Miss Germany
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Nora_7
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Tach,
https://www.focus.de/kultur/stars/sie-s ... 73258.html
Sicher sehr gut für unsere Präsenz und Akzeptanz. Mehr Normalität im Auftreten statt Drag Queens.
Liebe Grüße Nora
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Aria
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Re: Miss Germany
Finde ich nicht. Je mehr es hervorgehoben wird, desto mehr ruft es die Gegner und Schwurbler auf den Plan. Jeder Artikel über so eine Story ist eine Plattform für Stimmungsmacher - vor allem mit Kommentarfunktion, wie in diesem Fall.Nora_7 hat geschrieben: Di 28. Feb 2023, 18:17 Sicher sehr gut für unsere Präsenz und Akzeptanz. Mehr Normalität im Auftreten statt Drag Queens.
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Tanja Stöckel
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Re: Miss Germany
Nun ja, der Contest zur Miss Germany hat jetzt auch nicht gerade etwas mit "normal" zu tun. Gerade ich der Modeszene, siehe auch DsdSS, verirren sich auch immer wieder einige Transfrauen, die haben da aber eher den Flair des Besonderen oder Eigenartigen und sind deshalb interessant für die Medien.
Vielleicht gibt es ja bald eine "Alltagsnormalität" auch für uns, Homosexuell zu sein, scheint ja mittlerweile, nicht zuletzt durch die starke Bewegung mit viel Prominenz, gesellschaftlich toleriert(-er) zu sein.
Es war noch nie leicht anders zu sein, ich fürchte, daran wird sich auch zukünftig nichts ändern.
LG, Tanja
Ich war schon immer eine Frau, nur niemand konnte mich wirklich sehen.
Jetzt wird es Zeit, dass alle die Frau sehen, damit ich mich erkennen kann und so sein kann wie ich bin.
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Runa
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Re: Miss Germany
Einen schönen guten Morgen zusammen!
Also ich finde es toll, dass sie sich beworben hat und so weit gekommen ist. Ich persönlich denke, dass eine vernünftige Medienpräsenz gut für uns ist.
Je mehr Menschen um das Thema Transgender wissen, um so besser wird es für uns. Schreihälse und Gegner wird es immer ergeben. Die wissen um das Thema, beschäftigen sich damit und verbreiten ihre Meinung dazu. Wenn jetzt aber die breite Öffentlichkeit mehr weiß, können die Gegner weniger Einfluss nehmen. Die Leute wissen dann zumindest, dass es trans* Menschen gibt und dass wir keine Bedrohung darstellen.
Und ich persönlich wünsche ihr, dass sie gewinnt. Das wäre doch mal was.
Sonnige Grüße
Runa
Also ich finde es toll, dass sie sich beworben hat und so weit gekommen ist. Ich persönlich denke, dass eine vernünftige Medienpräsenz gut für uns ist.
Je mehr Menschen um das Thema Transgender wissen, um so besser wird es für uns. Schreihälse und Gegner wird es immer ergeben. Die wissen um das Thema, beschäftigen sich damit und verbreiten ihre Meinung dazu. Wenn jetzt aber die breite Öffentlichkeit mehr weiß, können die Gegner weniger Einfluss nehmen. Die Leute wissen dann zumindest, dass es trans* Menschen gibt und dass wir keine Bedrohung darstellen.
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Re: Miss Germany
So oder so. Ich freu mich für sie, dass sie es geschafft hat. Gratulation.
LG Christina
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Blossom
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Re: Miss Germany
Ist wohl her der Einschaltquote geschuldet ... und eine solche Präsenz wird die Akzeptanz kaum ändern, dafür aber die perverse Neugierde der Masse befriedigen.Nora_7 hat geschrieben: Di 28. Feb 2023, 18:17 Sicher sehr gut für unsere Präsenz und Akzeptanz. Mehr Normalität im Auftreten statt Drag Queens.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Nora_7
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Re: Miss Germany
Das ist sicher ein Punkt. Andererseits halte ich es für hilfreich, wenn die "Trans-Präsens" zum Alltag - und dazu gehört Fernsehen - regelmäßig sichtbar wird. Ich sehe doch überall, dass vielerorts kaum jemand mehr aus dem inneren Gleichgewicht gerät, wenn er/sie eine Person als trans erkennt.Blossom hat geschrieben: Mi 1. Mär 2023, 17:36Ist wohl her der Einschaltquote geschuldet ... und eine solche Präsenz wird die Akzeptanz kaum ändern, dafür aber die perverse Neugierde der Masse befriedigen.Nora_7 hat geschrieben: Di 28. Feb 2023, 18:17 Sicher sehr gut für unsere Präsenz und Akzeptanz. Mehr Normalität im Auftreten statt Drag Queens.
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Re: Miss Germany
Einverstanden, solange es den Zuschauern (sprich der Allgemeinheit) nicht zuviel wird - und aktuell muss es laufend "trans" sein. Anscheinend geht ohne nix mehr.Nora_7 hat geschrieben: Mi 1. Mär 2023, 18:41 Andererseits halte ich es für hilfreich, wenn die "Trans-Präsens" zum Alltag - und dazu gehört Fernsehen - regelmäßig sichtbar wird.
