Menschen mit Einschränkungen bekommen "nichts geschenkt"
Verfasst: Mi 23. Feb 2022, 08:59
Moin,
in einem anderen Thema wurde gesagt, dass Menschen mit Einschränkungen "von allein" Erleichterungen und Verbesserungen erhalten haben.
Dieser Eindruck mag zwar entstehen, ist aber nicht richtig.
Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die sich für die Rechte von Menschen mit Einschränkungen und Sonderbedarfen einsetzen.
Dazu zählen u.a. die teiwelse sehr großen Verbände (https://www.bih.de/integrationsaemter/m ... verbaende/).
Es wird aber auch viel durch Selbsthilfegruppen und Vernetzung vorangebracht.
Es gibt Vertreterinnen und Vertreter in Selbsthilfegruppen, die auch in übergeordneten politischen Gremien sitzen und ihre Themen einbringen.
Weiterhin wird durch die Berufsverbände der in Einrichtungen oder freiberuflich Tätigen erreicht, dass es Verbesserungen z.B. bei der Ausstattung und beim Personalschlüssel gibt.
Auch "aus der Politik" kommen immer mal wieder neue Vorschläge, Gesetze und Richtlinien, die ich oftmals hier gepostet habe, z.B. Bundestag: Änderungen bei Teilhabeleistungen | Arbeit und Soziales/Ausschuss
Insgesamt läuft eine ganze Menge, wenn es um Kampf um generelle Verbesserungen und um bessere individuelle Leistungen geht.
Besonders "Betroffene" engagieren sich regelmäßig, auch auf Veranstaltungen, in Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern und Krankenkassenvertretern.
Ein Beauftragter oder eine Beauftragte für "Menschen mit Behinderung" ist in vielen politischen Gremien vorgesehen und vertritt dort die Rechte und Anliegen der Klienten.
Ja, in vielen Beiträgen und Überschriften heißt es noch "Menschen mit Behinderung".
Deshalb sind im Forum auch noch viele Beiträge mit diesem Titel vorhanden und zu finden (teilweise genau so übernommen).
Allerdings sehen es viele Menschen so wie in dieser Arbeit:
"Ich bin nicht behindert, ich werde behindert!". Der Paradigmenwechsel in der Kategorie Behinderung und der heutige Stand physischer und psychischer Barrierefreiheit in Deutschland
Leseprobe: https://www.grin.com/document/436020
Noch eine Info: Der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen (SoVD NRW) hat am 1. August seine Kampagne (2016) "Ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert" gestartet.
https://kobinet-nachrichten.org/2016/08 ... behindert/
Gruß
Anne-Mette
in einem anderen Thema wurde gesagt, dass Menschen mit Einschränkungen "von allein" Erleichterungen und Verbesserungen erhalten haben.
Dieser Eindruck mag zwar entstehen, ist aber nicht richtig.
Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die sich für die Rechte von Menschen mit Einschränkungen und Sonderbedarfen einsetzen.
Dazu zählen u.a. die teiwelse sehr großen Verbände (https://www.bih.de/integrationsaemter/m ... verbaende/).
Es wird aber auch viel durch Selbsthilfegruppen und Vernetzung vorangebracht.
Es gibt Vertreterinnen und Vertreter in Selbsthilfegruppen, die auch in übergeordneten politischen Gremien sitzen und ihre Themen einbringen.
Weiterhin wird durch die Berufsverbände der in Einrichtungen oder freiberuflich Tätigen erreicht, dass es Verbesserungen z.B. bei der Ausstattung und beim Personalschlüssel gibt.
Auch "aus der Politik" kommen immer mal wieder neue Vorschläge, Gesetze und Richtlinien, die ich oftmals hier gepostet habe, z.B. Bundestag: Änderungen bei Teilhabeleistungen | Arbeit und Soziales/Ausschuss
Insgesamt läuft eine ganze Menge, wenn es um Kampf um generelle Verbesserungen und um bessere individuelle Leistungen geht.
Besonders "Betroffene" engagieren sich regelmäßig, auch auf Veranstaltungen, in Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern und Krankenkassenvertretern.
Ein Beauftragter oder eine Beauftragte für "Menschen mit Behinderung" ist in vielen politischen Gremien vorgesehen und vertritt dort die Rechte und Anliegen der Klienten.
Ja, in vielen Beiträgen und Überschriften heißt es noch "Menschen mit Behinderung".
Deshalb sind im Forum auch noch viele Beiträge mit diesem Titel vorhanden und zu finden (teilweise genau so übernommen).
Allerdings sehen es viele Menschen so wie in dieser Arbeit:
"Ich bin nicht behindert, ich werde behindert!". Der Paradigmenwechsel in der Kategorie Behinderung und der heutige Stand physischer und psychischer Barrierefreiheit in Deutschland
Leseprobe: https://www.grin.com/document/436020
Noch eine Info: Der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen (SoVD NRW) hat am 1. August seine Kampagne (2016) "Ich bin nicht behindert, ich WERDE behindert" gestartet.
https://kobinet-nachrichten.org/2016/08 ... behindert/
Gruß
Anne-Mette