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Das erste mal draußen

Verfasst: So 21. Nov 2021, 17:51
von Fuchs20
Hallo ihr Lieben,

ich war lange Zeit nicht hier im Forum, hatte viel um die Ohren... Jetzt möchte ich aber ein Erlebnis aus jüngster Vergangenheit vorstellen.
Falls sich manche an meine Vorstellung erinnern: ich bin noch recht jung, am studieren und das Dressen ist für mich was temporäres was bisher nur in den eigenen vier Wänden stattgefunden hat (oder anders ausgedrückt: es fühlt sich gut an, aber es ist nicht so als wäre es eine Qual für mich in mein "männliches" Ich zurückzukehren). Demnach bin ich auch nie ganz die Frau (z.B. was rasieren angeht), ich balanciere immer wie sehr ich mich verwandeln möchte :D

Nun lange Rede kurzer Sinn: seit das Semester seit langem mal wieder in Präsenz losging, bin ich in meiner WG, der Ort wo die Magie geschieht (zuhause mache ich das nicht). Und da dachte ich mir: wieso versuche ich eigentlich nicht einfach mal, mich so zu stylen, dass ich nach Möglichkeit draußen als Frau nicht auffalle. Dafür haben mir aber noch einige Dinge gefehlt, also habe ich mir noch schnell günstig ein wenig Make-Up besorgt und im Second Hand Shop habe ich einen schönen, femininen Schal gefunden der mir ein wenig helfen sollte, einiges zu kaschieren.

Mein Mitbewohner war übers Wochenende weg und somit die perfekten Voraussetzungen, nur musste ich "männlich" aus dem Haus, die Vermieterin - die typische rassistisch-sexistisch intolerante Klischeedeutsche - sollte mich auf gar keinen Fall dabei sehen, das würde nur Ärger bedeuten.

Ich wollte mir den Winter und die Dunkelheit zunutze machen, so konnte ich ohne komplette Rasur eventuell als Frau durchgehen. Das hieß für mich: Höschen an, blickdichte Thermo-Strumpfhose, einen schwarzen Rock mit Blumenmuster, soweit so gut. Gesicht und Hals habe ich natürlich rasiert, aber allein mein Stoppelhaarschnitt ist natürlich nicht sehr feminin und Perücke habe ich keine. Im nächsten Schritt habe ich mich dann ein wenig geschminkt, war auch ganz positiv überrascht, hatte das vorher ein einziges mal probiert und sah schrecklich aus... Nach ein paar Youtube Videos ging das aber ganz gut, auch wenn ich mit dem Concealer übertrieben habe und eigentlich mein ganzes Gesicht damit abgedeckt hab (auch zwecks doch noch sichtbarer Bartstoppel), dann noch Eyeliner stärker am oberen Lied, schwach am unteren, und ein eher natürlicher Lippenstift. Also eigentlich gar nicht groß geschminkt, nur ein wenig femininer einfach. Dann Oberteil an (mangels Auswahl: ein langärmlicher Pulli mit V-Ausschnitt) - achja, darunter natürlich der BH den ich ausgestopft habe. Nun hat der V-Ausschnitt natürlich meine nicht haarlose Brust freigelegt, daher Schal drüber.
Schließlich meine normale Wintermütze - unisex - und ein paar Handschuhe, somit war ich quasi komplett eingehüllt. Ein feminines Parfüm hatte ich noch aufgetragen - und davon vermutlich nicht zu wenig, sind ja doch irgendwie die Kleinigkeiten die eine starke Wirkung haben...

