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Trans im Nationalsozialismus: "Meist unsensible Forschungslage" | queer.de
Verfasst: So 11. Feb 2024, 17:40
von Anne-Mette
Trans Aktivist*in Jako Wende forscht zur Verfolgung von trans und gender-nonkonformen Personen während der NS-Zeit. Ein Gespräch über erschütternde Einzelschicksale und die unzureichende Aufarbeitung.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=48446
Re: Trans im Nationalsozialismus: "Meist unsensible Forschungslage" | queer.de
Verfasst: Di 13. Feb 2024, 06:28
von Marlene K.
In der Gedenkstätte Klinkerwerk wird auch der trans Opfer gedacht. Allerdings wird noch heute von schwulen Määner behauptet diese Opfer seien nur als Homosexuelle verfolgt worden. Transfeindlichkeit bis zur Verfolgung als solche habe es im sogenannten Dritten Reich nicht gegeben. Ich bin es langsam müde zu erklären, dass es offiziell "keine" Verfolgung von trans und lesbischen Menschen gab, weil es diese offiziell nicht gab oder weil sie als Frauen keine eigene gleichberechtigte Sexualität hatten. Diese Gruppen waren dann einfach schwul oder assozial. Das macht ihr Leiden und ihre Tode nicht weniger schmerzhaft.
Re: Trans im Nationalsozialismus: "Meist unsensible Forschungslage" | queer.de
Verfasst: Mi 14. Feb 2024, 00:23
von Inga
Hallo, Marlene,
Welche Gedenkstätte Klinkerwerk meinst du? Oranienburg? Hamburg-Neuengamme? Oder woanders?
Liebe Grüße
Inga
Re: Trans im Nationalsozialismus: "Meist unsensible Forschungslage" | queer.de
Verfasst: Mi 14. Feb 2024, 05:41
von Marlene K.
Ich meine Oranienburg. Dort findet jedes Jahr ein Gedenken statt an dem ich, wenn möglich, teilnehme.