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"Europäisches Manifest" zu Berichterstattung zum Thema "Geschlecht und Geschlechtsdysphorie"

Verfasst: So 10. Jul 2022, 11:02
von Anne-Mette
Moin,

in der deutschen Version (unter dem französischen und englischen Text) heißt es u.a.:

Wir, Wissenschaftler, Mediziner, Psychologen, Pädagogen und Vertreter anderer Professionen aus Europa, rufen die öffentlich-rechtlichen und privaten Medien unserer Länder dazu auf, in ihrer Berichterstattung zum Thema Geschlecht und Geschlechtsdysphorie (bzw. Transsexualität) seriöse Studien und wissenschaftlich belegte Fakten korrekt und wahrheitsgemäß darzustellen. Mit Blick auf die Sexualerziehung rufen wir dazu auf, dass Schulen und Bildungsplattformen Kinder und Jugendliche altersgemäß, d. h. unter Berücksichtigung ihres Entwicklungsstandes, aufklären.

Derzeit gibt es zu viele Sendungen und Berichte, in denen Forderungen von Transaktivisten unhinterfragt und oft ohne jede Objektivität wiedergegeben werden.



https://www.mesopinions.com/petition/sa ... nre/182346

Re: "Europäisches Manifest" zu Berichterstattung zum Thema "Geschlecht und Geschlechtsdysphorie"

Verfasst: So 10. Jul 2022, 20:53
von Michi
Und weiter heißt es:

Der mediale Druck normalisiert und banalisiert eine Ideologie, die behauptet, man könne im Namen der "Selbstbestimmung" in jedem Alter sein Geschlecht frei wählen, falls man sich nicht mit dem "bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht" identifiziert. Die sogenannte "Geschlechtsangleichung" wird als Lösung zur Behebung von Problemen angepriesen, ...

und:

Bei der ausschließlich transaffirmativen, medialen Berichterstattung und der in diesem Punkt ähnlich undifferenziert-einseitigen Sexualpädagogik wird völlig außer Acht gelassen, dass betroffene Jugendliche auf diese Weise höchstwahrscheinlich in einen Prozess der Medikalisierung gedrängt werden, über deren irreversible Folgen kaum gesprochen wird. Wissenschaftliche Rationalität und Objektivität sucht man in diesen einseitigen Darstellungen vergeblich. ...


Kurz gesagt: Transfeindlichkeit unter dem Deckmantel des vorgeblichen Kinder- und Jugendschutzes.