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Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 11:18
von Jaddy
Zwei Lesedinge hab ich zu verschenken, vielleicht als Anregungen.

https://perspective-daily.de/article/30 ... n/Qmb4sLBH

In der Essenz finde ich die SIchtweise sehr überzeugend. Allerdings weiss ich nicht, ob sich Menschen, die im Spiral-Dynamics Modell (Artikel 2, These 3) noch in 3-5 leben/denken, auf einen solchen Wertewandel einlassen können. Ich denke, dieser Konflikt bestimmt gerade viel von dem Geschehen, dass wir gerade besonders wahrnehmen. Hatten wir gestern zB bzgl Sachsen und rechtsextreme Wahlbevölkerung.

Schönes Beispiel für eine vielleicht schon "metamoderne" Gesellschaft: Finnland und der Mythos der glücklichsten Menschen. Aktueller ARD-Beitrag und ein ziemlich ähnlicher Artikel. tl;dr es geht weniger um Glück, als um Zufriedenheit, und Entspanntheit und Sicherheitsgefühl erzeugen einander.

https://perspective-daily.de/article/29 ... n/J7KnuBJV

Bei Pinker ist hier am meisten Skepsis angebracht, weil er sehr viel weiss-männlich-wohlhabend-westliche Perspektive einbringt und strukturelle Benachteiligungen auch in den reichsten und friedlichsten Ländern vernachlässigt. Auch die nicht direkt körperliche Gewalt, die durch Macht- und Besitzverhätnisse entsteht, wird bei ihm ziemlich unterschlagen, sowie die Beschränkung realer und sogar überhaupt denkbarer Möglichkeiten, die die Fremdbestimmung durch große kapitalistische EInheiten und tw auch großer Anteilseigner*innen. Anders gesagt: Er bleibt unter den Grundbedürfnissen des ersten Artikels.

These 3 ist aber erhellend zum ersten Artikel.

Mehr objektive Sicht, viel inklusiver, in Factfulness bzw Gapminder.

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 12:54
von Lana
Jaddy hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 11:18 https://perspective-daily.de/article/30 ... n/Qmb4sLBH
Ich greife mal das hier exemplarisch raus:
Das heißt, der Staat soll dafür sorgen, dass ich lerne, mit Emotionen umzugehen, wertschätzend mit meinen Mitmenschen zu kommunizieren, mental gesund zu bleiben?
Emil Ejner Friis: Ganz genau.
Die Regierung, als handelnde Macht und ausführendes Organ des "Staates" tut unablässig das Gegenteil davon. Mit gezielten Angstkampagnen wird die Bevölkerung verunsichert, um Dinge durchzusetzen, die auf demokratischem Wege mit psychisch gesunden Menschen nicht machbar wären. Das war überdeutlich in der Coronazeit zu sehen, Ähnliches passiert aktuell mit Blick auf die Schaffung einer Kriegsbereitschaft in der Bevölkerung.

Eine psychisch gesunde Gesellschaft würde sich solchen Manipulation entgegen stellen. Hier bemerken aber die Meisten nicht mal dass sie nur benutzt werden, um ganz andere Ziele zu erreichen. Um das zu erkennen, wäre ein Blick in alte Klassiker wie Propaganda von Jacques Ellul oder die Arbeiten zu Public Relations von Edward Bernays und Walter Lippmann hilfreich, welche heute weltweit von Regierungen und Geheimdiensten für psychologische Kriegsführung und zur Massenmanipulation eingesetzt werden. Dem sind wir alle pausenlos ausgesetzt, und es funktioniert hervorragend.

Der Staat weiß heute schon ganz genau, wie er die Emotionen seiner Bürger* beeinflussen kann und tut das auch aktiv, aber intransparent. Leider nicht zum Wohle der Bürger*. So lange diese Erkenntnis nicht bewusst ist, braucht man sich auch keine Gedanken zu machen, wie der Staat bei der "emotionalen Bildung" tätig werden könnte. Er wird seine Macht und seinen Informationsvorsprung zum eigenen Vorteil ausnutzen, wenn keine effektiven Kontroll- und Stabilisierungsmechanismen eingebaut sind. Die fehlen derzeit komplett.
Die Annahme, dass der Staat einfach nur das beste für seine Bürger*will, ist naiv und trifft auf keine der aktuell bestehenden Staatsformen zu.