Dann - der komische Teil - Jogginghose darüber und Sweatshirtjacke, und normale Sneaker welche ich auch anbehalten wollte, sind ja meist auch unisex. Musste ja "normal" aus dem Haus. Eine schwarze Stofftasche welche ich sonst auch nutze sollte dann für die Kleidung dienen. Etwa 50 Meter entfernt an einem dunklen Fußgängerweg wartete ich, bis niemand vorbeikam und entledigte mich blitzschnell meiner Jogginghose und der Jacke (okay, na gut, eigentlich lieferte ich mir einen Kampf damit, da es nass war und ich irgendwie mit den Füßen auf den Schuhen stehen musste um keine nasse Füße zu bekommen, aber ich habs trotzdem geschafft bevor jemand kam!) und packte beides in meinen Beutel.
Und dann ging ich eine knappe Stunde durch die Stadt spazieren :mrgreen:

Vorzugsweise ging ich tatsächlich die mir bekannten Alleen in und um den Park ab und ich habe mir tatsächlich die "Normalität" der Masken zunutze gemacht, da mich dann doch die Ängste geplagt haben "was, wenn ich jemanden treffe der mich kennt bzw. erkennt?". Halbes Gesicht war also verdeckt. Ich hatte im Vorfeld ein wenig recherchiert, wie man in Sachen Haltung und Gehweise eher feminin wirken kann und habe versucht, dass zumindest soweit umzusetzen, dass es noch natürlich aussah.
Jedes mal, wenn mir Menschen entgegen kamen, raste mein Herz, es war wirklich aufregend! Ich beobachtete auch ein wenig, ob und wenn ja wie die Menschen mich ansahen. Und das ist natürlich reine Spekulation, aber ich hatte den Eindruck, als würde ich im Schutze der Dunkelheit, der Maske, des Make-Ups und der Winterbekleidung als Frau durchgehen. Keine Person, der ich begegnet bin (auch nicht die Frauen, bei denen ich am ehesten dachte dass sie mich durchschauen könnten) wirkte "anders" als wie wenn ich als Mann unterwegs bin, falls ihr versteht was ich meine (smili) ich lauschte immer auch ein wenig, ob Geflüstere oder so losgeht wenn mir Menschen entgegen kamen und versuchte zu beobachten, ob man sich nochmal umdreht aus einer Skepsis heraus, habe aber nichts der Art wahrgenommen. Und so war es anfangs etwas befremdlich, hat aber mehr und mehr Spaß gemacht und die Unsicherheit ist verflogen. Bei manchen Passagen wurde ich dann wieder sehr nervös - bei starkem Licht unter einer Laterne oder an der Fußgängerampel wo viele Autos vorbeifahren, aber es war alles eigentlich ganz normal und es war sehr amüsant als einziger bescheid zu wissen - zumindest so mein Eindruck :D
Naja, ich kann niemanden in den Kopf schauen und vielleicht haben doch einige gemerkt, dass da keine geborene Frau rumläuft, vielleicht waren auch alle einfach super tolerant sodass das für niemanden etwas besonderes war, man weiß es nicht! Ich kann nur sagen was meine Wahrnehmung war und ich hatte nie den Eindruck als würde jemand verwundert oder skeptisch sein und sich denken "ist das nicht ein Typ?"
Es war dann zugegebenermaßen etwas kalt, hatte ja keine Jacke an - das hat vielleicht tatsächlich bei manchen für Verwirrung gesorgt, wie man bei der Kälte ohne Jacke herumlaufen kann... Auf jeden Fall machte ich mich auf den Rückweg. Dürfte so etwa eine Stunde draußen gewesen sein. Kurz vor der WG dachte ich dann "Fuck it, es ist dunkel, ich zieh mich jetzt nicht um" und beeilte mich zwar sehr, ins Zimmer zu gelangen, bin aber dann so weiblich wie ich eben war angekommen :lol:
Habe mich dann abgeschminkt, war schnell duschen und das wars dann auch schon.

Ja, ich bin nicht gerade jemand der sich kurz fassen kann, daher vielen lieben Dank an alle die sich durchkämpfen! Wie sagt man so schön? Am meisten Spaß machen Dinge, wenn man sie teilen kann und das war auch die Motivation das hier niederzuschreiben. Das kann von mir aus so stehen bleiben, ich habe keinerlei Erwartungen an Antworten, das wichtige war erstmal das Aufschreiben denke ich ))):s
Aber wer weiß, vielleicht bringt die Geschichte ja sogar jemanden weiter!
So, genug geschrieben, over and out (moin)

