Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
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Jaddy
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Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Ein wütender Vater verklagte die Schulen seiner Kinder, weil dort gegendert wurde. Doch die Klage wurde zum Eigentor. Denn nicht nur ließ das Gericht den Mann trocken abblitzen. Nein, es bestätigte sogar: Gendern gehört zur Freiheit der Sprache!
Ein ziemlich großartiger Artikel im "Volksverpetzer": https://www.volksverpetzer.de/aktuelles ... m-gendern/
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lilly.fae
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Hallo Jaddy,
Ein interessantes Thema. Aber auch immer ein Zweischneidiges Schwert.
Ja Natürlich gehört es zur sprachlichen Freiheit. Aber bei manchen DIngen muß Man(n) / Frau sich auch mal überlegen ob das wirklich notwendig ist. Muß man aus dem Bürgersteig unbedingt einen "Bürger/innensteig" machen ?
Braucht es wirklich eine/n "Patient/innenanwalt/wältin"?
Solles wirklich so heißen ? "Der Name der/des Absender/in/s ist uns (w/m) nicht bekannt." -oder "Die Person muss in diesem System als ArbeitnehmerIn, SelbständigeR oder Beamter/Beamtin unterschieden werden können."?
und noch mehr Genderwahnsinn
Kann mir jemand die/den Pfefferstreuer/in reichen?
"Herr Doktorin" bzw. "Herr Professorin" oder auch "Liebe Wöchner und Wöchnerinnen".
Sehr geehrte Herren und Herrinnen
Wie schaut es denn mit unseren Körperteilinnen aus: Dass Gehörnerv und Sehnervin in gutem Zustand sind, ist wichtig.
Meine Leberlappen/inen machen mir keine Beschwerden, jedoch meine linke Eileiter/in bereitet Probleme. Da werde ich wohl eine Ovulationshemmer/in einnehmen müssen. Bitte Daumen und Däuminnen halten, dass die Pillen wirken.
Bürger/Innen/meister/Innenkandidat/Innen, Otto und Ottilie Normalverbraucher sind die bescheuertsten Wortkreationen, die ich je gelesen bzw. gehört habe.
Salzstreuer/in bezogen auf Leute, die im Winter auf den Straßen Salz streuen.
Der Sündenbock wird dann wohl zur Sündengeiß!
Eine Begrüßung in der oberösterreichischen Gemeinde Eberschwang könnte so lauten: "Liebe Eberschwanger und Schwangerinnen".
Es war der Lerch, nicht der Nachtigall(erich) - Shakespeare (die Weibchen singen nicht!)
Jedem Tierchen sein Pläsierchen, Jedem Menschen was ihm zusteht, äh jedem/er Mensch/in was Ihm/ihr zusteht.
Aber manchmal ist zuviel einfach zuviel.
Und da verstehe ich es durchaus das ein Vater ROT sieht.
Liebe Grüße von der Lilly (und ein Zuckerwürfelchen)
Ein interessantes Thema. Aber auch immer ein Zweischneidiges Schwert.
Braucht es wirklich eine/n "Patient/innenanwalt/wältin"?
Solles wirklich so heißen ? "Der Name der/des Absender/in/s ist uns (w/m) nicht bekannt." -oder "Die Person muss in diesem System als ArbeitnehmerIn, SelbständigeR oder Beamter/Beamtin unterschieden werden können."?
und noch mehr Genderwahnsinn
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"Herr Doktorin" bzw. "Herr Professorin" oder auch "Liebe Wöchner und Wöchnerinnen".
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Wie schaut es denn mit unseren Körperteilinnen aus: Dass Gehörnerv und Sehnervin in gutem Zustand sind, ist wichtig.
Meine Leberlappen/inen machen mir keine Beschwerden, jedoch meine linke Eileiter/in bereitet Probleme. Da werde ich wohl eine Ovulationshemmer/in einnehmen müssen. Bitte Daumen und Däuminnen halten, dass die Pillen wirken.
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Salzstreuer/in bezogen auf Leute, die im Winter auf den Straßen Salz streuen.
