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Plakate und Banner auf Veranstaltungen

Verfasst: Mi 10. Aug 2022, 19:05
von Anne-Mette
Ich hatte mich neulich über einen ganzseitigen Artikel über den Dyke-March in Hamburg gefreut.
Auf das Statement auf einem Schild wurde ich erst durch einen später erschienenen Leserbrief aufmerksam; es war auch nicht gleich augenfällig in einem größeren Gesamtbild.
Die leserbriefschreibende Person (d/m/w) mit nicht genanntem Namen fühlte sich als "Hetero-Person" diskriminiert.
Auch bei mir gibt es ein gewisses Unbehagen bei solchen Plakaten und Schildern.
Auch wer sich über eine eigene Homosexualität freut, sollte anderen Menschen Freiheit und Freude und eine eigene selbstbestimmte Sexualität lassen.
Natürlich können die Veranstaltenden nicht auf jedes Plakat und jedes Schild achten und darauf, wie es vielleicht in der Öffentlichkeit ankommt.
(Foto: SHZ)

fuck-plakat.jpg

Re: Plakate und Banner auf Veranstaltungen

Verfasst: Mi 10. Aug 2022, 22:04
von Mirjam
Naja ... also Heteronormativität finde ich doof, und dazu stehe ich. Das hat für mich nichts damit zu tun, dass ich Heten ihr Hetero-Sein nicht gönne oder sie gar irgendwie diskriminieren wollte. Davon steht auch nichts auf dem Plakat. Allerdings gefällt mir die Ausdrucksweise auf selbigem nicht, frau könnte das bestimmt anders und weniger ordinär sagen.

LG
Mirjam

Re: Plakate und Banner auf Veranstaltungen

Verfasst: Fr 12. Aug 2022, 19:14
von Karla
Ein bißchen ordinär ist das "F-Wort" zugegebenermaßen
...praktisch stelle ich mir die Umsetzung bzgl. "der" Heteronormativität schwierig vor...
jedoch:
...heteroNORMATIVITÄT diskriminiert,
...genau so, wie dies Nazis und TERFs tun:
FCK TRFs, ...Nazis: Ernstgemeint ist das F-Wort hier auch eher nicht: wer aus dem queeren Lager will denn mit denen zu tun haben?
Eine mehr als deutliche Mißbilligung der Genannten ist aber m.E. nachvollziehbar!
Gewalt jedoch: NEIN!

ohne Hetero-Eltern gäbe es die meisten von uns nicht, die Regenbogenfamilien allein hätten zur Arterhaltung nicht gereicht!
bei der gegenseitigen Toleranz zwischen cis-hetero und queer, die der gesunde Menschenverstand eigentlich gebietet, erübrigt sich ..normativität ohnehin.

Dies gilt es gegenüber Unbedarften cis-Heteros jetzt zu kommunizieren!
Daß "Betroffene Hünd:innen bellen" - das war abzusehen und muß auch kommuniziert werden!

Ich selbst habe mit den meisten Frauen gute Erfahrungen gemacht und war selbst immer supportive:
...u.a. haben mich 3 Migrantinnen als "Schwester" bzw. Mädchen eingestuft...


LG Karla