Es hat sich was geändert, oder doch nicht?
Verfasst: Di 28. Dez 2021, 10:59
Hallo zusammen,
die letzten 3 Monate waren für mich sehr aufwühlend und aufregend zugleich.
Zum einen ist mein Schwiegervater seit Ende September nach einem Krankenhausaufenthalt sehr dement geworden,
was seine Tochter (=meine Frau) und mich sehr unter Druck setzt.
Zum anderen war ich in diesen Wochen viel alleine (Strohwitwer), da meine Frau viele Tage und Wochen bei Ihrem Vater
verbracht hat.
Letzteres führte dazu, dass ich viel Zeit als Gaby verbringen konnte.
In früheren Jahren hatte ich meist, trotz Möglichkeit, keine Lust mich abends, nach der Arbeit, noch für 2-3 Stunden umzuziehen.
Diesmal war das anders. Kaum zu Hause hatte ich Lust Gaby zu sein.
Die Wochenenden ab Fr. Nachmittag bis Montag zur Arbeit, habe ich komplett enfemme verbracht.
Normalerweise bin ich, weil ich mich bei den Nachbarn nicht outen wollte (und eigentlich immer noch nicht will), erst abends raus zum Einkaufen.
(dann ist von denen niemand auf der Straße).
Das war diesmal anders - schon vormittags raus zum Lebensmittel einkaufen und auch zum neue Klamotten kaufen.
In der letzten Woche vor Weihnachten war es dann sogar soweit, dass ich bereit gewesen war der Nachbarin aufzumachen um das Geschenk entgegen zu nehmen,
wenn ich schon komplett fertig gewesen wäre.
Und nach dem Sie in Urlaub gefahren waren, habe ich dann mein Auto am 23. auch für die Weihnachtsreise gepackt, enfemme natürlich.
Das wäre mir vorher nie eingefallen, schließlich gibt es noch mehr Nachbarn, die mich beobachten könnten und 1 und 1 zusammen zählen.
Früher hat mich beim "zu hause Werkeln" ab und zu meine Oberweite behindert. Nach einem Monat gar nicht mehr, ich habe wohl alle Bewegungen und Handlungen
so angepasst, dass "da nichts im Weg" war.
Ähnliches mit den Haaren: Ich mochte es überhaupt nicht wenn die langen Strähnen beim Bücken ins Gesicht fielen. Aktuell: eine leichte Kopfbewegung und das Gesicht ist wieder frei,
oder die Strähnen werden hinters Ohr gesteckt (habe ich früher nie gemacht)
Und dass ich 3-4 Tage nach dem ich wieder als Mann unterwegs bin, noch über diese Dinge grübele macht es nicht besser.
Auf der anderen Seite bin ich immer noch (wie seit über 40 Jahren) als biologischer Mann zu 98% glücklich (wenn man von etwas Übergesicht absieht)
Ich bin glücklich mit meiner Frau ( seit 19Jahren) und will auch "der MANN an ihrer Seite" sein und bleiben.
Hat sich jetzt was geändert, oder doch nicht?
Eine grübelnde Gaby
die letzten 3 Monate waren für mich sehr aufwühlend und aufregend zugleich.
Zum einen ist mein Schwiegervater seit Ende September nach einem Krankenhausaufenthalt sehr dement geworden,
was seine Tochter (=meine Frau) und mich sehr unter Druck setzt.
Zum anderen war ich in diesen Wochen viel alleine (Strohwitwer), da meine Frau viele Tage und Wochen bei Ihrem Vater
verbracht hat.
Letzteres führte dazu, dass ich viel Zeit als Gaby verbringen konnte.
In früheren Jahren hatte ich meist, trotz Möglichkeit, keine Lust mich abends, nach der Arbeit, noch für 2-3 Stunden umzuziehen.
Diesmal war das anders. Kaum zu Hause hatte ich Lust Gaby zu sein.
Die Wochenenden ab Fr. Nachmittag bis Montag zur Arbeit, habe ich komplett enfemme verbracht.
Normalerweise bin ich, weil ich mich bei den Nachbarn nicht outen wollte (und eigentlich immer noch nicht will), erst abends raus zum Einkaufen.
(dann ist von denen niemand auf der Straße).
Das war diesmal anders - schon vormittags raus zum Lebensmittel einkaufen und auch zum neue Klamotten kaufen.
In der letzten Woche vor Weihnachten war es dann sogar soweit, dass ich bereit gewesen war der Nachbarin aufzumachen um das Geschenk entgegen zu nehmen,
wenn ich schon komplett fertig gewesen wäre.
Und nach dem Sie in Urlaub gefahren waren, habe ich dann mein Auto am 23. auch für die Weihnachtsreise gepackt, enfemme natürlich.
Das wäre mir vorher nie eingefallen, schließlich gibt es noch mehr Nachbarn, die mich beobachten könnten und 1 und 1 zusammen zählen.
Früher hat mich beim "zu hause Werkeln" ab und zu meine Oberweite behindert. Nach einem Monat gar nicht mehr, ich habe wohl alle Bewegungen und Handlungen
so angepasst, dass "da nichts im Weg" war.
Ähnliches mit den Haaren: Ich mochte es überhaupt nicht wenn die langen Strähnen beim Bücken ins Gesicht fielen. Aktuell: eine leichte Kopfbewegung und das Gesicht ist wieder frei,
oder die Strähnen werden hinters Ohr gesteckt (habe ich früher nie gemacht)
Und dass ich 3-4 Tage nach dem ich wieder als Mann unterwegs bin, noch über diese Dinge grübele macht es nicht besser.
Auf der anderen Seite bin ich immer noch (wie seit über 40 Jahren) als biologischer Mann zu 98% glücklich (wenn man von etwas Übergesicht absieht)
Ich bin glücklich mit meiner Frau ( seit 19Jahren) und will auch "der MANN an ihrer Seite" sein und bleiben.
Hat sich jetzt was geändert, oder doch nicht?
Eine grübelnde Gaby