FILM | Ab heute „ Der lange Weg zum eigenen Namen
Verfasst: Mi 30. Mär 2022, 17:43
Pressetext
AB HEUTE ist ein authentischer und tiefgehender Einblick in den teilweise jahrelangen
rechtlichen Hürdenlauf, den trans Personen in Deutschland durchlaufen
müssen, um offiziell ihren richtigen Namen- und Personenstand führen zu dürfen.
Zum ersten Mal sprechen 20 trans Personen über das sog. Transsexuellengesetz —
ein Gesetz, das bei seiner Einführung 1981 als eines der humansten Gesetze galt.
Rückblickend hätte diese Annahme abwegiger kaum sein können. Für eine Namens-
und Personenstandsänderung forderte das Transsexuellengesetz von trans Menschen
sich scheiden, sterilisieren und begutachten zu lassen. Bereits mehrfach hat das
Bundesverfassungsgericht Teile als verfassungswidrig erklärt. Dennoch sind bisher alle
Versuche einer Abschaffung gescheitert und eine diskriminierende Fremdbegutachtung
ist auch heute noch eine Voraussetzung für eine Namens- und Personenstandsänderung.
Als zweiköpfiges und queeres Produktionsteam haben Sophia Emmerich und Sam Arndt
eine ehrliche und bewegende Momentaufnahme dessen eingefangen, was es bedeutet,
in Deutschland trans zu sein. Nie zuvor gab es eine diversere Auseinandersetzung mit dem
Transsexuellengesetz und der anhaltenden rechtlichen Diskriminierung der trans Community.
https://www.abheute-doku.com/doku
AB HEUTE ist ein authentischer und tiefgehender Einblick in den teilweise jahrelangen
rechtlichen Hürdenlauf, den trans Personen in Deutschland durchlaufen
müssen, um offiziell ihren richtigen Namen- und Personenstand führen zu dürfen.
Zum ersten Mal sprechen 20 trans Personen über das sog. Transsexuellengesetz —
ein Gesetz, das bei seiner Einführung 1981 als eines der humansten Gesetze galt.
Rückblickend hätte diese Annahme abwegiger kaum sein können. Für eine Namens-
und Personenstandsänderung forderte das Transsexuellengesetz von trans Menschen
sich scheiden, sterilisieren und begutachten zu lassen. Bereits mehrfach hat das
Bundesverfassungsgericht Teile als verfassungswidrig erklärt. Dennoch sind bisher alle
Versuche einer Abschaffung gescheitert und eine diskriminierende Fremdbegutachtung
ist auch heute noch eine Voraussetzung für eine Namens- und Personenstandsänderung.
Als zweiköpfiges und queeres Produktionsteam haben Sophia Emmerich und Sam Arndt
eine ehrliche und bewegende Momentaufnahme dessen eingefangen, was es bedeutet,
in Deutschland trans zu sein. Nie zuvor gab es eine diversere Auseinandersetzung mit dem
Transsexuellengesetz und der anhaltenden rechtlichen Diskriminierung der trans Community.
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