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Häufigkeit normangleichender Operationen

Verfasst: Fr 17. Mär 2023, 09:32
von Anne-Mette
Häufigkeit normangleichender Operationen
"uneindeutiger" Genitalien im Kindesalter.
Follow Up"Studie

https://www.bmfsfj.de/resource/blob/136 ... r-data.pdf

Re: Häufigkeit normangleichender Operationen

Verfasst: Fr 17. Mär 2023, 09:53
von Ulrike-Marisa
Moin,

das gab es schon in meinem Geburtsjahr 1953. Eine noch heute ca. 8 cm lange Narbe zeugt davon. Vermutlich haben sie damals im unteren Bauchraum etwas gesucht und wohl auch gefunden. Das hat aber letztlich nichts genützt hinsichtlich der Tatsache, das ich mich anders als nur männlich entwickelt habe.

Grüße, Ulrike-Marisa

...ich bin das, was ich bin und nicht das, was andere in mir zu sehen glauben... :wink:

Re: Häufigkeit normangleichender Operationen

Verfasst: Fr 17. Mär 2023, 11:54
von Susi T
Ja leider sind solche OP's immer noch nicht verboten. Sowohl Abtreibung bis zur Geburt, als OP nach der Geburt ist gängige Praxis. Früher durfte sowas allerdings sogar gegen dem Willen der Eltern durchgeführt werden, heute ist zumindest die Zustimmung erforderlich. Solange aber der Operateur zugleich die Beratung übernimmt, kann man sich das Ergebnis meist denken. So hatte sich das Bundesverfassungsgesetzt das wohl nicht vorgestellt, als sie 2017 bestimmt haben das Menschenrechte auch für Intergeschlechtliche Menschen zu gelten haben. Im Umkehrschluss kommt es vor, das selbstbestimmte GaOps von Kliniken abgelehnt werden, selbst wenn es im Grunde nur eine Rückgängigmachung dieser hier beschriebenen Vorgänge ist, weil man solches Leben wohl nicht als Lebenswert ansieht. Wirklich erstaunlich, was in Deutschland 2023 noch für Gedankengut vorherrscht.
Liebe Grüße Tira (flo)