Malvine hat geschrieben: Do 22. Dez 2022, 10:22
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Liebe Jasmine,
ja, es liegt vieles im Argen in unserem Land und Zuhause am Küchentisch oder am Stammtisch kann man sich über vieles Aufregen oder Nachdenken. In letzter Konsequenz geht es doch immer nur um die Kosten die mit Maßnahmen verbunden sind.
Bisher war eine Einpreisung von Behandlungen beschnittener Frauen nicht notwendig, da nicht vorhanden - einfach ausgedrückt.
Du solltest nach deiner langjährigen Lebenserfahrung inzwischen aber wissen, dass unser Land einem Supertanker gleicht, der nicht von jetzt auf gleich die Richtung ändern kann oder stehen bleiben kann. Da muß langfristig und vorrausschauend gehandelt werden.
Denke doch mal darüber nach, welche weiteren bisher unerwarteten medizinischen Behandlungen in Zukunft auf uns zukommen werden - vielleicht kannst du deiner Krankenkasse ja wertvolle Tipps für die Zunkunft geben. Jede Krankenkasse hat auch eine Beirat in dem man tätig werden kann und somit auch Einfluß auf die Entscheidungen nehmen kann.
Die Kassen können bestimmt viele weitere Behandlungen übernehmen, jedoch werden dann auch unsere Krankenkassenbeiträge steigen müssen - irgendwoher muß das Geld ja kommen.
Schau dir auch die aktuelle Berichterstattung zur Medikamentenversorgung an. Wir haben die Preise soweit gedrückt, das wir jetzt das Dilemma mit der Versorgung haben. Auch hier gilt wieder - mit höheren Preisen wäre die Versorgung überhaupt kein Problem - da schlägt einfach die Marktwirtschaft zu.
Wie weit kannst du es dir leisten, höhere Beiträge für deine Krankenversicherung zu zahlen?
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Liebe Malvine, hier bin ich leider nicht ganz bei dir. Wenn ich mir folgendes durchlese:
https://de.statista.com/statistik/daten ... linken-ag/
Zitat:
Die Statistik zeigt den Gewinn* des Klinikbetreibers Sana Kliniken AG in den Jahren 2007 bis 2021. Im Jahr 2021 erwirtschaftete der private Klinikbetreiber einen Gewinn von rund 67,1 Millionen Euro (EAT: Gewinn nach Steuern).
https://de.statista.com/statistik/daten ... us-helios/
Zitat:
Die Statistik zeigt den Gewinn des Klinikunternehmens Fresenius Helios in den Jahren 2009 bis einschließlich 2021. Im Jahr 2021 erzielte Fresenius Helios ein Konzernergebnis von rund 728 Millionen Euro.
Das treibt in meinen Augen die Beiträge hoch!
In einer Email an die Krankenhausgesellschaft:
Sehr geehrte Damen und Herrn,
ich habe heute Ihren Flyer "Notfall Krankenhaus" bekommen. Die Aufzählung darin über zum Beispiel weil die Bundesländer ihrer gesetzlichen Pflicht zur Investitionen nicht nachkommen ........
Tut mir leid, aber das verstehe ich vor den Gewinnen der z.B. Sana Kliniken oder Helios nicht.
https://de.statista.com/statistik/daten ... linken-ag/
Zitat: Im Jahr 2021 erwirtschaftete der private Klinikbetreiber einen Gewinn von rund 67,1 Millionen Euro (EAT: Gewinn nach Steuern).
https://de.statista.com/statistik/daten ... us-helios/
Zitat: Im Jahr 2021 erzielte Fresenius Helios ein Konzernergebnis von rund 728 Millionen Euro.
Vielleicht können Sie mir das erklären, wenn diese Betreiber soviel Gewinn machen aus den Versichertenbeiträgen, wozu dann noch weitere Staatsgelder gefordert werden.
Jetzt mal die Antwort auf meine Anfrage:
Sehr geehrte Frau........,
die Finanzierung der Kliniken erfolgt dual. Für die Investitionskosten sind die Länder verantwortlich.
Gemeinsame Auswertungen von GKV und DKG zeigen deutlich auf, dass die Länder diesen Verpflichtungen nicht nachkommen.
Details- |- Deutsche Krankenhausgesellschaft e."‰V. (dkgev.de)
Die Verpflichtungen sind im KHG und den Landesgesetzen verankert.
Was lese ich daraus? Trotz der Millionengewinne werden die Investitionen vom Steuerzahler getragen und außerdem steigen die Krankenkassenbeiträge obwohl solche Gewinne gemacht werden.
Also geht deine Aussage nicht ganz auf. Ich will dich keineswegs kritisieren

, aber ich sehe hier große Probleme.
Liebe Grüße Jasmine
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