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Es war der Lerch, nicht der Nachtigall(erich) - Shakespeare (die Weibchen singen nicht!)
Jedem Tierchen sein Pläsierchen, Jedem Menschen was ihm zusteht, äh jedem/er Mensch/in was Ihm/ihr zusteht.
Aber manchmal ist zuviel einfach zuviel.
Und da verstehe ich es durchaus das ein Vater ROT sieht.
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***** Lilliane Fae ****** Kurz : Lilly für Freunde Lillyfee
Ich bin eine liebevolle Frau, die mehr gibt als sie nimmt.....
Falls ihr Tipp und Rechtschreibfehler findet, dürft ihr sie gerne behalten. Ich habe noch genug davon.
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Nora_7
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Meine Frau gibt Deutschunterricht für Migranten. Nicht schon, dass deutsch zu den sehr schwierigen Sprachen gehört, das Gendern macht es noch komplexer und stößt dort auf deutliches Unverständnis.Die Freiheit der Sprache endet bei den Lehrplänen, außer wann will bewußt Chaos erzeugen. Und mit Gender-Fluidity macht es gar keinen Sinn. Gendern in der aktuellen Sprachform ist nicht nur für mich eine Vergewaltigung der Sprache. Es ist m.E. der Kick für Leute auf den höchsten Stufen der Maslow-Pyramide, kurz vor dem intellektuellem Untergang einer Kultur. Kling natürlich provokativ, ist es aber auch.
Ergänzung: Es gibt viiiiiiel wichtigere Probleme zu lösen als dieses, das nur wenige Personen zu haben scheinen. Ich kenne in meinem Umfeld dazu niemanden, egal ob M oder W oder D.
Nora_7
Ergänzung: Es gibt viiiiiiel wichtigere Probleme zu lösen als dieses, das nur wenige Personen zu haben scheinen. Ich kenne in meinem Umfeld dazu niemanden, egal ob M oder W oder D.
Nora_7
Zuletzt geändert von Nora_7 am Di 2. Mai 2023, 22:25, insgesamt 1-mal geändert.
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Jaddy
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Ach Lilly...
Nichts von dem, was du schreibst ist irgendwie neu oder originell. Und trotz aller Smileys bin ich den Unfug leid, den Menschen aus Unverständnis oder Boshaftigkeit aus dem Thema machen.
Wer nicht begriffen hat, weshalb Zweinennung oder Schrägstriche nicht inklusiv sind, oder absichtlich Substantive mit genus versieht, die sie nie hatten oder brauchen, ist offenbar nicht fähig oder willens, den Sinn inklusiver Sprache zu sehen: Netter zu Menschen sein, die normalerweise nicht mitgedacht werden und Denkgewohnheiten aufbrechen, die zu Ausgrenzung und Ignoranz führen.
Es ist genau das gleiche, wie sich toll und widerständig zu fühlen, wenn eins absichtlich Bezeichnungen für bestimmte Süssigkeiten oder Schnitzel verwendet, ignorant oder absichtlich, auch wenn Menschen mit den gleichen Worten rassistisch beleidigt wurden und werden.
Jeder "Scherz" dazu ist gemacht, jede Wiederholung ein schales Nachtreten. Lies den Artikel. Dort steht nicht nur die Urteils-Begründung, dass Sprache freiwillig(1) ist, dass ein "Genderverbot" tatsächlich ein Sprachverbot ist (im Deutschen kann gar nicht nicht gegendert werden), dass inklusive Sprache tatsächlich positiv wirkt. Es gibt auch diverse Links mit viel sachlicher Information.
Ganz abgesehen davon haben genderdiverse, nichtbinäre, nicht in die Gendernormen passende Menschen wie ich tagtäglich ganz andere Hürden und Probleme.
Bei unserem Wunsch nach sprachlicher Repräsentation und Teilhabe veralbert zu werden ist nur ein kleiner Stich.
Er schmerzt trotzdem. Wenn das nicht deine Absicht war, dann lass es vielleicht in Zukunft einfach.
