Politik, Individuum, Glück - oder Zufriedenheit
Verfasst: Fr 1. Mär 2024, 11:18
Zwei Lesedinge hab ich zu verschenken, vielleicht als Anregungen.
https://perspective-daily.de/article/30 ... n/Qmb4sLBH
In der Essenz finde ich die SIchtweise sehr überzeugend. Allerdings weiss ich nicht, ob sich Menschen, die im Spiral-Dynamics Modell (Artikel 2, These 3) noch in 3-5 leben/denken, auf einen solchen Wertewandel einlassen können. Ich denke, dieser Konflikt bestimmt gerade viel von dem Geschehen, dass wir gerade besonders wahrnehmen. Hatten wir gestern zB bzgl Sachsen und rechtsextreme Wahlbevölkerung.
Schönes Beispiel für eine vielleicht schon "metamoderne" Gesellschaft: Finnland und der Mythos der glücklichsten Menschen. Aktueller ARD-Beitrag und ein ziemlich ähnlicher Artikel. tl;dr es geht weniger um Glück, als um Zufriedenheit, und Entspanntheit und Sicherheitsgefühl erzeugen einander.
https://perspective-daily.de/article/29 ... n/J7KnuBJV
Bei Pinker ist hier am meisten Skepsis angebracht, weil er sehr viel weiss-männlich-wohlhabend-westliche Perspektive einbringt und strukturelle Benachteiligungen auch in den reichsten und friedlichsten Ländern vernachlässigt. Auch die nicht direkt körperliche Gewalt, die durch Macht- und Besitzverhätnisse entsteht, wird bei ihm ziemlich unterschlagen, sowie die Beschränkung realer und sogar überhaupt denkbarer Möglichkeiten, die die Fremdbestimmung durch große kapitalistische EInheiten und tw auch großer Anteilseigner*innen. Anders gesagt: Er bleibt unter den Grundbedürfnissen des ersten Artikels.
These 3 ist aber erhellend zum ersten Artikel.
Mehr objektive Sicht, viel inklusiver, in Factfulness bzw Gapminder.
https://perspective-daily.de/article/30 ... n/Qmb4sLBH
In der Essenz finde ich die SIchtweise sehr überzeugend. Allerdings weiss ich nicht, ob sich Menschen, die im Spiral-Dynamics Modell (Artikel 2, These 3) noch in 3-5 leben/denken, auf einen solchen Wertewandel einlassen können. Ich denke, dieser Konflikt bestimmt gerade viel von dem Geschehen, dass wir gerade besonders wahrnehmen. Hatten wir gestern zB bzgl Sachsen und rechtsextreme Wahlbevölkerung.
Schönes Beispiel für eine vielleicht schon "metamoderne" Gesellschaft: Finnland und der Mythos der glücklichsten Menschen. Aktueller ARD-Beitrag und ein ziemlich ähnlicher Artikel. tl;dr es geht weniger um Glück, als um Zufriedenheit, und Entspanntheit und Sicherheitsgefühl erzeugen einander.
https://perspective-daily.de/article/29 ... n/J7KnuBJV
Bei Pinker ist hier am meisten Skepsis angebracht, weil er sehr viel weiss-männlich-wohlhabend-westliche Perspektive einbringt und strukturelle Benachteiligungen auch in den reichsten und friedlichsten Ländern vernachlässigt. Auch die nicht direkt körperliche Gewalt, die durch Macht- und Besitzverhätnisse entsteht, wird bei ihm ziemlich unterschlagen, sowie die Beschränkung realer und sogar überhaupt denkbarer Möglichkeiten, die die Fremdbestimmung durch große kapitalistische EInheiten und tw auch großer Anteilseigner*innen. Anders gesagt: Er bleibt unter den Grundbedürfnissen des ersten Artikels.
These 3 ist aber erhellend zum ersten Artikel.
Mehr objektive Sicht, viel inklusiver, in Factfulness bzw Gapminder.