Karla hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 20:34
" Von 141 Befragten gaben zwei Drittel an, sie seien bereits Opfer eines Übergriffes geworden. Dazu zählt die Studie auch, wenn der Betroffene beim Arzt mit dem falschen Vornamen angesprochen wurde.
Na Deadnaming geht bei mir nicht, die hab ich ja behalten. Aber misgendering bzw. andauerndes binäres gendern hab ich draussen _immer_.
Karla hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 20:34
Deadnaming in der Arztpraxis stört mich zwar auch, und ich spreche die Mitarbeitenden dann darauf an, aber als BEWUSSTEN Übergriff werte ich das zunächst nicht.
Bei den meisten klappt es. Besonders wenn sie häufiger trans Kundys haben. Aber das OP-Zentrum meiner Augenärztin (sie ist daran beteiligt und operiert da auch) hab ich jetzt mehrfach eskaliert auf den Pott gesetzt. Angefangen vom Empfang, über die Betreuung, bis zur Rechnung (Zuzahlung) haben sie es jedes einzige Mal verkackt. Und zwar jedes Mal. Also nicht nur einmal und dann gelernt, sondern wiederholt. Vor Ort hab ich entsprechend Rabbatz gemacht und die Rechnung zurückgeschickt, bis sie das korrigiert haben.
Karla hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 20:34
BZ:
"Der Männeranteil bei den Tätern lag bei durchschnittlich 90 Prozent. Oft waren es junge Wiederholungstäter, die bei der Polizei bereits wegen "Extremismus" bekannt sind. Aber: Die Macher der Studie können nicht sagen, ob es sich dabei um Links- oder Rechtsextremisten oder Islamisten handelt."
Dafür gibt es diese Tabelle auf S.55.
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Und auf der gleichen Seite:
Mit 75,9 % der ermittelten Tatverdächtigen sind auffällig viele Tatverdächtige bereits im Vorfeld polizeilich bekannt geworden. Damit ist der Anteil polizeilich bereits be- kannter Tatverdächtiger deutlich höher als in Auswertungen zu linker und rechter politisch motivierter Kriminalität in Berlin (Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Abteilung Verfassungsschutz 2014, 39f., 2015, 42f.). Dabei handelt es sich überwie- gend um Allgemeinkriminalität ohne politische Bezüge: Bei etwas mehr als der Hälfte der Verdächtigen (51,1 %) geht es um allgemeine Delinquenz ohne Bezüge zu politisch motivierter Kriminalität. 22,9 % der Tatverdächtigen sind bereits durch allgemeine De- linquenz sowie politisch motivierte Delinquenz aufgefallen, lediglich bei 1,8% liegen ausschließlich Vorerkenntnisse zu staatsschutzrelevanten Delikten vor.
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Den Vergleich mit den Staatsangehörigkeiten der Berliner Bevölkerung sehe ich kritisch wegen der Altersstruktur der Tatverdächtigen.
Die ermittelten Tatverdächtigen seit 2010 sind im Durchschnitt 33,7 Jahre alt. Die Altersstruktur ist allerdings breit gestreut — das starke Übergewicht jüngerer Tatver- dächtiger aus der Frühzeit der Erfassung hat sich mittlerweile nicht unerheblich rela- tiviert. In der Langzeitperspektive ab dem Jahr 2010 ist insbesondere auffällig, dass sich die früher stark ausgeprägte Dominanz von Tatverdächtigen im Alter von 20 bis unter 30 Jahren inzwischen deutlich verringert hat. Im Jahr 2021 gehörte nur noch ein Fünftel der Tatverdächtigen (20,3%) in diese Altersgruppe. Besonders auffällig waren im Jahr 2021 zuletzt Tatverdächtige im Alter von zehn bis unter 20 Jahren, 2021 betrug deren Anteil 27,8 %
(Der Altersmedian (nicht Durchschnitt, der ist etwas unsinnig) in Deutschland liegt bei ~42 Jahren).
Siehe dazu auch Seite 68: 60% der Beschuldigten sind <40. (Bei den Geschädigten betrachte ich die Sparte "Geschlecht" mal sehr skeptisch)
Karla hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 20:34
->bereits beim 1. Mal gehören die Täter zu einer Schulung verpflichtet!
...und im Wiederholungsfall gilt dann: unbelehrbar, Maximalstrafe!
Ich bin sehr froh, dass Du keinen Einfluss auf (und offenbar auch keine Ahnung von) deutscher Rechtsprechung hast. Oder was das scherzhaft gemeint?