(1) Redaktionen, Institutionen, Firmen können wir ihre Aussenkommunikation und internen Texte Richtlinien erlassen.
Nichts von dem, was du schreibst ist irgendwie neu oder originell. Und trotz aller Smileys bin ich den Unfug leid, den Menschen aus Unverständnis oder Boshaftigkeit aus dem Thema machen.
Wer nicht begriffen hat, weshalb Zweinennung oder Schrägstriche nicht inklusiv sind, oder absichtlich Substantive mit genus versieht, die sie nie hatten oder brauchen, ist offenbar nicht fähig oder willens, den Sinn inklusiver Sprache zu sehen: Netter zu Menschen sein, die normalerweise nicht mitgedacht werden und Denkgewohnheiten aufbrechen, die zu Ausgrenzung und Ignoranz führen.
Es ist genau das gleiche, wie sich toll und widerständig zu fühlen, wenn eins absichtlich Bezeichnungen für bestimmte Süssigkeiten oder Schnitzel verwendet, ignorant oder absichtlich, auch wenn Menschen mit den gleichen Worten rassistisch beleidigt wurden und werden.
Jeder "Scherz" dazu ist gemacht, jede Wiederholung ein schales Nachtreten. Lies den Artikel. Dort steht nicht nur die Urteils-Begründung, dass Sprache freiwillig(1) ist, dass ein "Genderverbot" tatsächlich ein Sprachverbot ist (im Deutschen kann gar nicht nicht gegendert werden), dass inklusive Sprache tatsächlich positiv wirkt. Es gibt auch diverse Links mit viel sachlicher Information.
Ganz abgesehen davon haben genderdiverse, nichtbinäre, nicht in die Gendernormen passende Menschen wie ich tagtäglich ganz andere Hürden und Probleme.
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Lana
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Schule ist auch eine Institution.Jaddy hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 21:56(1) Redaktionen, Institutionen, Firmen können wir ihre Aussenkommunikation und internen Texte Richtlinien erlassen.
Ich finde es sehr wichtig, dass Deutsch an allen Schulen einheitlich gelehrt wird. Das Urteil wirkt dem leider entgegen.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Lavendellöwin
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Jaddy hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 21:56 Dort steht nicht nur die Urteils-Begründung, dass Sprache freiwillig(1) ist, dass ein "Genderverbot" tatsächlich ein Sprachverbot ist (im Deutschen kann gar nicht nicht gegendert werden), dass inklusive Sprache tatsächlich positiv wirkt. Es gibt auch diverse Links mit viel sachlicher Information.
Genau, das ist das was wir ja grade tun.
Beim Onboarding fragen "wie ist es dir?" auch beim Start der neuen Supporterklassen.
Auch die Unterlagen werden grade überarbeitet, ich hab auch schon selbst Roundtables aktuallisiert.
Es ist nichts verloren, sondern nur gewonnen, wenn sich eine Person wirklich wohl fühlt.
Es gibt extra einen Tag über alles zu reden, sich vorzustellen, einzubringen, sich bekannt zu machen.
Alter, Gender, körperliche Einschränkungen, Religion und noch so viel mehr sind alles Dinge die zu einem Menschen gehören
und wohlwollend berücksichtigt werden können, was ist falsch daran es anzusprechen?
Kenn den Menschen dann kannst du was Gutes tun-nämlich freundlich handeln.
Ja Nora, da geht es um Selbstverwirklichung und zwar in einer unterstützenden Form, anstatt eine
"Vogel friss oder stirb" Mentalität zu haben-das ist nämlich einfach Mist.
Das sehen sogar die alten weisen CIS-Männer und das in einem multinationalen Unternehmen mit
einem nicht ganz unbedeutenden Börsenwert.
Ich nehm Personen wie Jaddy ernst, weil Menschen die was vordenken, von diesem Planeten gebraucht werden.
Habt es gut Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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conny
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Zumal die Grammatikregeln m.W.ja nicht ausgesetzt sind.Lana hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 22:22
Ich finde es sehr wichtig, dass Deutsch an allen Schulen einheitlich gelehrt wird. Das Urteil wirkt dem leider entgegen.