Oder das hier:
Stell dir vor, unser Schulsystem bringt Schüler hervor, die mit einem richtig guten Selbstgefühl und Selbstbewusstsein ins Arbeitsleben eintreten; die respektvolle, gute Beziehungen miteinander führen können; die auf ihren Körper und ihre Bedürfnisse hören.
Welcher profitorientierte Arbeitgeber will denn solche Leute haben?

Versteh mich nicht falsch. Wir brauchen dringend neue Wege aus den Sackgassen, in die uns veraltete Konzepte geführt haben. Ich bin dankbar für jede konstruktive Idee, die dabei helfen kann. Hier sehe ich aber die Gefahr, dass schon die Grundlagen nicht vorhanden sind. Vielleicht weniger bei einem politisch rechts denkenden Menschen als bei den Personen, die die Macht in Händen halten. Trump wird als schlechtes Beispiel genannt, der irgendwelche unverarbeiteten Traumata hätte. Er ist aber nicht die Ausnahme im System, sondern die Regel.
So lange psychopatische Menschen wegen ihrer Eigenschaften an die Spitze kommen, wird sich nichts ändern. Der Selektionsprozess in modernen Gesellschaften müsste grundlegend reformiert werden, um Menschen mit narzistisch-psychotischen Verhaltensweisen möglichst früh zu erkennen (und falls nötig, zu therapieren), anstatt sie in Machtpositionen zu bringen.

LGL

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 13:12
von Sabrina Verena
Nur eine kleine Nebenbemerkung, die eigentlich off topic ist.
Die Corona- Maßnahmen dienten dem Schutz der gesamten Bevölkerung.
Man wusste Anfangs kaum etwas über das Virus und wollte auf Nummer sicher gehen.
Da waren Abstandsregeln, und Mund- Nasenschutz eigentlich kein nennenswertes Problem für die Demokratie.
Verleumdungen und Verschwörungen haben der Bevölkerung jedenfalls nicht gedient.
Erst bei der Impfkampagne wurden Fehler gemacht.
Und es ist gut, dass die jetzt aufgearbeitet werden.
Das Impfkritiker und Impfunwillige sich einer Art Pogron ausgesetzt sehen mussten, wie heute die Grünen war keine rühmliche Tat.
Das Sittenwidrige Vorgaben in einer Demokratie nichts verloren haben, sollte eigentlich klarr sein, wurden aber durch indirekten Impfzwang von Arbeitgebern und Staat vollzogen.
Das war für die Demokratie ein Problem und hat genau die Jenigen gestärkt, welche heute die Demokratie gefährden.
LG Verena

