Mädchen war. Dass ich eig schon mein ganzes Leben lang in der Mitte dazwischen lag und "Mädchensachen" höchstens getan hab, weil es gesellschaftlich nun mal so ist und ich zu naiv war soetwas zu hinterfragen und mich aufgrund dieser Naivität nicht dagegen gewehrt habe. Kann es sein, dass ich doch ein verkappter TM bin oder BIN ich einfach androgyn?
Und wenn ich androgyn bin kann mir dann überhaupt geholfen werden? Denn das Gesetz und die Gesellschaft wollen ja immer eine eindeutige Zuordnung ... aber meine Brüste stören mich wirklich sehr und ich habe das Gefühl, um erwachsen zu werden, muss meine Stimme auch tiefer werden.
Ich mein, mit 26 Jahren fühle ich mich, als wäre ich noch immer nicht richtig in die Pubertät gekommen. Und ich genieße es sehr, mich männlich zu kleiden und einen Bart zu tragen.
Was meint ihr über meine Situation?