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Annette
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Meine Güte, Lilly
Pass bloss auf mit solchen Äusserungen denn damit befindest du dich in einem Becken voller Haie!
Doch ich denke auch wie du, diese Forderungen des Genderwahnsinns an die deutsche Sprache ist mittlerweile völlig grotesk und kontraproduktiv. Viele Leute fühlen sich damit nur genervt, und letztendlich wird der Schuss nach hinten losgehen.
Haargenau auf den Punkt getroffen! Wenn dem nicht Einhalt geboten wird, wird es bald eine Sprachverwirrung babylonischem Ausmasses geben.Nora_7 hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 21:34Gendern in der aktuellen Sprachform ist nicht nur für mich eine Vergewaltigung der Sprache. Es ist m.E. der Kick für Leute auf den höchsten Stufen der Maslow-Pyramide, kurz vor dem intellektuellem Untergang einer Kultur...
Ergänzung: Es gibt viiiiiiel wichtigere Probleme zu lösen als dieses, das nur wenige Personen zu haben scheinen.
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Jaddy
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Und um auf den anderen Unfug auch einzugehen ein Zitat aus einem sachlichen Artikel. Hervorhebungen von mir.
Es wäre wirklich hilfreich, wenn der von miroben verlinkte Artikel erst gelesen würde, bevor irgendwelche Kommentare kommen. Ich gebe deshalb mal kurz die Knackpunkte wieder: Ein Elternteil wollte Lehrkräften verbieten lassen, überhaupt genderinklusive Sprache zu nutzen. Es ging nicht um Lehrpläne, Tests oder Vorgaben, wie irgendwer ausser den Lehrkräften selbst spricht oder schreibt. Zitat:Unproblematisch für fortgeschrittene Lerner
Gendern ist ein Thema, das eine ganze Branche betrifft, die sich mit Deutsch als Fremdsprache befasst. Das Goethe-Institut etwa macht die Details im Unterricht vom jeweiligen Sprachniveau abhängig: "Wir bereiten unsere Sprachkursteilnehmer*innen mit unserem Unterricht darauf vor, die tatsächlich in Deutschland verwendete Sprache zu verstehen", erklärt Sprecherin Viola Noll. Ab einem bestimmten Niveau gehörten dazu regionale oder fachsprachliche Eigenheiten sowie die verschiedenen Formen des Genderns. Das Lernen einer Fremdsprache sei immer komplex.
Die Lehrbuchverlage richten sich bei der Lehrbuchentwicklung nach den Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung und dessen Leitfaden zu gendergerechter Schreibung. Sven Haedecke vom Cornelsen Verlag sagt zum Beispiel: "Im Bildungsbereich sind wir bei der Verwendung von Formulierungen an die amtliche Rechtschreibung gebunden und können neue Schreibformen zur Bezeichnung von mehr als zwei Geschlechtern nicht nutzen." In aktuellen Werken würden genderneutrale binäre Formulierungen genutzt: beispielsweise bei Arbeitsaufträgen, wenn die Lernenden direkt adressiert werden. Bei Deutsch als Fremdsprache gehe es aber auch um das Vermitteln von Landeskunde. Daher werde in Texten gelegentlich die Formulierung für diverse Geschlechter — wie "m, w, d" (männlich, weiblich, divers) in abgedruckten Stellenanzeigen — genutzt, um die derzeitige sprachliche Vielfalt zu verdeutlichen.
Ein wichtiges Thema: Sprachdiversität
Ob Genderstern, Doppelpunkt oder Schrägstrich: Ein großes Thema sei das bei den Deutschschülern und -schülerinnen eher selten, berichten die Befragten allesamt. Probleme scheint es also deswegen keine zu geben. Es könne aber in Kursen durchaus ein Anlass sein, tiefer über damit verbundene Aspekte wie Gleichstellung zu sprechen, sagt Krüger. Gesprächswert habe zum Beispiel immer wieder, wenn im Buch ein Hausmann oder eine Müllfrau auftauche.