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 14:08
von Lana
Sabrina Verena hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 13:12 Die Corona- Maßnahmen dienten dem Schutz der gesamten Bevölkerung.
Man wusste Anfangs kaum etwas über das Virus und wollte auf Nummer sicher gehen.
Da waren Abstandsregeln, und Mund- Nasenschutz eigentlich kein nennenswertes Problem für die Demokratie.
Das Problem ist, dass man viel zu lange so getan hat, als gäbe es keine Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Masken oder Lockdowns, vor allem zu deren negativen Wirkungen. Zugleich hat man sich einer Debatte über die Gefährlichkeit des Virus komplett verweigert und alle in eine rechte Ecke gestellt, die schon frühzeitig (und fundiert!) argumentiert haben, dass es einer heftigen Grippewelle gleicht. Inzwischen ist es belegt, wird aber nicht aufgearbeitet.
Sabrina Verena hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 13:12 Verleumdungen und Verschwörungen haben der Bevölkerung jedenfalls nicht gedient.
Die gingen aber von der Regierung aus. Unter anderem solches Verhalten meinte ich oben. Und es war kein Zufall, wie das geleakte Papier zur Angstkampagne aus dem Innenministerium beweist. Auch das war schon früh bekannt, wurde aber in den Leitmedien entweder verschwiegen oder diffamiert.
Sabrina Verena hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 13:12 Erst bei der Impfkampagne wurden Fehler gemacht.
Und es ist gut, dass die jetzt aufgearbeitet werden.[...] Das Sittenwidrige Vorgaben in einer Demokratie nichts verloren haben, sollte eigentlich klarr sein, wurden aber durch indirekten Impfzwang von Arbeitgebern und Staat vollzogen.
Das war für die Demokratie ein Problem und hat genau die Jenigen gestärkt, welche heute die Demokratie gefährden.
Du machst den Bock zum Gärtner. Eine wirkliche Aufarbeitung wird bis heute durch die Verantwortlichen blockiert.
Elementare demokratische Grundsätze wurden zu der Zeit von der Regierung missachtet, von den großen Medien kampagnenartig unterstützt und Beschwerden von der Justiz ignoriert.

Da muss sich doch niemand wundern, wenn betroffene Menschen das Vertrauen in die Akteure verlieren. Dass sie sich dann ausgerechnet den rechten Rattenfängern zuwenden, ist fast schon tragisch, aber nur konsequent, wenn es keine andere Opposition zu geben scheint. Nicht, dass mit einer Afd an der Regierung irgendetwas besser gelaufen wäre, aber die Leute möchten es einfach glauben. So wie andere fest daran glauben, dass eigentlich alles ganz gut über die Bühne gegangen ist.

Beides ist falsch. Im Ergebnis ist die Gesellschaft gespalten und damit beschäftigt, sich gegenseitig zu beschimpfen und zu streiten, anstatt sich um elementare Probleme zu kümmern. Aktuell ist das ein wirtschaftlicher Niedergang und ein Wohlstandsverlust von epischen Ausmaßen. Der ist hausgemacht und kann deshalb auch selbstständig behoben oder zumindest abemildert werden. Aber die Diskussion findet nicht statt.

LGL

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 14:17
von Jaddy
Stimme euch beiden im wesentlichen zu. Das macht mAn die Idee an sich aber nicht falsch, sondern eher als möglichen Ausweg zwingend.

Die Problematik der Strukturen sehe ich auch. Die sind aber grundsätzlich menschengemacht und durch Menschen aufrecht erhalten. Es kann durchaus sein, dass bei den nachwachsenden nicht mehr so viel Bereitschaft dazu da ist. Weder als psychopathische Führungskraft, noch als Teil des Rädchens. Es wird dauern, da bin ich sicher.

Ich denke aber, dass Veränderung auch im kleinen, eigenen und direkten Umfeld beginnen kann. Ruhe gewinnen, tagesaktuelle Aufregung vermeiden, sich auf wesentliches konzentrieren - und, wie gerade die Corona-Anfangszeit 2020 gezeigt hat, ist gegenseitige Anteilnahme und Hilfe im unmittelbaren Umfeld möglich und trägt zu einem besseren Gesamtbefinden bei.

Wahrscheinlich hat sogar die ganze Pandemie zu einem Innehalten und teilweise Umdenken geführt. Die ""Gen Z will nicht mehr arbeiten"-Diskussion zum Beispiel. Doch, wollen sie. Aber nicht mehr so wie ihre Eltern.

If you can be everything, be kind.

