Ein Tag meiner inneren Einkehr
Verfasst: So 31. Jul 2022, 21:26
Ein Tag meiner inneren Einkehr
Ich nehme mir gerade eine Auszeit. Fernsehen und nur das Forum erlaube ich mir in dieser Zeit. Mein Tagesablauf wird bestimmt von Wellness, Yoga, Meditation, meinem Garten, Musik hören und lesen.
Wie erkläre ich es besser? Ganz einfach - wenn eine Schneekugel zuviel geschüttelt wurde und ich nicht mehr hindurchsehen kann, dann stelle ich sie ab schaue zu wie sie sich beruhigt und irgendwann ist der Blick auf das Innere der Kugel und hindurch wieder da.
Als wichtigstes habe ich vorher meinen Bekanntenkreis in Kennnis gesetzt, damit sich niemand Sorgen macht. Dann habe ich mein Handy abgeschaltet.
In dieser Zeit reflektiere ich mich selbst und überprüfe meine eigene innere Situation.
Wo kann ich mich verbessern - wo mache ich Fehler.
Was tut mir gut - was schadet mir.
Ich erhoffe mir mit dieser Erholungspause mal wieder neuen Atem und Ausdauer zu bekommen um die täglichen Herausforderungen zu meistern.
Angst oder Sorgen, muss ich in diesen Zeiten Angst haben? Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und viele Dinge mehr strömen täglich auf mich ein - aber will ich unter einem Damoklesschwert ständiger Angst oder Sorgen leben? So ein Mensch bin ich ich nicht. Auch wenn die täglichen Einflüsse noch so schlimm sind versuche ich positiv mein Leben zu leben und zu gestalten. Ich lasse mir mein Leben und damit mein Wohlbefinden nicht von anderen vorschreiben oder von Ängsten und/oder Sorgen bestimmen.
Heute morgen habe ich in der Früh im Sommerkleid gefrühstückt, den Gottesdienst im Fernsehen verfolgt und im Anschluß bin ich bekleidet mit einer Radler und T-Shirt in meinen Garten gegangen, besann mich kurz und trank dabei eine Tasse Tee. Es hatte ca. 20 Grad und die Sonne schien. Anschließend stand ich auf, ging auf meine Wiese und legte mich auf den Rücken ins Gras. Ich schloß die Augen, sog die Luft ein und genoß die Düfte der Wiese. Das Gefühl eins zu sein mit der Natur ist mein persönliches Glück und ein wichtiger Baustein meines Lebens. Die Wahrnehmung auf die Körpermitte gelenkt und dabei die Düfte in meine Nase dringen lassen, empfinde ich als wichtig und entspannend. An nichts mehr denken und nur die Kraft der Natur zu spüren. Dabei zu erleben wie die Sonnenstrahlen und der sanfte Wind meine Haut streicheln ist für mich ein so wunderbares Gefühl. Ich atmete langsam ganz tief ein und aus - ich spürte die Kraft und wie gut es meinem Körper tat.
Als ich dann langsam wieder zurückkam fühlte ich mich gestärkt, machte die Augen auf und lächelte in die Sonne. Langsam stand ich auf, rief nach Menalee und wir tranken eine Tasse frischen Pfefferminztee. Dabei ließen wir unsere Blicke über die Wiese schweifen. Wir beobachteten die Vögel wie sie Futter suchten und Katzilee wie sie die Vögel beobachtete. Aber außer einem wohligen Strecken auf den Bodenplatten kam keine Reaktion von ihr. Vielleicht ist sie viel zu faul und meditiert auch nur. Ich weiß nicht was in diesem kleinen Katzenhirn so vor sich geht.
Mittags haben wir dann auf der Terrasse eine kräftige Brühe mit Leberspätzle gegessen. im luftigen Sommerkleid flegelte ich mich dann auf meine Hollywoodschaukel und genoß die Ruhe die ich hier in der Natur genießen darf. Mein Handy liegt ganz vereinsamt auf dem Schreibtisch und ich verspüre kein Verlangen es zu starten. Viel wichtiger ist mir im Moment ob sich meine Pflanzen im Garten an ihrem Platz wohlfühlen oder ob ich etwas verändern muß.
Dann kam mir eine gute Idee: Ich kann ja meinen selbstgebauten Tischbrunnen wieder reaktivieren. Schnell holte ich die ganzen Einzelteile aus dem Keller und schon ging der Zusammenbau los. Zuerst stellte ich das selbstgelötete Messingteil mit der Pumpe in eine sehr große Schale. Diese füllte ich dann mit Steinen und dem Verdampfer. Mein Tischbrunnen hat nämlich zwei Funktionen. Anschließend befüllte ich ihn mit Wasser und schaltete ihn ein. Oh wie schön das Wasser die Etagen herunterplätscherte und der Dampf sanft über den Rand kam. Es war so beruhigend auf der Hollywoodschaukel zu sitzen und auf den etwas zu großen Tischbrunnen zu schauen. Ich konnte bei dem Geplätscher meine Gedanken schweifen lassen. Also schloß ich meine Augen und ließ mich treiben. Ich empfand es als sehr wohltuend wie mich dabei die Sonne mit Unterbrechungen berührte. Bei 27 Grad und teilweiser Bewölkung hier bei uns konnte ich ausgiebig chillen. Aber irgendwann beendete ich meinen Entspannungstag und übte mich eine Stunde in einer Yoga-Session. Ich fühle mich tiefenentspannt und absolut stressfrei - ich bin glücklich.