Perc geht zudem davon aus, dass das Thema künftig eine größere Rolle spielen wird: "Das scheint eine Generationenfrage zu sein." Für viele jüngere Menschen mit Migrationsgeschichte hat es einen "hohen Stellenwert, dass Sprache diverser wird."
Sprich: Nichts von den Behauptungen zum Thema Schule ist überhaupt zutreffend. Auch nicht, was Deutsch als Fremdsprache betrifft. Es ist wirklich faszinierend, wie die Kompetenz der Lehrenden für niveauangemessene Lehre unterschätzt und sehr seltsame Dinge angenommen werden.In Berlin verklagte ein Vater die Schule seiner Kinder, weil Lehrer:innen dort manchmal geschlechtsneutrale Sprache verwendeten. [...] Der Grund dafür war, dass Lehrer:innen unter anderem Arbeitsmaterialien in geschlechtsneutraler Sprache austeilten, nach Pronomen der Schüler:innen fragten und sogar, haltet euch fest, in E-Mails an Erziehungsberechtigte genderten!!! [...] [er forderte,] die angebliche "sprachliche Indoktrination" seiner Kinder zu stoppen und die Freiheit zum Gendern an Berliner Schulen zu unterdrücken.
Zuletzt geändert von Jaddy am Di 2. Mai 2023, 22:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Nora_7
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Sorry, ich habe mein ganzes Leben vorgedacht und bin immer erfolgreich im Innovationsmanagement tätigt gewesen. Man kann auch die bestehende Sprache nutzen um Menschen abzuholen. Das hat auch früher funktioniert und alte weiße cis-Männer braucht man nicht als Beispiel anzuführen, denn die sind genauso heterogen wie alle anderen willkürlich anlaßbezogen definierten Gruppen. Es ist kein Problem der Sprache, sondern der Worte. Mist ist, eine andere Meinung so zu bezeichnen, wenn sie völlig falsch als "Friss..." bezeichnet wird.EmmiMarie hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 22:26 Ja Nora, da geht es um Selbstverwirklichung und zwar in einer unterstützenden Form, anstatt eine
"Vogel friss oder stirb" Mentalität zu haben-das ist nämlich einfach Mist.
Das sehen sogar die alten weisen CIS-Männer und das in einem multinationalen Unternehmen mit
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Jaddy
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Und zu den viiiiel wichtigeren Problemen: Yay, Klimakrise, Armut, Unterdrückung, Verfolgung und Gewalt an vielen Orten hier und in der Welt.
Sorry, so lange die nicht gelöst sind, können wir leider nicht nett zu anderen sein.
Wir müssen nämlich unser Luxusleben hier in Europa pflegen und an und zu in Urlaub fliegen.
Deshalb können wir keine barrierefreien Räume bauen, keine Rassismen vermeiden, keine Gender ausser Männern und vielleicht Frauen berücksichtigen.
Aber nur wenn sie nicht das Patriarchat in Frage stellen.
Ausserdem sind wir viel zu beschäftigt, uns über die Hinweise auf Problem in unserer direkten Umgebung aufzuregen.
Das hält uns soooo sehr davon ab, tatsächlich irgendwas für andere zu verbessern, was uns praktisch keine Mühe kosten würde.
Ja, das ist quasi die Ur-Definition eines Red Herrings.
Sorry, so lange die nicht gelöst sind, können wir leider nicht nett zu anderen sein.
Wir müssen nämlich unser Luxusleben hier in Europa pflegen und an und zu in Urlaub fliegen.
Deshalb können wir keine barrierefreien Räume bauen, keine Rassismen vermeiden, keine Gender ausser Männern und vielleicht Frauen berücksichtigen.
Aber nur wenn sie nicht das Patriarchat in Frage stellen.
Ausserdem sind wir viel zu beschäftigt, uns über die Hinweise auf Problem in unserer direkten Umgebung aufzuregen.
Das hält uns soooo sehr davon ab, tatsächlich irgendwas für andere zu verbessern, was uns praktisch keine Mühe kosten würde.
Ja, das ist quasi die Ur-Definition eines Red Herrings.