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 15:22
von Nicole Fritz
Hallo Lana,

danke für Deine Zeilen. Wenn ich versuche, mich angemessen auszudrücken, fühlt sich das wie ein, sowohl physischer als auch bezüglich der Wortwahl auferlegter, Maulkorb an. Also würde ich lieber kotzen als schreiben. Folglich neige ich dazu, Klartet zu schreiben. Solchen wertet man aber seit vier Jahren als Angriff. Das löst dann leicht einen Shitstorm aus, den Anne-Mette dann wieder einmal wohlwollend löscht. So etwas brauche ich nicht, und das Forum braucht es auch nicht.
Lana hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 12:54 .... Er ist aber nicht die Ausnahme im System, sondern die Regel.
So lange psychopatische Menschen wegen ihrer Eigenschaften an die Spitze kommen, wird sich nichts ändern. Der Selektionsprozess in modernen Gesellschaften müsste grundlegend reformiert werden, um Menschen mit narzistisch-psychotischen Verhaltensweisen möglichst früh zu erkennen (und falls nötig, zu therapieren), anstatt sie in Machtpositionen zu bringen.
Hier braucht es eigenständiges und eigen-verantwortliches Handeln bei den Personen an den Schüssel-Positionen der Hierarchie. Raik Garve würde sagen: Hier braucht es echte Männer. Solche bringt unser Kindergarten-, Schul-, Hochschul-, Angestellten-System aber nicht hervor. Entweder die Jungen entwickeln sich zu solchen narzisstischen Psychopathen oder sie verzweifeln mehr oder weniger. Letztere suchen dann vielleicht wie ich ihre wahre Identität als Frau. Einige finden diese dann wohl auch. Ich fand sie nicht. Also sehe ich mich nicht als richtigen Mann, aber auch nicht wirklich als Frau. Manchmal sage ich zynisch: Ich bin ein Biotop, ES, DAS Biotop. Sonst ist mir das Pronomen inzwischen egal.

Was mir extrem übel aufstößt ist die Idee, diese narzisstischen Psychopathen therapieren zu wollen. Wie soll das gehen? Lebenslänglich geschossene Anstalt? Für mich gibt es da nichts zum Therapieren. Wir brauchen echte Männer. Körperlich können das auch Frauen sein, aber ich denke, hier ist von der Natur her in der Regel das meiste Potential bei den Männern. Die lassen sich dann nicht durch solche Psychopathen von ihrer tiefen Inneren Überzeugung und einem darauf basierenden, im Sinne der gesamten Gemeinschaft verantwortungsvollen, Handeln abbringen.

Wenn das richtig funktioniert, verzweifeln diese Psychopathen. Dann ist ihr Spiel zu Ende. GAME OVER. Wenn man ihnen dann auch noch plausibel macht, dass sie psychisch schwer krank sind, gehen sie vielleicht freiwillig in die geschlossene Anstalt. Oder sie werden sonst irgendwie krank und sterben dann. Nur so werden wir sie los. Das ist jetzt nicht unmoralischer, als wenn die uns zum Sterben in den Krieg schicken.

Mit Argumenten, Therapie oder Licht und Liebe ist da nichts auszurichten. So etwas ist eine Falle, in die man uns lenkt, damit es keinen Aufstand gibt. Oder man sieht sich in der Übermacht. Dann provoziert mit der Propaganda der Medien einen Aufstand, um mit Gewalt ein Exempel zu statuieren, das diese Übermacht festigen soll. Genau das erkenne ich ständig bei dem, was von den Medien kommt.

Liebe Grüße
Nicole

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 15:40
von Sabrina Verena
Nicole Fritz hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 15:22 Hallo Lana,

