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Thomas Zeitler | Risse im Regenbogen
Verfasst: So 20. Nov 2022, 18:39
von Anne-Mette
Es geht um das "Selbstbestimmungsgesetz", Biologie und die Identität - und die Zugehörigkeit zu Schwulen- und Lesbengruppen (oder auch nicht).
Zum Artikel:
https://zeitzeichen.net/node/10096?fbcl ... XwQxV04KMc
Re: Thomas Zeitler | Risse im Regenbogen
Verfasst: So 20. Nov 2022, 19:48
von Magdalena
Hallo,
hier prallen Ansichten auf mich ein, die ich mich frage, wie ist es einzuordnen. Es ist schon ein Unterschied, ob ich mit meinen angeboren Geschlecht nicht richtig bin, oder ob ich gleichgeschlechtlich leben möchte.
Was nicht ausschließt, nach erfolgreicher Transition ebenfalls ein gleichgeschlechtliches Leben zu führen.
Das geplante Selbstbestimmungsgesetz ist ja nur ein Teil. Der andere Teil ist doch auch das Bedürfnis sich körperlich dem richtigen Geschlecht anzupassen, HET, GAOP.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Thomas Zeitler | Risse im Regenbogen
Verfasst: So 20. Nov 2022, 22:03
von Michi
Ein Schwuler, der anderen ihre Selbstwahrnehmung abspricht .. und der Gesellschaft Angst macht.
Wer hätte das gedacht?!
Re: Thomas Zeitler | Risse im Regenbogen
Verfasst: Mo 21. Nov 2022, 12:57
von Marlene K.
Trans ist gleich drag, also kein Unterschied zwischen Transvestititismus und Transidentität.
Das ein schwuler Mann so offen die verkürzenden Argumente einiger weniger Frauen übernimmt ist schon skuril.
Mit den meisten Menschen kann ich reden. Mit denen, die besser wissen wie ich bin ohne mich zu kennen ist reden nicht möglich.
Aber sein wir uns bewusst, Herr Zeitler und ähnlich (ver)urteilende Menschen sind nicht viele, nichjt die Mehrheit. Die sieht das Selbstbestimmungsrecht als logische Folge der Schwulen-, Lesben- und Frauenbewegung.
Re: Thomas Zeitler | Risse im Regenbogen
Verfasst: Mo 21. Nov 2022, 13:08
von Marlene K.
Die Frage, ob es sinnvoll sei, Geschlecht zu benennen wird mit der bestehenden Abwertung eines der Geschlechter und dem notwendigen Abwehrkampf nur von richtigen Frauen gegen das Patriarchat begründet.
Also werden Schwule und trans Frauen, da sie ja Männer sind nicht abgewertet. Seltsam. Das habe ich und erlebe ich als männerbegehrender Mensch, egal ob als Mann oder Frau, anders. Mit der Begründung, ich sei ja weder richtiger Mann noch richtige Frau, werde und wurde ich als Mensch abgewertet.
Der Abwehrkampf gegen das Patriarchat ist der selbe.