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Lana
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Hab ich gemacht, auch wenn es schwer fiel. Der Text bewegt sich auf dem Niveau einer übermotivierten Volontärin und trieft geradezu vor moralischer Überlegenheit, die wie eine Monstranz präsentiert wird. Geht schon beim Titel los, und wird dann nicht besser.Jaddy hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 22:41Es wäre wirklich hilfreich, wenn der von miroben verlinkte Artikel erst gelesen würde, bevor irgendwelche Kommentare kommen.
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Da bin ich ganz bei dir. Auch wenn ich eine etwas andere Sichtweise als du auf das Thema habe, so geht mir dieses permanente, provozierende, destruktive und rückwärtsgewandte Gemecker und Gezeter der Gegner des Genderns gehörig auf die Nerven.Jaddy hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 21:56 Nichts von dem, was du schreibst ist irgendwie neu oder originell. Und trotz aller Smileys bin ich den Unfug leid, den Menschen aus Unverständnis oder Boshaftigkeit aus dem Thema machen.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Nora_7
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Eine Einzelmeinung. Die Erfahrungen in meinem breiten Umfeld mit Migrationshintergrund - und das sind aktuell jüngere Jahrgänge meistens zwischen 20 und 30a - sind deutlich anders. Und ich bleibe dabei: Natürlich kann man den Wortbestandteil *mann durch *frau ersetzen. Aber z.B. von Gästen und Gästinnen zu sprechen und *Innen oder :Innen oder sonstige krumme Sprachvergewaltigungen abgehackt anzufügen ist m.E. vorwiegend abartig.Jaddy hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 22:41 Sprich: Nichts von den Behauptungen zum Thema Schule ist überhaupt zutreffend. Auch nicht, was Deutsch als Fremdsprache betrifft. Es ist wirklich faszinierend, wie die Kompetenz der Lehrenden für niveauangemessene Lehre unterschätzt und sehr seltsame Dinge angenommen werden.
Natürlich können wir das Problem hier nicht lösen, die Fraktionen sind bekannt. Für mich gilt: Ich lasse mich nicht zum gendern zwingen, lehne es auch generell als sprachliche Verwirrung ab, spreche dafür jede Person direkt an ohne die deutsche Sprache zu verrenken.
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Re: Klage gegen Gendern an der Schule krachend gescheitert
Da würde mich wirklich mal interessieren, wie du mit anderen Personen z. B. über Jaddy sprechen würdest? Würdest du in jedem Satz den Namen verwenden ( Jaddy hat geschrieben, dass ... Dabei ist Jaddy sehr engagiert und Jaddy hat viele Quellen genannt und Jaddy ... und Jaddy ...). Das wiederum fände ich sehr problematisch beim Lesen. Ich hoffe, du bist wenigstens so rücksichtsvoll und vermeidest er oder sie, oder wäre dir das völlig schnuppe? Das Problem ist, dass von den Gegner_innen genderinklusiver Sprache keinerlei Vorschläge kommen, wie nichtbinäre Personen in der Sprache sichtbar gemacht werden sollen. Hauptsache erstmal dagegen!Nora_7 hat geschrieben: Di 2. Mai 2023, 23:53 ... spreche dafür jede Person direkt an ohne die deutsche Sprache zu verrenken.
Und den Satz "Wir haben wichtigere Probleme" kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören/lesen. Das ist in meinen Augen und in diesem Kontext lediglich eine Ausrede, um sich damit nicht beschäftigen zu müssen bzw. das Thema Tod zu machen. Das ist das Gleiche wie mit dem Vorspann in manchen Büchern: "In diesem Buch wird die männliche Anrede verwendet. Sie gilt gleichermaßen für alle" (oder so ähnlich). Natürlich haben wir ganz andere Probleme, aber mir ist nicht bewusst, dass eine Gesellschaft anstehende Probleme nur nacheinander abarbeiten kann. In diesem Fall wären wir wohl immer noch bei der Frage, wie man das Feuer am Laufen hält.
P.S.: Sorry Jaddy, dass ich dich jetzt als Beispiel genommen habe!
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