danke für Deine Zeilen. Wenn ich versuche, mich angemessen auszudrücken, fühlt sich das wie ein, sowohl physischer als auch bezüglich der Wortwahl auferlegter, Maulkorb an. Also würde ich lieber kotzen als schreiben. Folglich neige ich dazu, Klartet zu schreiben. Solchen wertet man aber seit vier Jahren als Angriff. Das löst dann leicht einen Shitstorm aus, den Anne-Mette dann wieder einmal wohlwollend löscht. So etwas brauche ich nicht, und das Forum braucht es auch nicht.
Lana hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 12:54 .... Er ist aber nicht die Ausnahme im System, sondern die Regel.
So lange psychopatische Menschen wegen ihrer Eigenschaften an die Spitze kommen, wird sich nichts ändern. Der Selektionsprozess in modernen Gesellschaften müsste grundlegend reformiert werden, um Menschen mit narzistisch-psychotischen Verhaltensweisen möglichst früh zu erkennen (und falls nötig, zu therapieren), anstatt sie in Machtpositionen zu bringen.
Hier braucht es eigenständiges und eigen-verantwortliches Handeln bei den Personen an den Schüssel-Positionen der Hierarchie. Raik Garve würde sagen: Hier braucht es echte Männer. Solche bringt unser Kindergarten-, Schul-, Hochschul-, Angestellten-System aber nicht hervor. Entweder die Jungen entwickeln sich zu solchen narzisstischen Psychopathen oder sie verzweifeln mehr oder weniger. Letztere suchen dann vielleicht wie ich ihre wahre Identität als Frau. Einige finden diese dann wohl auch. Ich fand sie nicht. Also sehe ich mich nicht als richtigen Mann, aber auch nicht wirklich als Frau. Manchmal sage ich zynisch: Ich bin ein Biotop, ES, DAS Biotop. Sonst ist mir das Pronomen inzwischen egal.

Was mir extrem übel aufstößt ist die Idee, diese narzisstischen Psychopathen therapieren zu wollen. Wie soll das gehen? Lebenslänglich geschossene Anstalt? Für mich gibt es da nichts zum Therapieren. Wir brauchen echte Männer. Körperlich können das auch Frauen sein, aber ich denke, hier ist von der Natur her in der Regel das meiste Potential bei den Männern. Die lassen sich dann nicht durch solche Psychopathen von ihrer tiefen Inneren Überzeugung und einem darauf basierenden, im Sinne der gesamten Gemeinschaft verantwortungsvollen, Handeln abbringen.

Wenn das richtig funktioniert, verzweifeln diese Psychopathen. Dann ist ihr Spiel zu Ende. GAME OVER. Wenn man ihnen dann auch noch plausibel macht, dass sie psychisch schwer krank sind, gehen sie vielleicht freiwillig in die geschlossene Anstalt. Oder sie werden sonst irgendwie krank und sterben dann. Nur so werden wir sie los. Das ist jetzt nicht unmoralischer, als wenn die uns zum Sterben in den Krieg schicken.

Mit Argumenten, Therapie oder Licht und Liebe ist da nichts auszurichten. So etwas ist eine Falle, in die man uns lenkt, damit es keinen Aufstand gibt. Oder man sieht sich in der Übermacht. Dann provoziert mit der Propaganda der Medien einen Aufstand, um mit Gewalt ein Exempel zu statuieren, das diese Übermacht festigen soll. Genau das erkenne ich ständig bei dem, was von den Medien kommt.

Liebe Grüße
Nicole
Dein Hinweis auf das Bildungswesen und die Wirkung auf Jungs finde ich nicht unwichtig.
Sollte aber vielleicht in einem eigenen Thread diskuttiert werden.
Mich stört und störte auch Einiges an unserem Bildungswesen.
LG Verena

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 17:14
von Lana
Nicole Fritz hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 15:22 Mit Argumenten, Therapie oder Licht und Liebe ist da nichts auszurichten.
Ach Nicole, ich weiß nicht. Ich möchte mein Menschenbild behalten, das davon ausgeht, dass jeder Mensch als soziales Wesen erstmal gut ist. Kinder sind unschuldig. Sie können nicht böse sein. Dann kommen Erziehung und Ausbildung. Für die meisten bedeutet das die Deformation des eigenen Wesens, dem Anpassungsdruck nachgeben und die eigenen Bedürfnisse unterdrücken. So lange, bis man sich selbst gar nicht mehr spürt. Du kannsr es unter dem Begriff Traumatisierung zusammenfassen, wenn du eine Schublade dafür brauchst. Da sitzen wir alle drin, in dieser Schublade. Manche liegen am Boden zerstört ganz unten, andere haben es geschafft, aus der engen Kiste heraus zu schauen.

