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Die gefährliche Transfeindlichkeit der Initiative Queer Nations

Verfasst: Mo 16. Okt 2023, 09:36
von Anne-Mette
queeer.de:

Das neue "Jahrbuch Sexualitäten" zeigt, dass Transfeindlichkeit nicht nur im Rechtspopulismus gedeiht, sondern auch in einer sich akademisch-seriös gerierenden Publikation und unter der Fahne einer sich queer nennenden Initiative

https://www.queer.de/detail.php?article_id=47269

Re: Die gefährliche Transfeindlichkeit der Initiative Queer Nations

Verfasst: Di 17. Okt 2023, 07:58
von Marlene K.
Ich darf daran erinnern, dass ebendiese Initiative Queer Nations ein Zentrum Namens Elberskirchen-Hirschfeld-Haus aufbauen wollte und dies an genau diesen Problemen der Abwertung von trans Identitäten scheiterte. Die meisten anwesenden wolltren diesen Missbrauch des Namens nicht hinnehmen. So ist auch als Gegenbewegung die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld entstanden. Was ich mich frage ist wer steht hinter der Initiative Queer Nations außer die benannten Namen Feddersen, Hulverscheidt und Nicolaysen.
Ein nicht wirklich amüsanter Fun Fakt ist dass besonders Herr Feddersen als Vorsitzender von Queer Nations den Begriff queer als schwulenfeindlich ablehnt, ach ja, und, wenn auch weniger wichtig, als lesbenfeindlich.

Re: Die gefährliche Transfeindlichkeit der Initiative Queer Nations

Verfasst: Di 17. Okt 2023, 10:31
von ExUserIn-2026-04-08
Marlene K. hat geschrieben: Di 17. Okt 2023, 07:58 So ist auch als Gegenbewegung die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld entstanden.
Das verstehe ich nicht. Die Bundesstiftung wird mehrheitlich im Kuratorium mit Mitglieder des Bundestages besetzt. Hat der Bundestag es nötig, in einer "Gegenbewegung" aktiv zu sein ? Übrigens ist die Queer Nations mit Herrn Feddersen ebenfalls im Kuratorium vertreten.

Re: Die gefährliche Transfeindlichkeit der Initiative Queer Nations

Verfasst: Di 17. Okt 2023, 18:31
von Marlene K.
Stimmt. Deswegen hab ich es ja auch so zitiert. Queer Nations hatte sich um Bundesförderung bemüht und eine Skandal ausgelöst. Eine Nachgründung in der Folge des zerstörten Instituts für Sexualwissenschaften wurde für sinnvoll erachtet und durch engagierte Menschen aus der Gesellschaft wurde die Idee bis in den Bundestag vertreten. Meine Darstellung war mit Sicherheit verkürzt, aber alle Verzweigungen habe ich auch nicht mitbekommen, sie nur aus der Ferne beobachtet, besonders wie das eigentlich sinnvolle Elberskirchen-Hirschfeld-Haus an der Queer- und Transfeindlichkeit einzelner lesbischer und schwuler Menschen implodierte.