Liebe Grüße Jasmine
Ich nehme mir gerade eine Auszeit. Fernsehen und nur das Forum erlaube ich mir in dieser Zeit. Mein Tagesablauf wird bestimmt von Wellness, Yoga, Meditation, meinem Garten, Musik hören und lesen.
Wie erkläre ich es besser? Ganz einfach - wenn eine Schneekugel zuviel geschüttelt wurde und ich nicht mehr hindurchsehen kann, dann stelle ich sie ab schaue zu wie sie sich beruhigt und irgendwann ist der Blick auf das Innere der Kugel und hindurch wieder da.
Als wichtigstes habe ich vorher meinen Bekanntenkreis in Kennnis gesetzt, damit sich niemand Sorgen macht. Dann habe ich mein Handy abgeschaltet.
In dieser Zeit reflektiere ich mich selbst und überprüfe meine eigene innere Situation.
Wo kann ich mich verbessern - wo mache ich Fehler.
Was tut mir gut - was schadet mir.
Ich erhoffe mir mit dieser Erholungspause mal wieder neuen Atem und Ausdauer zu bekommen um die täglichen Herausforderungen zu meistern.
Angst oder Sorgen, muss ich in diesen Zeiten Angst haben? Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise, Inflation und viele Dinge mehr strömen täglich auf mich ein - aber will ich unter einem Damoklesschwert ständiger Angst oder Sorgen leben? So ein Mensch bin ich ich nicht. Auch wenn die täglichen Einflüsse noch so schlimm sind versuche ich positiv mein Leben zu leben und zu gestalten. Ich lasse mir mein Leben und damit mein Wohlbefinden nicht von anderen vorschreiben oder von Ängsten und/oder Sorgen bestimmen.
Heute morgen habe ich in der Früh im Sommerkleid gefrühstückt, den Gottesdienst im Fernsehen verfolgt und im Anschluß bin ich bekleidet mit einer Radler und T-Shirt in meinen Garten gegangen, besann mich kurz und trank dabei eine Tasse Tee. Es hatte ca. 20 Grad und die Sonne schien. Anschließend stand ich auf, ging auf meine Wiese und legte mich auf den Rücken ins Gras. Ich schloß die Augen, sog die Luft ein und genoß die Düfte der Wiese. Das Gefühl eins zu sein mit der Natur ist mein persönliches Glück und ein wichtiger Baustein meines Lebens. Die Wahrnehmung auf die Körpermitte gelenkt und dabei die Düfte in meine Nase dringen lassen, empfinde ich als wichtig und entspannend. An nichts mehr denken und nur die Kraft der Natur zu spüren. Dabei zu erleben wie die Sonnenstrahlen und der sanfte Wind meine Haut streicheln ist für mich ein so wunderbares Gefühl. Ich atmete langsam ganz tief ein und aus - ich spürte die Kraft und wie gut es meinem Körper tat.
Als ich dann langsam wieder zurückkam fühlte ich mich gestärkt, machte die Augen auf und lächelte in die Sonne. Langsam stand ich auf, rief nach Menalee und wir tranken eine Tasse frischen Pfefferminztee. Dabei ließen wir unsere Blicke über die Wiese schweifen. Wir beobachteten die Vögel wie sie Futter suchten und Katzilee wie sie die Vögel beobachtete. Aber außer einem wohligen Strecken auf den Bodenplatten kam keine Reaktion von ihr. Vielleicht ist sie viel zu faul und meditiert auch nur. Ich weiß nicht was in diesem kleinen Katzenhirn so vor sich geht.
Mittags haben wir dann auf der Terrasse eine kräftige Brühe mit Leberspätzle gegessen. im luftigen Sommerkleid flegelte ich mich dann auf meine Hollywoodschaukel und genoß die Ruhe die ich hier in der Natur genießen darf. Mein Handy liegt ganz vereinsamt auf dem Schreibtisch und ich verspüre kein Verlangen es zu starten. Viel wichtiger ist mir im Moment ob sich meine Pflanzen im Garten an ihrem Platz wohlfühlen oder ob ich etwas verändern muß.
Dann kam mir eine gute Idee: Ich kann ja meinen selbstgebauten Tischbrunnen wieder reaktivieren. Schnell holte ich die ganzen Einzelteile aus dem Keller und schon ging der Zusammenbau los. Zuerst stellte ich das selbstgelötete Messingteil mit der Pumpe in eine sehr große Schale. Diese füllte ich dann mit Steinen und dem Verdampfer. Mein Tischbrunnen hat nämlich zwei Funktionen. Anschließend befüllte ich ihn mit Wasser und schaltete ihn ein. Oh wie schön das Wasser die Etagen herunterplätscherte und der Dampf sanft über den Rand kam. Es war so beruhigend auf der Hollywoodschaukel zu sitzen und auf den etwas zu großen Tischbrunnen zu schauen. Ich konnte bei dem Geplätscher meine Gedanken schweifen lassen. Also schloß ich meine Augen und ließ mich treiben. Ich empfand es als sehr wohltuend wie mich dabei die Sonne mit Unterbrechungen berührte. Bei 27 Grad und teilweiser Bewölkung hier bei uns konnte ich ausgiebig chillen. Aber irgendwann beendete ich meinen Entspannungstag und übte mich eine Stunde in einer Yoga-Session. Ich fühle mich tiefenentspannt und absolut stressfrei - ich bin glücklich.
Liebe Grüße Jasmine