Vesta hat geschrieben: Di 11. Jun 2024, 22:27
Ich habe es schon erlebt, z. B. beim Arzt, dass zu Anfang mir gegenüber eine gewisse Unsicherheit bestand, aber nach dem Zeigen weiblicher Papiere war alles klar.
Hey hey...
ähm, ich find das hat in einer Praxis so richtig gar nichts verloren, oder da ist was ganz anders falsch..
würde eine Praxis das von mir verlangen, also wirklich verlangen, würde ich einen Knicks machen und die Tür hinter mir schliessen.
Vesta hat geschrieben: Di 11. Jun 2024, 22:27
dann schaffen dort auch diese neuen Papiere keine geschlechtliche Eindeutigkeit. Wenn so etwas häufiger auftritt, reichen womöglich nicht Mal die Papiere mehr, um das Geschlecht eindeutig zu machen.
wie wäre es stattdessen mit offenen Karten zu spielen? Da ist doch nichts Schlimmes dran. (bei Ärzten auch durchaus sinnvoll)
Das befreit auch. Nimmt den Druck perfekt zu sein, der um ein vielfaches schlimmer sein kann als das "alte Geschlecht".
Es geht darum, das ich ich bin mit allen Facetten.
Weisst du, ich habe mich auch schon an Stellen "geoutet" wo ich es gar nicht hätte müssen, danach dann gefragt wurde, warum denn überhaupt.
Ganz einfach weil ich es richtig fand. Offen bin.
Ich habe keinen Stress damit was ich bin und ich finde so oder so, das wir stolz sein können auf was wir sind.
Richtig proud.
Aber ich kann auch allerbestens unter dem Radar fliegen, ich hab die Wahl.
Ich finde manchen trans* Personen würde es super zu Gesicht stehen mal Farbe zu bekennen, dieses Verstecken,
dieses Falschseingefühl ist so übel letztes Jahrtausend. Aber nun gut..wers braucht..
wie hat meine Mutter mal gesagt? "Da draussen gibt es genügend andere Menschen die dich gerne mögen."
Alles Liebe Marie

Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.