Hier wird leider auf Englisch eine unterschiedliche Herangehensweise an Therapie für trans Menschen es gibt.
Hier die Übersetzung der Konsequenz von der DGTI/Lena Balk:
Ich habe einen weiteren interessanten Satz übersetzt:Die Autorin der Untersuchung kommt zu folgendem Schluss:
"Die Befürworter der geschlechtserforschenden Therapie räumen ein, dass einige sie als eine Form der Konversionspraxis betrachten, was sie paradoxerweise ablehnen, während sie sich gleichzeitig gegen ein Verbot von Konversionspraktiken aussprechen, da dies ihren Ansatz verbieten würde. Die Kritik an der geschlechtsspezifischen Therapie wird als Beweis für die ideologische Vereinnahmung der transsexuellen Gesundheitsversorgung angeführt. Ein genauer Vergleich von geschlechtserforschender Therapie und Konversionspraktiken zeigt jedoch viele konzeptionelle und erzählerische Ähnlichkeiten. Die Art und Weise, wie Befürworter über geschlechtserforschende Therapie sprechen, ist nahezu identisch mit der Art und Weise, wie Personen, die Konversionspraktiken anbieten, die auf die sexuelle Orientierung abzielen, ihre eigene Arbeit beschreiben. Trotz der Sprache der Erkundung hat die geschlechtserforschende Therapie mehr mit der Befragung, wenn nicht gar mit der Inquisition zu tun."
"Until gender exploration is completed, youths are not offered transition-related medical services, and social gender affirmation is typically discouraged." Bis die Gender-Ursache-Erkundung abgeschlossen ist wird Jugendlichen keine transitionsbezogene medizinische Unterstützung gegeben und wird eine gender betärkende Unterstützung nicht empfoholen. "The mandatory nature of gender exploration is what distinguishes gender-exploratory therapy from gender-affirmative approaches, which often hold space for gender exploration and encourage individuals to explore what gender means to them while simultaneously providing transition-related medical services and social gender affirmation" Die obligatorische Natur (des Ansatzes) der Gender-Ursachen-Erkundung ist es was sie gegenüber gender-unterstützenden Ansatzes, der oft auch Ursachenerkundung und Ermutigung des Einzelnen zu hinterfragen was Gender für sie/ihn ist eben auch Transitionsbedingte Behandlung und soziale Unterstützung beinhaltet.