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mo 22. Nov 2021, 21:46
von Helga
Hallo Fuchs,
Danke für die ausführliche Schilderung. Das erste Mal draußen ist immer etwas ganz besonderes.
Die Wahrnehmung der meisten Menschen ist eher oberflächlich. Der erste Blick erfasst einen Rock, einen Schal und ein geschminktes Gesicht. Damit wirst du automatisch als Frau klassifiziert. Den zweiten Blick, der eventuell die Ungereimtheiten aufdecken könnte, gönnen dir die allerwenigsten.
Liebe Grüße
Helga

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mo 22. Nov 2021, 22:05
von ExuserIn-2022-05-22
Schön beschrieben. So ähnlich empfand ich meine abendlichen Ausflüge im Sommer.

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mo 22. Nov 2021, 22:17
von Blossom
Wie Helga schrieb: Das erste Mal ist etwas Besonderes ... War bei mir nicht anders.

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mo 22. Nov 2021, 23:07
von Inga
Hallo, Fuchs,

wahrlich das erste Mal ist einfach etwas ganz Besonderes.

Im Laufe der Zeit gewinnst du Routine.

Sorgen bereitet mir, was für ein bild du von deinen Mitmenschen im Kopf hast. Als ob alle dir wegen deiner Neigung feindlich gesinnt seien.
Du schriebst von deiner Vermieterin als " die typische rassistisch-sexistisch intolerante Klischeedeutsche".
Was für Worte! Was für ein krauses Schubladendenken!
Da solltest du m. E. noch ein bischen in Sachen Respekt nacharbeiten, wenn du weiterhin Spass am Frau sein haben willst.

Liebe Grüße
Inga

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mo 22. Nov 2021, 23:24
von Fuchs20
Helga hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 21:46 Hallo Fuchs,
Danke für die ausführliche Schilderung. Das erste Mal draußen ist immer etwas ganz besonderes.
Die Wahrnehmung der meisten Menschen ist eher oberflächlich. Der erste Blick erfasst einen Rock, einen Schal und ein geschminktes Gesicht. Damit wirst du automatisch als Frau klassifiziert. Den zweiten Blick, der eventuell die Ungereimtheiten aufdecken könnte, gönnen dir die allerwenigsten.
Liebe Grüße
Helga
Danke für das Feedback Helga, da hast du sicherlich recht!

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mo 22. Nov 2021, 23:39
von Fuchs20
Inga hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 23:07 Hallo, Fuchs,

wahrlich das erste Mal ist einfach etwas ganz Besonderes.

Im Laufe der Zeit gewinnst du Routine.

Sorgen bereitet mir, was für ein bild du von deinen Mitmenschen im Kopf hast. Als ob alle dir wegen deiner Neigung feindlich gesinnt seien.
Du schriebst von deiner Vermieterin als " die typische rassistisch-sexistisch intolerante Klischeedeutsche".
Was für Worte! Was für ein krauses Schubladendenken!
Da solltest du m. E. noch ein bischen in Sachen Respekt nacharbeiten, wenn du weiterhin Spass am Frau sein haben willst.

