Transitionswunsch, Körperbewusstsein und Erziehungsverantwortung
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Anne-Mette
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Transitionswunsch, Körperbewusstsein und Erziehungsverantwortung

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Frauen Heldinnen


17:00 — 18.00 Uhr: Moderiertes Gespräch (wird aufgezeichnet und auf YouTube gestreamt)


https://www.frauenheldinnen.de/kompeten ... ntwortung/
Marlene K.
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Re: Transitionswunsch, Körperbewusstsein und Erziehungsverantwortung

Post 2 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Wenn ich die Tendenz der Einladung richtig verstehe geht es den Einladenden darum trans Menschen vor körperlichen Veränderungen zu "schützen" und sie mit ihrem "natürlichen" Geschlecht zu versöhnen. Dazu passt auch der ganz unten angekündigte Vortrag Unversehrt Intergrity der "trans Unterstützerin" Marie-Luise Vollbnrecht. Eine offene Diskussion ist hier wohl eher nicht zu erwarten.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Anne-Mette
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Re: Transitionswunsch, Körperbewusstsein und Erziehungsverantwortung

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

ich sage es gern noch einmal: ich finde immer gut zu wissen, was geschreiben wird und was geschrieben wird.
Die Veranstaltung wird "mtrgeschnitten" und ist später über YouTube anzusehen.

Auch im Zusammenhang mit den Vorgängen in Dänemark viewtopic.php?f=122&t=28425
finde ich wichtig, was hier in unserem Lande so geschieht und geschrieben wird.

Gruß
Anne-Mette
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Re: Transitionswunsch, Körperbewusstsein und Erziehungsverantwortung

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Dokumentation Veranstaltung des Kompetenznetzwerks am 29.2.24.

Am 29.2.2024 referierte Beate Lindemann im Kompetenznetzwerk der Frauenheldinnen zum Thema Transitionswunsch, Körperbewusstsein und Erziehungsverantwortung.



https://www.frauenheldinnen.de/wissen/d ... ntwortung/
Marlene K.
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Re: Transitionswunsch, Körperbewusstsein und Erziehungsverantwortung

Post 5 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Anne-Mette hat geschrieben: So 18. Feb 2024, 08:25 Moin,

ich sage es gern noch einmal: ich finde immer gut zu wissen, was geschreiben wird und was geschrieben wird.
Die Veranstaltung wird "mtrgeschnitten" und ist später über YouTube anzusehen.

Auch im Zusammenhang mit den Vorgängen in Dänemark viewtopic.php?f=122&t=28425
finde ich wichtig, was hier in unserem Lande so geschieht und geschrieben wird.

Gruß
Anne-Mette
Dem stimme ich ausdrücklich zu. Aber wie erwartet wird hier jede nicht pathologisierende Behandlung von Jugendlichen, sprich Psychotherapie, um den Betroffenen die "biologische Realität" und die zugrundeliegende Wahrnehmung durch die Eltern als Grundlage "der Wahrheit" und der "anzuerkennenden Realität" zu kriminalisieren. Ich sehe hier die selbe Haltung, die Homosexuelle Menschen in einer Konversionstherapie "heilen" und zu biologischem Funktionieren, also zum Leben von Sexualität nur wenn potentielle Vermehrung möglich ist, zu erziehen.
Besonders bösartig ist für mich als Männer begehrende trans Frau ist die Aussage, dass wir, die Betroffenen, ja nur trans seien, weil wir mit der eigenen Homosexualität nicht klar kämen.

Nein, ich habe nicht nach vierzig Jahren als schwuler Mann in meist harmonischen Beziehungen festgestellt, dass ich als deutlich wahrzunehmende trans Frau besser dran wäre. Schon bei den ersten Schritten zunächst in Damenschuhen merkte ich, dass mir die Männerkleidung zunehmend als einengende Rüstung nicht entsprach. Meine bis dahin eher erfolglose Therapie als Mann hatte dadurch Erfolg, meine Therapeuten haben meine eigenen Gefühle glücklicherweise selten in Frage gestellt. Wenn ich nur die abwertenden Zuschreibungen und Gewalt als Grundlage meiner entscheidung sehen würde wäre ich sofort wieder der Schwule, dessen Rolle ich fast vierzig Jahre zur Zufriedenheit meiner Familie und der Umwelt gelebt habe.
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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