Ja, Jenny hat Recht, mit dem was sie sagt und ich bin der Zeitung an der ich Anteile habe und so auch Verantwortung übernehme dankbar für ihre Offenheit.
In diesen Zusammenhang gehört allerdings ein anderer Kommentar eines bekannten Redakteurs, bei dem ich immer noch überlege, ob ich ihm zuviel Gewicht gebe, wenn ich seinen offenen Hass noch zugänglicher und bekannter mache:
https://taz.de/Entwurf-des-Selbstbestim ... /!5952781/
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Einem Mann, der seine Biologie für einen Irrtum hält und sich als Frau fühlt, soll es möglich sein, sich bei den Behörden als Frau zu melden — und umgekehrt.
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Trans-frau-en sind Frauen — so sagen sie, aber das ist falsch. Transfrauen sind Transfrauen, aufgewachsen in männlicher Biologie und in Transition zu dem, was sie sein wollen
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Die — allerdings schweigende — Mehrheit der Transmenschen in Deutschland fürchtet dabei vor allem eines: dass ihr Leben nun atmosphärisch schwieriger wird, weil...
Die Hauptaussage, dass das Gesetz so, ohne die Einbindung der Opposition, die Gesellschaft sprengt und Gewalt hervorruft, verglichen der Einbindung beim Gesetz zur Ehe für alle , ist schon an sich geschichtsvergessen. Ich zumindest bin alt genug mich an die Diskussionen um den auch Herrn Feddersen betreffenden -§175 zu erinnern, der unter Bundeskanzler Brandt abgemildert wurde und 1969 das Ausleben der Sexualität zwischen erwachsenen Männern, damals mit 21 Jahren, strafrei stellte. Nicht nur die Opposition, auch der rechte Flügel der SPD war nicht dafür, nicht eingebunden. Das habe ich selber bei meiner ersten Wahlentscheidung 1980, bei der ich ein einziges Mal die FDP wählte, weil diese versprochen hatte diesen Paragraphen in jedem Falle abzuschaffen oder nicht zu regieren. Es war, nun unter Kanzler Schmidt, der erste Punkt der in den Koalitionsverhandlungen gestrichen wurde. Trotzdem ermöglichte die Straffreiheit, die ja, ähnlich dem -§218 eine Strafwürdigkeit bejaht, aber diese als zu geringfügig und nichts erreichend anerkennt, die Enstehung der zweiten Homosexuellenbewegung in Deutschland. Ich denke, Herr Feddersen fordert hier nicht, dass diese Reform zurückgenommen wird, weil ja die CDU/CSU noch nicht so weit war.
Nun meine fünf Cent zu den von mir zitierten, als Fakten in der bundesweiten Ausgabe "meiner" Zeitung veröffentlichten behaupteten "Meinungsäußerung".
Ich bin kein Mann, der seine Biologie für einen Irrtum hält.
Ich bin kein Transmensch, nichts außerhalb des Menschseins. Ich bin ein trans Mensch, so wie Herr Feddersen ein respektloser Mensch ist, nicht ein Respektlosermensch.
Ich weiß nicht, wie die "schweigende Mehrheit der Transmenschen" (können diese, ja nicht zur eigentlichen Menschheit gehörenden Wesen selbstständig und gleichwertig denken?) fühlt und denkt.
Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ich sowohl für diese von Herrn Feddersen so gehasste und bekämpfte Gruppe, die er hier als Zeuge gegen sich selbst ins benennt, ein differenzierteres Bild geben könnte, so wie ich auch weiß, dass bei allem Hass den Herr Feddersen ujnd andere Populisten zu verbreiten suchen und auch aller dadurch hervorgerufenen Gewalt (warum denke ich jetzt an den Artikel, den Herr F. zu dem von mir erlittenen Überfall, damals im Berlinteil zu CSD 2022, veröffentlichte?
viewtopic.php?p=350056#p350056) nicht die Mehrheit der Gesellschaft abbilden. Auch die denkt differenzierter, vielfältiger.
Ich weiß, ich trage mit diesem Beitrag hier auch Eulen nach Athen, aber vielleicht kann ich helfen, Mut zu machen und eventuell Argumente im gemeinsamen Kampf liefern.