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Das Gegenteil von unsichtbar
Verfasst: So 23. Jan 2022, 08:36
von Marlene K.
In der TAZ von diesem Wochenende ist ein vielschichtiger Bericht:
https://taz.de/!5827338/
Nach dem Outing als trans ist es aus mit der Karriere als Lehrer*in: Esther Lau erlebt Zurückweisung, wird krank, soll weg. Doch Lau ist laut, kämpft,verkämpft sich. Eine Geschichte über Gesetze, die da sind — und doch zu weit weg
Re: Das Gegenteil von unsichtbar
Verfasst: So 23. Jan 2022, 12:43
von Michi
Schlimm, so etwas lesen zu müssen.
Und dann kommen sogar in unseren Kreisen noch welche daher, die unterstellen, dass die Betroffenen wohl selber schuld daran wären, dass sie sich gerne ausgegrenzt und diskriminiert fühlen wollen, oder um sich treten würden.

Re: Das Gegenteil von unsichtbar
Verfasst: So 23. Jan 2022, 18:19
von heike65
ja michi
nein ich mache Frau Lau nicht verantwortlich dafür was passiert ist.
Mich hat es weit härter gebeutelt, ich hätte mir ein Schicksal wie Frau Lau es erlebt hat gewünscht, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe es auch immer so gesehen das ich das beste daraus machen muss, und war dankbar das die meisten meiner Geschäftspartner sich nicht abgewandt haben, und nicht darüber das mir andere als selbständige Kauffrau versucht haben mir den wirtschaftlichen Boden zu entziehen.
Btw: wurde Frau Lau denn verbeamtet bevor der Zauber losging ? Der Artikel lässt solches vermuten.
Re: Das Gegenteil von unsichtbar
Verfasst: So 23. Jan 2022, 18:56
von Jaddy
MichiWell hat geschrieben: So 23. Jan 2022, 12:43
Schlimm, so etwas lesen zu müssen.
Und dann kommen sogar in unseren Kreisen noch welche daher, die unterstellen, dass die Betroffenen wohl selber schuld daran wären, dass sie sich gerne ausgegrenzt und diskriminiert fühlen wollen, oder um sich treten würden.
Ich hab dazu dann ein Bild gesehen, wurde auf ein kurzes
Video des SWR hingewiesen - und hab dann gemerkt, dass ich vor drei Tagen mit ihr geredet habe in einem Arbeitsgruppen Videocall. Trotz all der im Artikel geschilderten Vorfälle habe ich sie als total nett, aufgeräumt und kraftvoll erlebt. Keineswegs verbittert oder so.