Frankfurter Allgemeine: Florida will queere Themen an Grundschulen verbieten
Verfasst: Fr 11. Mär 2022, 09:01
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Man sollte diesen Protest ernst nehmen und die Schüler anhören, die aus gutem Grund reagieren. Ansonsten ist es wieder typisch für die Staaten ... Ich erinnere mich noch gut an das Blutbad in Orlando (2016), eine Stadt, die ich oft besucht habe und gut kenne.In der vergangenen Woche hatten Tausende Schüler in Florida die Klassenräume verlassen, um gegen den "Don"™t Say Gay"-Entwurf zu protestieren.
Was die will, stellt sich nicht ... schließlich kommt der Entwurf ja vom Senat in Florida. Und wie allen bekannt ist, "herrschen" dort Republikaner (die ja auch anderwo sehr auf Tradiertes pochen, siehe auch Thema Abtreibung), und dies bereits seit unzähligen Jahren. Für Republikaner bedeutet es eben kein "selbstbewusstes und aufgeklärtes Aufwachsen", für die ist geht das schlicht gegen jede "göttliche Ordnung".Jasmine hat geschrieben: Fr 11. Mär 2022, 13:56 Es könnte hier auch die Frage gestellt werden: Was will die Regierung? Aufgeklärte Kinder die selbstbewußt aufwachsen oder nicht.
Nein, aufgeklärte Kinder wollen die republikanischen Regierungen nicht, auch nicht in Bezug auf "ganz normale" Heterosexualität.Jasmine hat geschrieben: Fr 11. Mär 2022, 13:56 Es könnte hier auch die Frage gestellt werden: Was will die Regierung? Aufgeklärte Kinder die selbstbewußt aufwachsen oder nicht.
Es ist nicht allein die Politik, wie ich anmerken möchte.conny hat geschrieben: Fr 11. Mär 2022, 20:35 Ergebnis sind in vielen Bundesstaaten überdurchschnittlich viele Schwangerschaften von Schülerinnen.
Da frage ich mich: In welch' armseliger Welt lebst du, du so viel gepriesenes Amerika, du Land der unbegrenzten Möglichkeiten?!Trotz dieser neuen Welle von Bemühungen, LGBT-Inhalte in den Unterricht zu integrieren, haben sechs Bundesstaaten — Alabama, Louisiana, Mississippi, Oklahoma, South Carolina und Texas — immer noch Gesetze, die die "Förderung von Homosexualität" verbieten. Diese Gesetze, die auch als "No Pro Homo"-Gesetze bekannt sind, verbieten Schulen, lesbische, schwule oder bisexuelle Menschen oder derartige Themen in einem positiven Licht im Gesundheits- oder Sexualkundeunterricht zu vermitteln.
Laut GLSEN, einer Bildungsorganisation, die sich für die kulturelle Inklusion und Sensibilisierung von LGBT in K-12-Schulen einsetzt, verlangen einige Staaten sogar, dass Lehrer in einem negativen Licht über LGBT-Personen sprechen.