Wenn es mir als trans Frau bereits zuviel des Guten ist, um wieviel mehr ist es dann wohl Menschen, die damit nicht unmittelbar zu tun haben?
Bleibt es ausgewogen und keine Randgruppe kommt zu kurz und wird auch die Mehrheit nicht vernachlässigt - einverstanden. Dann habe ich nichts dagegen einzuwenden, doch andernfalls sehe ich eher, dass das Stimmungsbarometer zu unseren Ungunsten kippt.
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Re: Miss Germany
Da hast du vollkommen Recht. Derzeit wirk es schon krampfhaft, wenn überproportional viele Personen vor allem in TV-Serien mit Migrationshintergrund erscheinen. Gefühlt mindestens 10x so viele wie Anteil an der Bevölkerung. Zu viel "Überfremdung" auf einmal vertragen viele nicht - nicht weil die Abneigung so hoch ist, sondern weil es zu viel ist und somit dem Realitätsempfingen widerspricht und nervt. Und dann kommen von denen die Rundumschläge. Es geht nur wohldosiert, Überforderungen vermeiden. Mich wundert auch schon, wie viele Chefs in höheren ÖR-Funktionen in TV-Serien inzwischen Migrationshintergrund haben. Gibt es in der realen Welt nicht, nur in Parteijobs.Blossom hat geschrieben: Mi 1. Mär 2023, 19:19 Einverstanden, solange es den Zuschauern (sprich der Allgemeinheit) nicht zuviel wird - und aktuell muss es laufend "trans" sein. Anscheinend geht ohne nix mehr.
Wenn es mir als trans Frau bereits zuviel des Guten ist, um wieviel mehr ist es dann wohl Menschen, die damit nicht unmittelbar zu tun haben?
Bleibt es ausgewogen und keine Randgruppe kommt zu kurz und wird auch die Mehrheit nicht vernachlässigt - einverstanden. Dann habe ich nichts dagegen einzuwenden, doch andernfalls sehe ich eher, dass das Stimmungsbarometer zu unseren Ungunsten kippt.
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Re: Miss Germany
Dann müsste es aber querbeet aus der Gesellschaft kommen und nicht diejenigen die stealth durchs Leben gehen. Machen die aber nicht, denn so jemand verkauft sich schlechter. Saskia macht ihr Ding da, keine Frage aber sie wird andererseits auch benutzt um Einschaltquote zu generieren. Und was passiert dann da? Die Leute sehen eine trans Frau, die ihre Transition in der Pubertät begonnen hat und keine großartigen negativen Auswirkungen daraus übernehmen musste. Sie ist relativ groß, aber sonst....keine Erinnerung an ihre männl. Vergangenheit. Die Leute sehen sie und sagen sich, ja, das ist doch gut, die passt in unsere bekannten Schubladen - alles gut, sie ist akzeptiert. Diejenigen die weniger Glück mit der Transition hatten - keine guten Gene, zu spät angefangen etc. - werden genau so schräg angeschaut wie sonst auch. Da rüttelt auch keine 10. TV-Show mit dem Ideal einer trans Frau was dran.Nora_7 hat geschrieben: Mi 1. Mär 2023, 18:41 Andererseits halte ich es für hilfreich, wenn die "Trans-Präsens" zum Alltag - und dazu gehört Fernsehen - regelmäßig sichtbar wird.
Mit das häufigste was ich gesagt bekommen habe als ich mich outete, war, dass sie ja nicht gedacht hätten, dass eine trans Frau so normal ausschauen könnte. Zugegeben, ich habe echt Glück - auch bei einer späten Transition - aber ich fand es immer verdammt unfair, warum mir die Akzeptanz entgegen kam aber anderen halt nicht. Das fand und finde ich immer noch sehr traurig, gerade weil ich mitbekomme, wie viel so einige auf sich nehmen, um endlich in den Kreis aufgenommen zu werden.
Nein, wenn es den Medien wirklich daran gelegen ist unsereins in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, suchen die sich Leute aus allen Teilen der Community aus und nehmen sie einfach als Menschen auf, die sie sind - ohne Label ohne Marker. Die Zuschauer sollen sich selber ein Bild machen, von der Person, die sie da sehen und dann entweder Empathie oder Antipathie für das Wesen der Person empfinden. Aber nicht durch konfektionierte Stereotype, wo nur noch das Reptiliengehirn anspringen und auf ja oder nein am Akzeptanzschalter drücken muss.
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Re: Miss Germany
Oh, wie gut ich dem zustimmen kann. So geht es mir jedes Mal, wenn es auf das Thema kommt und mir Kolleginnen genau das auch sagen: Wow, du siehst klasse aus. Du fällst doch gar nicht auf ... und ich in der Regel darauf hinweise, einfach Glück zu haben, halbwegs passabel durchzugehen, es andere aber deutlich schwerer haben.Aria hat geschrieben: Mi 1. Mär 2023, 20:21 Das fand und finde ich immer noch sehr traurig, gerade weil ich mitbekomme, wie viel so einige auf sich nehmen, um endlich in den Kreis aufgenommen zu werden.
