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es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: Sa 8. Jan 2022, 18:39
von ExUserIn-2026-04-08
Hallo Ihr Lieben,

ich hatte ja schon eine Weile mich zunehmend mit meinem Transgenderdasein arrangiert, so dass ich es mit deutlich mehr Selbstbewusstsein akzeptieren konnte. Die, die mich länger kennen, wissen, dass ich in den letzten Jahren teilweise massive Kämpfe mit mir selber ausgefochten habe. Zweifel, Erklärungsversuche, wieder Zweifel, etwas Akzeptanz, mal mehr Distanz zum Thema, das mich aber immer wieder eingeholt hat. Ich war draußen, war shoppen und im Schwimmbad, habe auch mehrere Urlaube en femme erlebt und hatte generell immer positive Erlebnisse. Auch weiß meine Frau von meinem Hang zum weiblichen, aber positive Signale waren selten oder erst gar nicht von mir wahrgenommen. Mein Leben en femme war ein einsames Leben, das mich auch von meinem Umfeld distanziert hat.

Das ist auch für eine Ehe nicht gut und so habe ich das schon viel zu lange aufgeschobene Gespräch endlich begonnen. Parallel dazu habe ich die letzten Tage im Homeoffice en femme gelebt. Da meine Frau noch Urlaub hatte, hat sie das jetzt persönlich miterlebt. Sie hat das sicherlich nicht toll gefunden, aber nichts negatives gesagt. Sie hat sogar Signale der Öffnung ihrerseits ausgesendet. Dabei hat sich in mir ein Wandel in der inneren Einstellung zu mir selber eingestellt. Ich konnte endlich für mich akzeptieren, dass ich anders "ticke" als andere Menschen. Das klingt trivial, da dies egentlich klar ist, aber die Tiefe, die diese Veränderung bedeutet, ist für mich erstaunlich. Wenn mir danach ist, en femme zu leben, dann mache ich es, ohne das Gefühl zu haben, und sei es nur vor mir selber, mich rechtfertigenzu müssen. Die Scham ist praktisch über Nacht vollkommen verschwunden und es fühlt sich an, als wäre eine positive Spirale in Bewegung gekommen. (fwe3)

Sehr geholfen hat mir die Diskussion um den Autismus viewtopic.php?t=23533. Hierbei wurde mir klar, dass es viele Parallen gibt (unterschiedliche Reizverarbeitung, Stress durch Anpassung an das "normale" Leben etc.). Autisten, wie auch HSPler, haben eine anders ablaufende Reizverarbeitung. Wenn sie diese leben können, ist die Grundlage für ein gutes Leben geschaffen. Mir ist gelungen, genau dieses für mich zu akzeptieren und nach außen zu transportieren. Meine Frau hat diese Öffnung sehr positiv aufgenommen und ich habe das Gefühl, dass sich das noch weiter entwickeln wird. Ob sie mir jemals einen BH schenken wird bleibt zweifelhaft, :lol: aber das ist nicht das Entscheidende. Sie hat mich angenommen, wie ich mich selber erklärt habe. Ein wesentlicher Punkt hierbei war für mich, dass ich nicht mehr wie früher herum gestammelt habe, um mich zu erklären. Ich hatte eine klare Sicht: ich bin wie ich bin und das kann ich geben und das bin ich mir auch wert. Ich habe für mich gelernt, dass die eigene Wertschätzung sich nicht dadurch ausdrückt, dass man sie für sich alleine im Kämmerchen lebt, sondern auch im täglichen Leben nach außen, hier gegenüber meiner Frau, vertreten und dazu stehen kann.

Das sind ein paar persönliche Eindrücke, die ich aktuell erlebe. Trotz der Aufregung um das Neue, ist viel innerer Frieden dabei. Vielleicht kann ja auch die ein oder andere, vielleicht auch Partnerin daraus etwas für sich mitnehmen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht ...