Denn es gibt Wege aus dieser Misere. Und ich gestehe auch unseren Politikern zu, diese zu beschreiten. Es ist eine Frage der Erkenntnis und des Wollens. Das kann ich niemandem pauschal absprechen, der es nicht zumindest versucht hat.
Wer bin ich, das zu beurteilen; wer bin ich, diese Menschen zu verurteilen?

Würde ich das tun, stellte ich mich doch auf eine Stufe mit ihnen. Das kann zu nichts Gutem führen.

Wer es ehrlich meint, und vor allem zu sich selbst ehrlich ist als Mensch, hat immer eine Chance und Unterstützung verdient.

LGL

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 17:17
von Martina-NB
Jaddy hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 14:17 Die ""Gen Z will nicht mehr arbeiten"-Diskussion
In meinen Augen auch so eine künstliche Un-Diskussion mit der bestimmte Kreise (?) Aufmerksamkeit erreichen wollen.
Ich kenne nun wirklich viele Leute auf der Gen Z, und die meisten davon würde ich eher als karriere-geil bezeichnen.

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 20:12
von Nicole Fritz
Lana hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 17:14 Denn es gibt Wege aus dieser Misere. Und ich gestehe auch unseren Politikern zu, diese zu beschreiten. Es ist eine Frage der Erkenntnis und des Wollens. Das kann ich niemandem pauschal absprechen, der es nicht zumindest versucht hat.
Wer bin ich, das zu beurteilen; wer bin ich, diese Menschen zu verurteilen?
Hallo Lana,

habe ich irgend jemanden konkret verurteilt? Für mich sind diese Psychopathen, wo sie auch immer stecken, in der Politik oder in den Vorständen der Großkonzerne, genetisch degeneriert. Das wäre theoretisch zwar mittels der Epigenetik zu reparieren, aber die dafür benötigte Zeit sehe ich bei der Menschheit nicht mehr. Ich schätze dafür etliche tausend Jahre. Aber dann haben sich die Menschen selbst ausgerottet. Soll die Evolution also mit der Ratte und der Kakerlake wieder von vorne anfangen?

Ich sehe die einzige Chance darin, dass diese genetische Fehlentwicklung jetzt ausstirbt. Und das wird sie, wenn sich genügend verantwortungsbewusste Menschen ihrer Gewalt nicht mehr unterwerfen. Dann verzweifeln sie, so wie viele ihrer Opfer jetzt verzweifeln. Also Klartet: Sie werden krank und sterben, so wie es aktuell bei vielen Verzweifelten geschieht, deren göttliche Seele mit dieser satanisch degenerierten Gesellschaft niemals klar kommen kann.

Liebe Grüße
Nicole

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 21:12
von Lana
Liebe Nicole,
Nicole Fritz hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 20:12 habe ich irgend jemanden konkret verurteilt? Für mich sind diese Psychopathen, wo sie auch immer stecken, in der Politik oder in den Vorständen der Großkonzerne, genetisch degeneriert.
Nein, du hast niemanden konkret verurteilt. Hab ich auch nirgendwo geschrieben.

Ich sehe es nicht als genetisches Problem, sondern als Folge der gesellschaftlich-sozialen Bedingungen. Genetische Überlegungen führen deshalb nicht weiter, sondern in letzter Konsequenz zurück zur Eugenik.
Das wurde schon probiert - mit den bekannten, schrecklichen Folgen.

Du kannst nicht eine psychische Störung mit einer anderen bekämpfen, aber genau das schlägst du vor. Das ist so ähnlich wie bei Gewalt: Du kannst sie nicht mit Gegengewalt bekämpfen. Mit Krieg kannst du keinen Frieden gewinnen. Auch nicht mit Psychokrieg.

Ein friedliches Miteinander erreichst bestenfalls dann, wenn du selbst mit dir in Frieden lebst und daher friedlich mit anderen umgehen kannst. Auch und gerade mit denen, die du für am meisten "degeneriert" hältst.

