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Jeder Mensch sollte so leben können, wie er/sie/es ist und sein und leben möchte
Verfasst: So 11. Sep 2022, 11:07
von Anne-Mette
Moin,
das waren fast wörtliche Wiederholungen gestern an unserem Stand während des "Selbsthilfetages".
Eine ausgesprochene oder eine unausgesprochene Frage lautete: "warum steht ihr hier überhaupt? Eure Forderungen nach Akzeptanz sind doch 'selbstverständlich'!".
Natürlich: manche haben auch befremdlich oder blöd geguckt; aber die überwiegenden Reaktionen waren sehr positiv. Es kam, wie schon gesagt, Bestärkung; aber es gab auch
Nachfragen und Bitten um Unterstützung bei eigenen Bedarfen.
Besonders positiv habe wieder ich die Gemeinschaft der unterschiedlichesten Selbsthilfegruppen empfunden (z.B. Borderline, Suchtprobleme, Stotterer, Parkinson, 'psychische Erkrankungen', Umwelterkrankte, Rheuma, Tauschring, Krebskompass...)
Vertreter des Arbeitskreises "Echte Vielfalt" (LSVD) waren ebenso dabei wie eine Abordnung dänischer Selbsthilfeeinrichtungen.
Unter uns herrschte eine große "Wiedersehensfreude"; denn wir kennen uns schon teilweise 15 Jahre, wobei in den letzten zwei Jahren keine Treffen der Gruppenverantwortlichen und keine Selbsthilfetage stattgefunden haben wegen Corona.
Gut, dass wir (Regenbogen)Flagge gezeigt haben!
Gruß
Anne-Mette
Re: Jeder Mensch sollte so leben können, wie er/sie/es ist und sein und leben möchte
Verfasst: So 11. Sep 2022, 11:32
von ExUserIn-2026-01-21
Anne-Mette hat geschrieben: So 11. Sep 2022, 11:07
Moin,
das waren fast wörtliche Wiederholungen gestern an unserem Stand während des "Selbsthilfetages".
Ich freue mich für euch, für so viel
POSITIVES Feedback

Toll, wenn die Menschen auf EUCH zu kommen und ihre Akzeptanz ausdrücken. Auf der anderen Seite ist es immer noch bedauerlich, dass man extra darum bitten muß +++ auch HEUTE noch
Anne-Mette hat geschrieben: So 11. Sep 2022, 11:07
Eine ausgesprochene oder eine unausgesprochene Frage lautete: "warum steht ihr hier überhaupt? Eure Forderungen nach Akzeptanz sind doch 'selbstverständlich'!".
Leider merkt man, dass es immer noch notwendig ist so manche People dafür zu sensibilisieren, SHAME!!! Man kann nur hoffen, dass mit der Zeit auch schließlich die Toleranz überwiegt
Anne-Mette hat geschrieben: So 11. Sep 2022, 11:07
Gut, dass wir (Regenbogen)Flagge gezeigt haben!
Nice, wenn von allen Seiten Unterstützung kommt. Die Flagge kann nicht HOCH genug gehalten werden.
Re: Jeder Mensch sollte so leben können, wie er/sie/es ist und sein und leben möchte
Verfasst: Mo 12. Sep 2022, 11:31
von ExUserIn-2026-01-22
Anne-Mette hat geschrieben: So 11. Sep 2022, 11:07
Moin,
das waren fast wörtliche Wiederholungen gestern an unserem Stand während des "Selbsthilfetages".
Eine ausgesprochene oder eine unausgesprochene Frage lautete: "warum steht ihr hier überhaupt? Eure Forderungen nach Akzeptanz sind doch 'selbstverständlich'!".
Natürlich: manche haben auch befremdlich oder blöd geguckt; aber die überwiegenden Reaktionen waren sehr positiv. Es kam, wie schon gesagt, Bestärkung; aber es gab auch
Nachfragen und Bitten um Unterstützung bei eigenen Bedarfen.
Besonders positiv habe wieder ich die Gemeinschaft der unterschiedlichesten Selbsthilfegruppen empfunden (z.B. Borderline, Suchtprobleme, Stotterer, Parkinson, 'psychische Erkrankungen', Umwelterkrankte, Rheuma, Tauschring, Krebskompass...)
Vertreter des Arbeitskreises "Echte Vielfalt" (LSVD) waren ebenso dabei wie eine Abordnung dänischer Selbsthilfeeinrichtungen.
Unter uns herrschte eine große "Wiedersehensfreude"; denn wir kennen uns schon teilweise 15 Jahre, wobei in den letzten zwei Jahren keine Treffen der Gruppenverantwortlichen und keine Selbsthilfetage stattgefunden haben wegen Corona.
Gut, dass wir (Regenbogen)Flagge gezeigt haben!
Gruß
Anne-Mette
Danke Anne-Mette, daß du über euren Selbsthilfetag hier geschrieben hast...

Dein Bericht liest sich für mich sehr aufschlußreich und klingt doch optimistisch, bezüglich der Reaktionen der Leute.
Passend zu deiner Mitteilung, kann ich an dieser Stelle folgenden Hinweis schreiben: während der Festwochen zum "Plauener Herbst" werden wir einen Infotag rundum Trans*, Homosexualität, Queer, etc. durchführen. Mit "wir" meine ich meine Person und die Gleichstellungsbehörde. Wir besprechen zur Zeit letzte Details für die Veranstaltung - ich freue mich schon sehr darauf...
Jennifer
Re: Jeder Mensch sollte so leben können, wie er/sie/es ist und sein und leben möchte
Verfasst: Mo 12. Sep 2022, 13:19
von Belinda
Akzeptanz sollte immer selbstverständlich sein.
Vielfalt sollte immer als Bereicherung verstanden werden.
Bis es überall soweit ist: Flagge zeigen.
Danke an alle die es tun. Egal ob öffentlich oder eher still im privaten oder beruflichen Umfeld.
Re: Jeder Mensch sollte so leben können, wie er/sie/es ist und sein und leben möchte
Verfasst: Mo 12. Sep 2022, 14:22
von Blossom
Belinda hat geschrieben: Mo 12. Sep 2022, 13:19
Akzeptanz sollte immer selbstverständlich sein.
Akzeptanz ist das hehre Ziel. Eine allgemeine Toleranz würde zunächst einmal ausreichen.
Re: Jeder Mensch sollte so leben können, wie er/sie/es ist und sein und leben möchte
Verfasst: Mo 12. Sep 2022, 15:09
von Anne-Mette
Moin,
Belinda hat geschrieben: Mo 12. Sep 2022, 13:19Akzeptanz
diese Akzeptanz ergibt sich nicht von allein.
Ich habe das Gefühl, dass ich Akzeptanz nicht (nur) erwerbe, weil ich mit der Regenbogenflagge als Zugehörige einer Gruppe auftrete, sondern auch bei vielen sonstigen Anlässen
tätig bin.
Ich möchte es auch mal schaffen, mein eigenes Ich und Selbst von der Gruppenzugehörigkeit zu trennen.
Aber dazu bin ich wohl zu bekannt (nein, ich möchte nicht angeben; aber ich werde öfter mal ungefragt "einsortiert", obwohl ich gerade nicht für die intergeschlechtlichen und transsexuellen Menschen unterwegs bin, sondern "einfach so" - und vielleicht auch für mich).