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Re: Miss Germany
So bitter die Realität ist, aber vereinfacht kann man sagen, dass die Akzeptanz proportional mit der Deckungsgleichheit im Aussehen des jeweiligen Geschlecht steigt. Da kann man aber niemand böse deswegen sein, denn das liegt einfach in unserer Natur. Wir können dieser Voreingenommenheit nur viel eher widerstehen, weil wir es gewohnt sind untereinander Umgang zu haben. Diesen Umgang hat Normalbürger eben nicht. Und deswegen sollten ALLE in die Mitte der Gesellschaft gebracht werden und nicht nur ausgewählte Einzelfälle. Nur so passiert etwas, an der allgemeinen Akzeptanz unsereins und nicht durch eine hochglanz TV-Show.Blossom hat geschrieben: Mi 1. Mär 2023, 21:06 Oh, wie gut ich dem zustimmen kann. So geht es mir jedes Mal, wenn es auf das Thema kommt und mir Kolleginnen genau das auch sagen: Wow, du siehst klasse aus. Du fällst doch gar nicht auf ... und ich in der Regel darauf hinweise, einfach Glück zu haben, halbwegs passabel durchzugehen, es andere aber deutlich schwerer haben.
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Re: Miss Germany
Das ist absolut richtig, leider eine Umsetzungsgeschwindigkeit < Schnecke. Es gibt in unserem Umfeld 3 Weltregionen, deren Kulturen über Jahrtausende alle u.a. diesen Satz verinnerlicht haben: Eine Frau darf keine Männerkleidung tragen und ein Mann keine Frauenkleidung. Der HERR, euer Gott, verabscheut jeden, der das tut - ua. (nicht nur!) 5.Moses.Aria hat geschrieben: Do 2. Mär 2023, 19:26 Und deswegen sollten ALLE in die Mitte der Gesellschaft gebracht werden und nicht nur ausgewählte Einzelfälle. Nur so passiert etwas, an der allgemeinen Akzeptanz unsereins und nicht durch eine hochglanz TV-Show.
Glaube als höchste Stufe der Interpretation des Nichtwissens ist stärker als alles stetig zunehmende Wissen. Besonders, wenn er fundamentaler Bestandteil von Kulturen wird.
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Re: Miss Germany
Ziemlich guter Artikel. Und ja, Sichtbarkeit ist wichtig. Je sichtbarer und alltäglicher Vielfalt wird, desto weniger verfangen irgendwelche Schauermärchen.
Das heisst auch, dass alle von uns, die es irgendwie können, möglichst sichtbar sein sollten - und auch dort, wo Unfug erzählt wird, den Mund dagegen aufmachen. Es reicht nicht, positive Sichtbarkeit einzelnen öffentlichen Personen zu überlassen.
Meiner Ansicht nach heisst es auch, jegliche Form (mindestens geschlechtlicher) Vielfalt wenigstens zu tolerieren. Auch Drag Queens und Kings. Ja, es gibt reichlich Unterschiede zwischen Crossdressen, Travestie, Transvestit*innen, Drag, trans, usw. Die zentrale Botschaft muss aber immer lauten: Es muss mir nicht gefallen, aber es ist okay. Denn es gibt keinen legitimen Grund, irgendwo eine Grenze zwischen zulässiger und unzulässiger Gender Performance zu ziehen.
Das heisst auch, dass alle von uns, die es irgendwie können, möglichst sichtbar sein sollten - und auch dort, wo Unfug erzählt wird, den Mund dagegen aufmachen. Es reicht nicht, positive Sichtbarkeit einzelnen öffentlichen Personen zu überlassen.
Meiner Ansicht nach heisst es auch, jegliche Form (mindestens geschlechtlicher) Vielfalt wenigstens zu tolerieren. Auch Drag Queens und Kings. Ja, es gibt reichlich Unterschiede zwischen Crossdressen, Travestie, Transvestit*innen, Drag, trans, usw. Die zentrale Botschaft muss aber immer lauten: Es muss mir nicht gefallen, aber es ist okay. Denn es gibt keinen legitimen Grund, irgendwo eine Grenze zwischen zulässiger und unzulässiger Gender Performance zu ziehen.
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Re: Miss Germany
Moin,Nora_7 hat geschrieben: Mi 1. Mär 2023, 19:32 Mich wundert auch schon, wie viele Chefs in höheren ÖR-Funktionen in TV-Serien inzwischen Migrationshintergrund haben. Gibt es in der realen Welt nicht, nur in Parteijobs.
doch gibt es. Z.B. Georgine Kellermann vom WDR. Sie ist Studioleiterin dort und gelegentlich in den Medien https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr ... n-100.html. Für mich eine der besten Vertreterinnen in unserer Sache.
Viele Grüße
Vicky
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