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Neuer Name, neues Ich: Milo lebt non„binär | FLENSBORG AVIS

Verfasst: Sa 22. Jun 2024, 16:20
von Anne-Mette
Tiktok half

Über soziale Medien wie Tiktok stieß die junge Handewitterin dann auf verschiedene queere Identitäten — auch die non-binäre: -»Als ich herausgefunden habe, dass es das gibt, dachte ich: Ja, das könnte es sein!-«, erinnert sie sich.


Nun ja - wenn's hilft...

Einerseits ja gut, dass es solche Möglichkeiten gibt und es handelt sich ja nicht um eine Transsexualität mit den verbundenen medizinischen Schritten.

https://www.fla.de/flensborg/lokalt/718 ... -z28YFr48g

Perso soll geändert werden

Ihren Geburtsnamen im Personalausweis will Milo bald mithilfe des neuen Selbstbestimmungsgesetztes ändern lassen, ebenso den Geschlechtseintrag.

Re: Neuer Name, neues Ich: Milo lebt non„binär | FLENSBORG AVIS

Verfasst: Sa 22. Jun 2024, 17:31
von Jaddy
Ich krieg den Artikel nicht hinter der Paywall raus, bin aber von deinen Auszügen irritiert. Verwendet Milo "sie/ihr"?

Es wäre ja einfach, ohne zu Pronomen zu schreiben:
"¢ "Über soziale Medien wie Tiktok stieß Milo aus Handewitt..." und "erinnert sie sich" streichen.
"¢ "Den Geburtsnamen im Personalausweis will Milo bald mithilfe des neuen Selbstbestimmungsgesetztes ändern lassen, ebenso den Geschlechtseintrag."

Ansonsten gibt es durchaus viele nichtbinäre Personen, die körperliche Maßnahmen anstreben und durchziehen. Nicht nur mich ;)
Allerdings haben nichtbinäre große Schwierigkeiten, dies von der Kasse bezahlt zu bekommen, weshalb einige Therapeutys und Gutachtenden eine binäre Identität vortanzen.

Re: Neuer Name, neues Ich: Milo lebt non„binär | FLENSBORG AVIS

Verfasst: Sa 22. Jun 2024, 17:44
von Anne-Mette
Moin,

aus dem Artikel:

Die Sache mit den Pronomen

Er oder sie oder gar nichts? Sprachlich ist der Umgang mit nicht-binären Personen mitunter tricky. Manche non-binäre Menschen erbäten von ihrem Umfeld, Pronomen generell zu vermeiden und jedes Mal den Namen zu nennen, berichtet Milo. -»Das wäre mir persönlich zu umständlich.-«

Auch Wortschöpfungen wie -»dey-« oder -»xier-« (sogenannte Neopronomen) will sie ihren Freunden nicht zumuten, deshalb hat sie ihnen freigestellt, welche Pronomen sie verwenden wollen. Die meisten seien beim weiblichen -»sie-« geblieben und das sei schon okay, sagt Milo.


Meine Einlassung zu den medizinischen Maßnahmen sollte sagen, dass hierfür eine "Tik-Tok-Diagnose" nicht ausreichend sein wird/wein sollte.

Bei nichtbinären, aber auch intergeschlechtlichen Menschen kommt es sicherlich besonders "auf den Einzelfall" an; d.h. auf eine gute Abstimmung mit dem medizinischen Personal.

Gruß
Anne-Mette