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: Sa 8. Jan 2022, 19:15
von Michi
Hallo Vicky,

das hätte ich nicht gedacht, als ich den Thread gestartet habe. Ich freue mich für dich. )))(:

Ich denke, ich muss nicht darum bitten, dass du uns weiter auf dem Laufenden hältst. :wink:

Liebe Grüße
Michi

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: Sa 8. Jan 2022, 19:55
von Lorelai74
Hallo Vicky-Rose,

So sehr schön.
Du hast den Mut, die Veränderung zu sein, die du dir wünschst. Durch deine Selbstannahme und zu Dir stehen ändert sich deine innere Haltung und bringt dich in den Frieden.


Danke für das Teilen deines Erlebens , und die Teilhabe an deinem Weg, wo du heute stehst.

Du bist einzigartig so wie du bist. Nur du kannst du sein und nur du kannst in der Welt das tun was du tust.
Deshalb bringt es nichts sich mit anderen zu vergleichen.


Jeder von uns ist ein lebendiges Wunder dieser Welt. Auch du. Und vielleicht kannst du sehen was du alles kannst- und bist.
Du kannst auf jeden Fall etwas verändern.

VLG
Lori

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: Sa 8. Jan 2022, 21:24
von Wally
Liebe Vicky,

Erst mal herzlichen Glückwunsch! Es freut mich sehr für Dich, dass Du so erfolgreich ein weiteres, großes Stück zu Dir selber gefunden hast, ohne dabei in Deinem persönlichen Umfeld Konflikte zu beschwören.

Auf einem etwas anderen Level (ich bin ja auch schon ein paar Jahre älter) kann ich von mir Ähnliches berichten; und wenn ich Deine Zeilen so lese, dann könnte ich Dein Fazit fast wörtlich übernehmen für mein Leben, das ich nun seit einem Jahr konsequent und auch in aller Öffentlichkeit NUR NOCH in der weiblichen Rolle verbringe. Es fühlt sich mittlerweile nicht mehr so aufregend an wie zu Beginn, aber es ist nach wie vor ein durchweg positives Gefühl, ich genieße es tagtäglich von Neuem. An die Stelle ängstlicher Euphorie ist im Verlauf dieses Jahres ein spezifisch weibliches Selbstbewußtsein getreten, das ich in der männlichen Rolle so nie kannte: nicht mehr "ich wage es", sondern "es steht mir zu, es gehört zu mir". In Rock und Bluse (ich trage so gut wie nichts anderes mehr) fühle ich mich mittlerweile in einem Ausmaß wohlig und zuhause, wie ich es in männlicher Kleidung nie empfinden konnte.

Als ganz wichtiger Punkt kommt bei mir dazu, dass meine liebe Frau mich darin akzeptiert und sogar aktiv unterstützt. Zu Weihnachten hat sie mir eine Perlenkette und ein paar kniehohe Damenstiefel mit Absatz geschenkt (dr) Ohne ihr Einverständnis könnte ich das alles nur halb so sehr genießen - und hätte es dann vermutlich auch gar nicht gewagt. Aber ohne meine konsequente Klarheit und Offenheit, mit der ich ihr gegenüber zu mir selber gestanden habe, hätte ich dieses Einverständnis wohl auch nie gekriegt. Ich denke, Du bist da auf einem guten Weg und hast ebenso wie ich großes Glück mit Deiner Frau.

