Lana hat geschrieben: Sa 11. Feb 2023, 22:29
Nun kommen Beschwerden bei derlei Bemühungen regelmäßig nur aus der fundamental-islamischen Ecke. Wieso schaffen es Juden, Christen und alle anderen, sich damit zu arrangieren ohne gleich ihre persönliche Freiheit tangiert zu sehen?
Immerhin können Muslime in der Schule fast alles tragen was sie möchten.
Hi Lana...
ich weiss ja das du da einen tieferen Einblick und Kontakt hattest als ich ihn wahrscheinlich jemals haben kann.
Was ich nicht weiss ist ob nicht doch manche Christen oder Juden gerne ihre Symbolik mehr zeigen würden, oder
ob sie einfach still sind um nicht anzuecken.
Wenn du zu uns kommst würdest du in sehr vielen Ecken über buddhistische Symbolik stolpern, und solange
eine Person nicht missioniert finde ich es auch völlig okay, diese öffentlich zu tragen.
Lana hat geschrieben: Sa 11. Feb 2023, 22:29
Sonst würde der Verweis auf die Religionsfreiheit ja ins Leere laufen.
Hmmm..ich finde nicht das Religionsfreiheit heisst es muss in der Öffentlichkeit frei von Religion sein.
Lana hat geschrieben: Sa 11. Feb 2023, 22:29
Es geht gar nicht, Kinder mit diesen Symbolen zu konfrontieren. Weil sie sich dem nicht entziehen können und einen Anspruch auf eine sichere und neutrale Lernumgebung haben. Da muss die persönliche Religionsfreiheit der Lehrperson für ein paar Stunden zurückstehen, so lange es eine Schulpflicht gibt.
Hmmm...
schau, ich bin mit Türken, Portugiesen, Franzosen, Jugoslawen, Italienern und weiteren Nationalitäten aufgewachsen.
In meiner Schule gab es Kreuze, Atatürk hing neben dem aktuellen Bundespräsidenten an der Wand, der Pfarrer kam mal im Messgewand vorbei usw. usw.
ich war in einem katholischen, von Nonnen geführtem Kindergarten und viele gute Freunde waren auf einem Gymnasium das ebenfalls
von Mönchen geführt wurde und Paulusheim hiess und der Name war Programm, die haben jeden Morgen in der Aula gebetet.
Und ich glaube nicht, das mir das nicht gut tat. Ich bin einfach sehr dafür, das jede Person vollumfänglich so sein darf
wie sie ist. Neutralität heisst für mich, ich nehme sie wie sie ist und nicht ich verbiete einen Teil von ihr.
Religion oder nicht-Religion ist ein Teil von Personen, das gehört zu ihnen. Möchte wer keine religiöse Symbolik in seinem Leben
ist das echt nicht mein Problem. Es ist auch nicht mein Problem wenn ein rechtsgerichteter Mensch sich an dem roten Stern auf meinem
Oberteil stört, die Person darf auch gerne Springerstiefel und Bomberjacke tragen, dann weiss ich wo ich dran bin.
Was will ich damit sagen, ich finde es falsch auch nur einen Teil an einer Persönlichkeit nicht zuzulassen.
Alles Liebe Marie