Die Welt wird erst dann eine bessere sein, wenn jeder einzelne versucht, mit sich selbst klarzukommen so gut es eben geht. Im besten Fall entsteht daraus Selbstliebe, die Grundlage dafür, andere lieben zu können - oder wenigstens zu akzeptieren und ihnen zuzugestehen, dass sie menschliche Schwächen und Defizite haben, wie wir alle.

Es gibt nur diesen Weg. Je mehr Menschen das verstehen, umso wahrscheinlicher gibt es eine Zukunft für die Menschheit. Es könnte eine gute Zukunft in einer besseren Welt sein.

Charles Eisenstein schreibt dazu in einem seiner Bücher:
Diese spirituellen Wahrheiten — und ich zögere mit diesem Ausdruck — provozieren mich auch; vielleicht fast so sehr, wie sie den erbittertsten Verteidiger der orthodoxen Wissenschaftlichkeit provozieren. Der einzige Unterschied ist, dass mein Spott nach innen gerichtet ist.
Zitat aus: Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich von Charles Eisenstein, Kapitel 4.

Volltext online hier:
https://charleseisenstein.org/books/the ... infuhrung/
Gibt's aber auch in der Buchhandlung.


Vielleicht schaust Du mal rein, wenn Du es noch nicht kennst, auch wenn der Titel etwas ungelenk daher kommt.
Möglicherweise spricht es Dich besser an, als ich das vermag.

LGL

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Sa 2. Mär 2024, 16:12
von Nicole Fritz
Lana hat geschrieben: Fr 1. Mär 2024, 21:12 Du kannst nicht eine psychische Störung mit einer anderen bekämpfen, aber genau das schlägst du vor.
Hallo Lana,

genau das mache ich nicht! Wenn du mich jetzt als psychisch krank hin stellst, tust Du mir leid. Eine andere Sichtweise ist keine Geisteskrankheit, auch wenn man das gerne so hin Stellt. Die Eugenik ist ein gängiges Mittel dazu, jemanden in die Nazi-Ecke zu schieben. Nur wie viel haben Jahrtausende der Unterdrückung in unseren Genen angerichtet? Damit wären wir wieder bei der bereits erwähnten Epigenetik. Oder haben gar, wie es Erich von Däniken beschreibt, vor Jahrtausenden irgendwelche selbst ernannten Götter für sich eine Sklaven-Rasse gezüchtet?

Ich weiß. Man muss nur "Rasse" oder "Genetik" irgendwie erwähnen, um als böse oder geisteskrank abgestempelt zu werden. Wie soll ich aber bitte geschickt und trotzdem verständlich um diese Problematik herum reden? Dann wird es schrecklich lang, und jeder schläft beim Lesen ein. Also erreiche ich auch wieder nichts. Und ich denke, es ist genau das, was die Herrschenden von uns erwarten oder erhoffen.

Liebe Grüße
Nicole

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Sa 2. Mär 2024, 16:45
von Sabrina Verena
Hallo Nicole.
So, wie ich Lanas Beitrag verstehe, meint sie nicht Dich mit geisteskrank.
Sie schreibt lediglich, dass man Geisteskrankheit nicht mit Geisteskrankheit bekämpfen kann.
Was mit Blick auf Psychopathen gemeint ist.
Ich bezweifle, dass Sie Dich als solchen sieht.
LG Verena

Re: Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit

Verfasst: Sa 2. Mär 2024, 19:24
von Lana
Sabrina hat erklärt, wie ich es gemeint habe. Nochmal um alle Missverständnisse auszuräumen:
Nicole, nichts läge mir ferner, dich persönlich als geisteskrank zu bezeichnen. Ebenso wenig will ich dir die Eugenik in die Schuhe schieben, sondern auf die inhärente Gefahr deiner Theorie aufmerksam machen.
Aber vielleicht habe ich dich auch einfach nur falsch verstanden.

LGL