Den Thread über Autismus - insbesondere das sehr aufschlussreiche Video - fand ich auch spannend. Ich habe ja selber mein halbes Leben lang verzweifelt herumgesucht, was denn eigentlich bei mir so anders ist: angefangen bei der stockprüden, streng katholischen Erziehung, die ich lange Zeit für die Probleme mit meiner Sexualität verantwortlich glaubte, dann weiter mit der mir erst sehr langsam dämmernden Erkenntnis meiner transsexuellen Veranlagung, teilweise auch mit meiner Rot/Grün-Blindheit, die einen ja buchstäblich die Welt mit anderen Augen sehen läßt, bis hin zu der noch späteren Erkenntnis meiner Hochbegabung (erst mit 53, seitdem Mitglied bei Mensa), die ja fallweise auch wieder gewisse Beziehungen zu dem Feld Autismus/Asperger hat (auch mir waren z. B. Smalltalk und Party-Events immer verhasst, auch ich hatte jahrzehntelang Probleme mit Freundschaften und zeitweise sehr unter Einsamkeit gelitten). Irgendwann fügte sich das dann alles sukzessive in mein Leben ein und bekam seinen festen Platz, als authentische Eigenheit anstatt "Störung" und Isolation. Die transsexuelle Veranlagung erwies sich dabei dauerhaft als Kernpunkt meines "Anders-Seins", den ich erst positiv akzeptieren mußte, um ein rundherum erfülltes, glückliches Leben führen zu können. Aber auch die anderen Punkte sind für mich immer interessant geblieben; ich finde es bis heute immer wieder spannend, Neues dazu zu erfahren und mich selber darin stückchenweise wieder ein bißchen detaillierter zu finden.

Herzliche Grüße
Wally

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: Sa 8. Jan 2022, 21:51
von Shoshana
Hallo Vicky,

Gratulation zum Mut und schön, dass du da bei deiner Frau auf positive Resonanz gestoßen bist.
Die Erkenntnis "Wie sollen dich andere Menschen akzeptieren solange man das selbst nicht kann?" ist nicht neu aber die Umsetzung ist alles andere als einfach. Da arbeite ich auch noch dran und wünsche dir viele erfolgreiche Schrittchen.

LG, Shoshana

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: Sa 8. Jan 2022, 23:34
von Inga
Hallo, Vicky,

Gratulation!

Ich finde es übrigens gar nicht trivial in dieser Zeit tiefen Frieden in sich zu finden.

Liebe Grüße
Inga

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 00:24
von Exita
Hallo Vicky
Das sind ja schöne Neuigkeiten .Ich freu mich aufrichtig für Dich .

Ich hoffe und wünsche das dein Weg weiterhin so gut für Dich läuft .

LG Exita

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 10:38
von Jenina
Liebe Vicky,

wir kennen uns ja nun schon ein ganzes Weilchen und ich habe Deine inneren Kämpfe immer mit Interesse verfolgt. Schließlich kennt man das ja mehr oder weniger von sich selbst. Deshalb freue ich mich, dass Du nun offenbar einen Schritt gewagt hast, der Dir mehr Ruhe geben wird. Nicht zuletzt auch in Beziehung zu Deiner Frau.

Ich nehme das als mich zur Anregung nun endlich auch mit meiner Frau wieder mehr ins Gespräch zu kommen. Wir waren schon mal ziemlich weit, doch äußere Einflüsse in der Familie haben dort viel Aufregung verursacht, die das Thema Trans ins Hintertreffen geraten ließ. Jetzt sind ruhigere Zeiten eingetreten und auch die physischen Belastungen, die sich neben den psychischen eingestellt hatten, werden nach und überwunden. Das finde ich als eine gute Zeit nun auch wieder mehr und besser mit uns beiden - und freilich auch mir selbst - in diesem Thema voranzukommen.

Danke für Deine Anregung! Und denke immer an Charlie Chaplin! :wink:

Jenina

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 10:55
von ChristinaF
Liebe Vicky,
ich finde es sehr gut, dass du deine Situation so refklektiert hast und glaube, dass dein weiterer Weg nun um einiges einfacher sein wird. Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz sind ja ein ganz wichtiger Punkt. Ich wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Weg.
Liebe Grüße
Christina

