Vorstellung von Janine
Verfasst: Di 25. Jun 2024, 11:33
Hallo zusammen,
ich heiße Janine, bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe zwei kleine Kinder.
Mein mit vielen Unterbrechungen, Zweifeln und Ängsten gepflasterter Weg begann ungefähr im Vorschulalter, noch vorwiegend in Gestalt von einer Vorliebe für "Frauen"-Schuhe. Vermutlich auch aus kindlicher Neugierde hatte ich großen Spaß, mir die Schuhe meiner Mutter anzuziehen, wobei aber auch bereits immer ein gewisses Glücksgefühl mitschwang. Diese Vorliebe entwickelte sich im Teenageralter weiter und führte mehr und mehr dazu, dass ich mir auch andere Kleidung zulegte, um diese mit den Schuhen zu kombinieren. Ich fand immer mehr Gefallen daran und versuchte mich auch darin, mein Äußeres entsprechend anzupassen (Perücke, Schminken, Shaping). Die Ergebnisse sahen sicher nicht professionell aus, jedoch zählte für mich hier hauptsächlich die Verwandlung an sich, das Gefühl, das man dabei empfand. Und dieses war durchweg positiv. Ich war glücklich.
Ich muss erwähnen, dass ich in dieser Zeit bereits mit meiner jetzigen Frau zusammen war, wir zu diesem Zeitpunkt jedoch für zwei Jahre in einer Fernbeziehung lebten. Dies ermöglicht es mir, meine andere Seite getrennt auszuleben. Mit dem Einzug in die gemeinsame Wohnung änderte sich das natürlich und ich trennte mich schweren Herzens von allem, was ich bisher angesammelt hatte. Und in gewisser Weise auch von Janine.
Die Umstellung fiel mir im Anschluss erstmal nicht schwer, gleiches galt für das Leben als "Mann". Daran änderte sich auch mit der Geburt unserer Kinder nichts, ich war glücklich, so wie es war.
Vor ca. zwei Jahren begann sich die Situation jedoch zu verändern. Ich spürte, dass die Gefühle von damals wieder aufkeimten, was ich auch zu unterdrücken versuchte. Es gab jedoch verschiedene Gegebenheiten (die ich gerne separat ausführen möchte, gleiches gilt für meinen persönlichen Weg), die mich dazu bewogen, mit meiner Frau zu sprechen. Trotz dieser Gespräche bin ich jedoch nach wie vor noch sehr, sehr unsicher. Ich fühle mich oft falsch, in dem, was ich tue. Möchte weiter der "Norm" entsprechen, aber eben auch daraus ausbrechen.
Denn ich merke es jedes Mal, wenn ich die Kleidung und alles, was sonst dazu gehört, wechsele, dann bin ich auch glücklich.
Ich spüre, dass diese andere Seite einfach zu mir gehört, jedoch bin ich hier gefühlt immer noch am Anfang, am Entdecken, am Sich-Selbst-Finden.
Und das erhoffe ich mir auch, mit Hilfe dieses Forums und euch allen.
Liebe Grüße
Janine
ich heiße Janine, bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe zwei kleine Kinder.
Mein mit vielen Unterbrechungen, Zweifeln und Ängsten gepflasterter Weg begann ungefähr im Vorschulalter, noch vorwiegend in Gestalt von einer Vorliebe für "Frauen"-Schuhe. Vermutlich auch aus kindlicher Neugierde hatte ich großen Spaß, mir die Schuhe meiner Mutter anzuziehen, wobei aber auch bereits immer ein gewisses Glücksgefühl mitschwang. Diese Vorliebe entwickelte sich im Teenageralter weiter und führte mehr und mehr dazu, dass ich mir auch andere Kleidung zulegte, um diese mit den Schuhen zu kombinieren. Ich fand immer mehr Gefallen daran und versuchte mich auch darin, mein Äußeres entsprechend anzupassen (Perücke, Schminken, Shaping). Die Ergebnisse sahen sicher nicht professionell aus, jedoch zählte für mich hier hauptsächlich die Verwandlung an sich, das Gefühl, das man dabei empfand. Und dieses war durchweg positiv. Ich war glücklich.
Ich muss erwähnen, dass ich in dieser Zeit bereits mit meiner jetzigen Frau zusammen war, wir zu diesem Zeitpunkt jedoch für zwei Jahre in einer Fernbeziehung lebten. Dies ermöglicht es mir, meine andere Seite getrennt auszuleben. Mit dem Einzug in die gemeinsame Wohnung änderte sich das natürlich und ich trennte mich schweren Herzens von allem, was ich bisher angesammelt hatte. Und in gewisser Weise auch von Janine.
Die Umstellung fiel mir im Anschluss erstmal nicht schwer, gleiches galt für das Leben als "Mann". Daran änderte sich auch mit der Geburt unserer Kinder nichts, ich war glücklich, so wie es war.
Vor ca. zwei Jahren begann sich die Situation jedoch zu verändern. Ich spürte, dass die Gefühle von damals wieder aufkeimten, was ich auch zu unterdrücken versuchte. Es gab jedoch verschiedene Gegebenheiten (die ich gerne separat ausführen möchte, gleiches gilt für meinen persönlichen Weg), die mich dazu bewogen, mit meiner Frau zu sprechen. Trotz dieser Gespräche bin ich jedoch nach wie vor noch sehr, sehr unsicher. Ich fühle mich oft falsch, in dem, was ich tue. Möchte weiter der "Norm" entsprechen, aber eben auch daraus ausbrechen.
Denn ich merke es jedes Mal, wenn ich die Kleidung und alles, was sonst dazu gehört, wechsele, dann bin ich auch glücklich.
Ich spüre, dass diese andere Seite einfach zu mir gehört, jedoch bin ich hier gefühlt immer noch am Anfang, am Entdecken, am Sich-Selbst-Finden.
Und das erhoffe ich mir auch, mit Hilfe dieses Forums und euch allen.
Liebe Grüße
Janine