BILD | Sabeth (29) dachte, sie sei Transsexuell
Verfasst: Di 19. Jul 2022, 10:49
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Leider gibt es auch unter Mitgliedern (auch ohne) dieser Zunft ungeeignete und unverantwortlich tätige Kräfte.Martina-NB hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 11:30 Mir halt mal ein Psychotherapeut (spezialisiert auf Trans) gesagt: "Tja wenn Sie sich sowieso nicht operieren lassen wollen, weiß ich nicht, was ich für Sie tun soll."
Vor Operationen wird vom Arzt doch über die Risiken aufgeklärt. Man muss unterschreiben, dass man das verstanden hat und in den Eingriff trotz der Risiken einwilligt.Sabeth: "An dem Tag hat mein Umdenken begonnen. Mir wurde klar, dass Eingriffe in den natürlichen Körper gefährlich sind. Das war mir zuvor nicht bewusst."
Das war keine Verurteilung. Nur eine Feststellung.Tanja Stöckel hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 20:56 Man sollte also niemanden wegen seiner Entscheidungen verurteilen.
Ich fürchte zwischen dem obligatorischen "Beipackzettel" und dem Gefühl wenn dann tatsächlich am Körper etwas "fehlt" ist leider noch ein himmelweiter Unterschied. Solche Situationen kann keine Aufklärung der Welt verhindern.Blossom hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 20:02 Als 29jähriger sollte man wissen, dass jeder körperliche Eingriff, gleich ob medikamentös oder operativ ein Risiko darstellt.
Nun, das mag auf schriftliche Beiträge zutreffen ... nicht aber, wenn man zu Einzelnen auch einen persönlichen Kontakt hat - telefoniert oder sich sogar trifft.Helga hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 00:14 Beim Thema "Transition" wird leider überhaupt nicht mit offenen Karten gespielt. Berichtet wird nur über Glücksgefühle, Himmel voller Geigen und "Angekommen"- Sein.
nun ja - wenn ich das Forum als "erweiterte Selbsthilfegruppe" betrachte, dann scheint es zu stimmen.MichiWell hat geschrieben: Di 19. Jul 2022, 23:25 In all den Selbsthilfegruppen geht es immer um die Optik, die Sensibilisierung für die OP und die Umwandlung ist das Wichtige." ist nur anekdotische Evidenz, aber man bringt sie trotzdem, weil man damit so schön Stimmung gegen Betroffene machen und Empörung anheizen kann.
Eine vermutete Zwangsläufigkeit ist längst nicht für viele Menschen gültig, ganz zu schweigen von der Mehrheit.Klaudia hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 10:33 Ist das wirklich so? Führt das alles zwangsläufig dahin? Nein - mittlerweile sehe ich mich als bekennenden Crossdresser
Helga hat geschrieben: Mi 20. Jul 2022, 00:14 Der Artikel zeigt allerdings ein Problem auf, das auch hier im Forum zu beobachten ist: Beim Thema "Transition" wird leider überhaupt nicht mit offenen Karten gespielt. Berichtet wird nur über Glücksgefühle, Himmel voller Geigen und "Angekommen"- Sein. Das hierbei Nebenwirkungen möglich sind, oder dass eine solche Maßnahme auch mal katastrophal daneben gehen kann, fällt leider immer unter den Tisch oder lässt sich bestenfalls zwischen den Zeilen erkennen.