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 13:23
von ExUserIn-2026-04-08
Oh wow, so viel tiefe Resonanz. Dafür danke ich Euch herzlich. Eigentlich müsste und könnte ich auf jeden einzelnen Beitrag antworten. Aber im Augenblick will ich nur ein paar Punkte ansprechen.
Lorelai74 hat geschrieben: Sa 8. Jan 2022, 19:55 Du kannst auf jeden Fall etwas verändern.
Ja, das denke ich auch. Für uns und auch für andere. Ich habe mich immer darum bemüht, anderen hier zu helfen in dem ich die eigenen Erfahrungen und Gedanken mitteile. Ich glaube immer wieder so viel zu sehen und doch bin ich am Ende blind für mich selber. Aber es ist immer auch eine Art "Therapie" für mich, denn ich muss mich auch an meinen eigenen Gedanken abarbeiten. Am Ende steht dann der Mut für die Erkenntnis, dass es wichtigeres gibt als meine eigenen Ängste und so habe ich mein Herz in die Hand genommen und genau das gemacht was Wally schrieb:
Wally hat geschrieben: Sa 8. Jan 2022, 21:24 ich in der männlichen Rolle so nie kannte: nicht mehr "ich wage es", sondern "es steht mir zu, es gehört zu mir".
Ich ticke anders und das ist gut so. Oder anders gesagt: Wenn ich mich schön fühle, bin ich schön, egal wie das Andere sehen. Un so passt das auch zu dem, was Shoshana schreibt:
Shoshana hat geschrieben: Sa 8. Jan 2022, 21:51 "Wie sollen dich andere Menschen akzeptieren solange man das selbst nicht kann?"
die Quintessenz des ganze. Und ja, es ist alles andere als einfach, bis man es tut. Du steckst ja auch in einer schwierigen Situation. Kannst Du Deinen eigenen Satz für Dich annehmen ?
Inga hat geschrieben: Sa 8. Jan 2022, 23:34 in dieser Zeit tiefen Frieden in sich zu finden.
Liebe Inga, ich denke, es ist wichtig, sich vom Lärm der Welt abzugrenzen, dann ist man auf dem Weg den Frieden in sich selber zu finden. Die vielen Aufregungen, Empörungen, Resignationen etc. sind mMn hausgemacht. Es ist wichtig, mit sich selber ins Lot zu kommen, dann irritieren diese Dinge nicht mehr. Der Lärm der Welt ist in meinen Augen nichts anderes als das Ungleichgewicht, das in der Welt liegt. Das fängt beim Einzelnen an und hört beim Umwelt- und Klimaschutz oder sozialen Scheren, die immer weiter auseinander gehen oder beim s.g. "Nord-Süd-Konflikt" nicht auf. Ich könnte massenhaft Beispiele nennen. Aber ich beginne zu verstehen, dass ich bei mir selber anfangen muss.
Jenina hat geschrieben: So 9. Jan 2022, 10:38 Und denke immer an Charlie Chaplin!
Liebe Jenina, als ich den Beitrag verfasst habe, habe ich auch explizit an Dich gedacht und so freut es mich, dass Du ihn gelesen hast. Ich weiß nicht, wo Du gerade stehst, aber wenn Du eine Anregung erfahren hast, kann es nicht so ganz falsch gewesen sein. Ich denke, Christina hat Recht, wenn sie meint, dass die Dinge einfacher werden, wenn man mit sich selber im Gleichgewicht ist (mir gefällt das Bild).

Michi habe ich mir für den Schluss aufgehoben.
MichiWell hat geschrieben: Sa 8. Jan 2022, 19:15 Ich denke, ich muss nicht darum bitten, dass du uns weiter auf dem Laufenden hältst.
Das will ich gerne tun. Meine Frau und ich hatten heute morgen wieder ein Gespräch, was mich ein wenig traurig, aber auch wieder stärker gemacht hat. Ich hatte den Gedanken, dass mein Leben immer aus "Widersprüchen" besteht, die alle explizit gelebt werden wollen. Mann-Frau, lustvolles-rational, verspielt-ernsthaft, harter Sex-weiche Sinnlichkeit, Traurigkeit-Freude etc. Ich habe das in das Bild "Tag-Nacht" zusammengefasst. Vielleicht ist es das, was C.G.Jung mit Animus und Anima beschrieben hat. Für mich ist es interessant zu sehen, dass man die Extreme mit dem Geschlecht als synonym in Verbindung gebracht hat. Das halte ich für falsch, denn es gibt genügen Gegenbeispiele. Was mich ein wenig traurig gemacht hat, war die Feststellung, dass meine Frau, sie ist eher der "Tag-Typ" und ich uns hierbei nur begrenzt ergänzen. Aber das ist etwas, was nicht mit transgender zu tun hat. Ich weiß, das ich alle Facetten leben will, aber dabei nicht immer auf ein "Miterleben" durch meine Frau bauen kann. Durch mein neues Selbstbewusstsein kommt auch neue Dynamik in unsere Beziehung. Das könnte sehr aufregend werden. Es gibt viel zu tun ...

