Prof. Romer hat ca. 600 trans-Kinder und Jugendliche allein im Laufe der letzten 8 Jahre behandelt.
seine Feststellungen:
auch er ist der Meinung, es muss viel mehr über Trans*identität geredet werden, um Unwissen, Missverständnisse und Vorurteile abzubauen — und um Toleranz aufzubauen.
zu einer rechzeitigen Behandlung mit Blockern und HET:
Die extrem hohe Suizidrate, die sehr hohe Rate an Depressionen und die ebenfalls hohe Rate an therapieresistenten Langzeitproblem, die man jahrzehntelang bei trans*identen Menschen beobachtet hatte, ließen sich durch solch eine Behandlung senken. Das war ein Donnerschlag für die Fachwelt..
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Man kann als Jugendlicher vielleicht zu einem homosexuellen Abenteuer verführt werden — aber auf Dauer wird sich das nicht durchsetzen, wenn man nicht homo- oder bisexuell ist. Ähnlich ist es bei der Trans*identität: Sicher gibt es Jugendliche, die mal ausprobieren, wie es ist, als Trans*mensch zu leben und nur vorübergehend auf diesen Zug aufspringen. Sind sie es aber nicht, werden sie dabei auch nicht auf Dauer bleiben. Aber ich finde,
man sollte sie gewähren und alles ausprobieren lassen. Nur so finden sie heraus, wer sie wirklich sind.
frueher-phillip-heute-sophia-siebenjaehrige-lebt-als-maedchen-im-jungenkoerper
https://www.noz.de/lokales/artland/arti ... r-21238143
Sophia hat sich mit 4 Jahren geoutet!
Dank verständnisvoller Umgebung (und dgti-Ausweis) DARF sie als Mädchen leben!
(Höschen bleibt halt in der Umkleide AN, Thema Aufklärung incl. Empfängnisverhütung sollte m.E. in einem solchen Fall aber bereits ab der 2. Klasse Grundschule angesprochen werden, laut Guiness-Buch war der jüngste Vater bei Zeugung 11! )
-> auch transidente Kinder unter 14 haben ein Recht auf Schutz durch den Staat, ohne daß dies vom Wohlwollen der Umgebung abhängen darf!
-> entweder muß der "halboffizielle" dgti-Ausweis aufgewertet werden, oder die Personenstandsänderung muß ab Kindergarten möglich sein - ggf. mit Indikation durch EINEN Kinderpsychiater!
zum "Überhang" der trans-Jungen:
Trans*mädchen haben bei ihrem Outing viel höhere Hemmnisse zu überwinden als Trans*jungen. Das ist nach wie vor so. Im Kindergarten, in der Schule — das zieht sich durch. Gehänselt wird eher ein sich feminin zeigender Junge im Kleid, als ein burschikoses Mädchen im Kapuzenpullover.
(kann ich mit meinem coming-out mit 60 bestätigen)
Fazit: Blocker/HET darf es nicht im 1. Termin geben, dauerhafte Verweigerung ist jedoch unterlassene Hilfeleistung - und damit Bruch des hippokratischen Eids!
LG Karla