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 14:02
von Shoshana
Hallo Vicky,
Vicky_Rose hat geschrieben: So 9. Jan 2022, 13:23 Kannst Du Deinen eigenen Satz für Dich annehmen ?
Annehmen kann ich den und die letzten Jahre habe ich auch Fortschritte bei der Selbstakzeptanz gemacht, aber dieser Weg ist noch lange nicht zu Ende.

LG. Shoshana

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 14:19
von ExUserIn-2026-04-08
Shoshana hat geschrieben: So 9. Jan 2022, 14:02 auch Fortschritte bei der Selbstakzeptanz gemacht
Das kenne ich auch so. Aber der wesentliche Unterschied war, dass ich gegenüber meiner Frau sagen konnte, dass ich mich manchmal als Frau fühle und mich auch so gebe und zwar ohne mich klein zu fühlen.

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 14:43
von JuLa67
Liebe Vicky,
es freut mich sehr, dass du auf deinem Weg ein Stück weiter gekommen (weiser geworden) bist.
Ich denke auch, dass wir unsere Umwelt brauchen, die uns - im besten Falle - positive Signale sendet, damit wir uns über unser Dasein im Leben klar werden können. Und umso klarer wir dabei sind, desto klarer empfindet uns unser Gegenüber. Sind wir unsicher, verunsichert das andere.
Mir selber ist klar geworden, dass meine Transition alleine nicht die Probleme des Lebens löst, sondern die Selbstakzeptanz und die Selbstliebe lassen mich stark werden und helfen mir mein Leben in den Griff zu bekommen. Ich freue mich auf das, was das Leben noch für mich bereithält.
Ich hoffe der Weg wird noch recht lang!

Larissa

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 19:31
von YvonneTV
Vicky_Rose hat geschrieben: Sa 8. Jan 2022, 18:39 ... Ich konnte endlich für mich akzeptieren, dass ich anders "ticke" als andere Menschen. Das klingt trivial, da dies egentlich klar ist, aber die Tiefe, die diese Veränderung bedeutet, ist für mich erstaunlich. Wenn mir danach ist, en femme zu leben, dann mache ich es, ohne das Gefühl zu haben, und sei es nur vor mir selber, mich rechtfertigenzu müssen.

... Trotz der Aufregung um das Neue, ist viel innerer Frieden dabei.
...
Hallo Vicky (moin)

Da freue ich mich mit, dass Du Dich selbst nun annimmst, so wie Du bist !!! (ap) (ki)

Trivial klingt das für mich gar nicht, da ich Ähnliches selbst auch so erlebt habe und es laaaaaange gedauert hat !
Die Freiheit die Du nun hast - en femme zu leben wann/wie Du es möchtest - das ist eine so GROSSE Freiheit !!! (smili)

Klar ist so eine "Veränderung des eigenen Denkens und Fühlens" ein echter Schritt, der aufregend ist.
Doch dieser innere Frieden den Du beschreibst, der ist so unglaublich WERTVOLL !!!! ))):s
Ein Glücksgefühl (smili) (he)

Re: es hat sich etwas fundamental verändert

Verfasst: So 9. Jan 2022, 19:54
von Sarah_78
Hallo Vicky,
auch ich freue mich für Dich und was Du alles geschafft hast, auch in Deiner Ehe.
Ich denke, wir alle sind anders und lernen müssen damit umzugehen. Aber das hast Du ja schon super hinbekommen.

LG Sarah