Liebe Grüße
Inga
Hallo Inga,

auch dir danke für dein Feedback!
Zum letzten Abschnitt kann ich nur sagen: die Worte habe ich sehr bewusst gewählt und schmeiße nicht um mich damit :wink:
Dazu kann ich als kleinen Eindruck folgende Situation beschreiben: als der vorige Mitbewohner auszog (mit dem es große Probleme gab, sicherlich, aber auch da kamen immer schon so Sätze der Vermieterin "aber der neue Mieter, des soll n normaler sein! Wenn ich denk wie die da auf dem Balkon saßen, mit grünen, blauen, pinken Haaren, also des is doch nicht mehr normal") und ich nach einem Nachfolger gesucht habe, war ein dunkelhäutiger junger Mann dabei, der sich das Zimmer anschauen wollte. Der war dann auch da und hat es sich angeschaut und das erste was ich von ihr gehört habe als ich sie das nächste Mal gesehen hatte war "ja aber der Schwarze, den nehmen Sie nicht!". Sie hatte kein Wort mit ihm gewechselt, mir war nicht einmal bewusst, dass sie ihn überhaupt gesehen hatte. Ich hatte ihn an seinem Auto vor dem Haus begrüßt und war bei ihm bis er wieder gefahren ist - und muss sagen es war ein sehr netter junger Mann. Kann also absolut ausschließen, dass sie überhaupt Kontakt mit ihm hatte.
Wenn ich so etwas also sage dann mache ich das nicht leichtfertig (smili)
Die Beschreibung passt meines Erachtens sehr gut auf sie, sie wirkt wie eine Figur aus einem satirischen Roman, die die Intoleranz in der Mitte der Gesellschaft verkörpern soll.
Ich bin wahrlich niemand, der gerne schlecht über andere spricht, aber in all der Zeit hat diese Frau wirklich nichts gesagt, getan oder offenbart, was man gern haben könnte. Respekt in allen Ehren, es gibt leider auch Menschen, die die Intoleranz für sich pachten und für diese Menschen gewinne ich auch keine positiven Worte. Sie ist immerhin keine Fremde, ich äußere mich so nicht über eine Person die mich schief angesehen hat, ihre Ansichten und Einstellungen sind mir leider viel zu gut bekannt, denn sie gibt sich keine Mühe die zu verbergen.
Ich hoffe du hast nach der Erläuterung mehr Verständnis für meine Wortwahl an der Stelle :wink:

LG
Fuchs

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Di 23. Nov 2021, 15:05
von ExuserIn-2022-05-22
Die Berichte von den ersten Erlebnissen kann ich nachvollziehen. Und viele andere hier sicher auch. Es hilft nur daran arbeiten und sich scheibchenweise vorarbeiten. Ist leider ein mühsamer Weg.

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Di 23. Nov 2021, 23:40
von Inga
Fuchs20 hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 23:39
Inga hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 23:07 Hallo, Fuchs,

wahrlich das erste Mal ist einfach etwas ganz Besonderes.

Im Laufe der Zeit gewinnst du Routine.

Sorgen bereitet mir, was für ein bild du von deinen Mitmenschen im Kopf hast. Als ob alle dir wegen deiner Neigung feindlich gesinnt seien.
Du schriebst von deiner Vermieterin als " die typische rassistisch-sexistisch intolerante Klischeedeutsche".
Was für Worte! Was für ein krauses Schubladendenken!
Da solltest du m. E. noch ein bischen in Sachen Respekt nacharbeiten, wenn du weiterhin Spass am Frau sein haben willst.

Liebe Grüße
Inga
Hallo Inga,

auch dir danke für dein Feedback!
Zum letzten Abschnitt kann ich nur sagen: die Worte habe ich sehr bewusst gewählt und schmeiße nicht um mich damit :wink:
Dazu kann ich als kleinen Eindruck folgende Situation beschreiben: als der vorige Mitbewohner auszog (mit dem es große Probleme gab, sicherlich, aber auch da kamen immer schon so Sätze der Vermieterin "aber der neue Mieter, des soll n normaler sein! Wenn ich denk wie die da auf dem Balkon saßen, mit grünen, blauen, pinken Haaren, also des is doch nicht mehr normal") und ich nach einem Nachfolger gesucht habe, war ein dunkelhäutiger junger Mann dabei, der sich das Zimmer anschauen wollte. Der war dann auch da und hat es sich angeschaut und das erste was ich von ihr gehört habe als ich sie das nächste Mal gesehen hatte war "ja aber der Schwarze, den nehmen Sie nicht!". Sie hatte kein Wort mit ihm gewechselt, mir war nicht einmal bewusst, dass sie ihn überhaupt gesehen hatte. Ich hatte ihn an seinem Auto vor dem Haus begrüßt und war bei ihm bis er wieder gefahren ist - und muss sagen es war ein sehr netter junger Mann. Kann also absolut ausschließen, dass sie überhaupt Kontakt mit ihm hatte.
Wenn ich so etwas also sage dann mache ich das nicht leichtfertig (smili)
Die Beschreibung passt meines Erachtens sehr gut auf sie, sie wirkt wie eine Figur aus einem satirischen Roman, die die Intoleranz in der Mitte der Gesellschaft verkörpern soll.
Ich bin wahrlich niemand, der gerne schlecht über andere spricht, aber in all der Zeit hat diese Frau wirklich nichts gesagt, getan oder offenbart, was man gern haben könnte. Respekt in allen Ehren, es gibt leider auch Menschen, die die Intoleranz für sich pachten und für diese Menschen gewinne ich auch keine positiven Worte. Sie ist immerhin keine Fremde, ich äußere mich so nicht über eine Person die mich schief angesehen hat, ihre Ansichten und Einstellungen sind mir leider viel zu gut bekannt, denn sie gibt sich keine Mühe die zu verbergen.
Ich hoffe du hast nach der Erläuterung mehr Verständnis für meine Wortwahl an der Stelle :wink:

LG
Fuchs
Liebe Fuchs,

ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Ich mag nicht kritisieren, dass diese Frau unangenehm ist, besonders gegenüber Fremdem und Andersseiendem. Ich kann gut verstehen, dass du dich ihr und ihrem Gerede nicht aussetzen magst. Ich hoffe, das habe ich jetzt so richtig dargestellt.

Ich spreche mich aber entschieden dagegen aus, dass du hier durch bewusste Wortwahl ein Klischee aufbaust, demnach deutsche Frauen in der Regel als rassistisch-sexistisch intolerant seien, und diese Frau für dich eben eine davon sei. Sorry, diese von dir erwähnte Frau ist überhaupt nicht typisch für andere deutsche Frauen. Die Frauen sind in der Regel anders als du es hier absichtlich betonend darstelllst. Dass du es als "typisch ... Frau " schreibst, ist für viele Frauen schlichtweg verletzend.

Da erwarte ich schon mehr Respekt. Gerade, wenn du betonst, dass du die Worte bewusst wählst.

Liebe Grüße
Inga

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mi 24. Nov 2021, 07:18
von ExuserIn-2023-08-12
Gwendulin65 hat geschrieben: Di 23. Nov 2021, 09:08 ..... Ich zB wohne auf einem Dorf wo wirklich jeder jeden kennt und auch weiß wo er Wohnt. Damit habe ich ein ähnliches Problem wie du. Ich kann meine Wohnung auch nicht als Frau verlassen ! Ich lebe alleine und in meiner Wohnung bin ich auch viel Frau, aber auch ich möchte natürlich gerne mal erleben / fühlen wie es ist im Rock oder Kleid an der frischen Luft unterwegs zu sein. Letzten Sommer nahm ich meinen Mut zusammen, zog eine Strumpfhose und ein BH unter meiner Mann Kleidung an und nahm ein Beutel mit Minirock, Perücke, Pums und Busen mit. Setzte mich dann ins Auto und fuhr 2 Stunden rum auf der Suche nach einem einsamen Platz wo ich mich trauen würde den Rest des Outfits anzuziehen und etwas als Frau rumzulaufen......
Gruß Gwendulin

Schickes Kleid übrigends in deinem Avatar.
Na der erste Versuch ging ja gründlich daneben :-)
Und ich dachte schon mein erstes Outdoor-Erlebnis war dilletantisch. ;-)

Meine Frau war zur Kur. Ich hatte Konzerttickets für ein HipHop-Event in Berlin (DeLaSoul,WuTang Clan,Public Enemy)
hmm...dachte ich mir...Fährste eh mit Auto hin. Kann man auch im Kleidchen nachts zurückfahren.
Gesagt getan. Damenwäsche trag ich eh immer..dazu Halterlose und ein schwarzes Minikleid aus Spitze,
Da drüber einen weiten Pulli und eine Jeans und ohne Tarnsocken.
Dumm nur das das Konzert OpenAir war im Juli.Dementsprechend warm war es dann auch mit dieser Kombination.
Zudem war der Einlass auch etwas schleppend, also länger in der Schlange anstehen...und mein Pulli war oben am Hals wohl auch so weit, das man unweigerlich den Spitzenausschnitt vom Kleid sehen konnte...
egal..ich kannte dort ja niemanden...aber die FanBase bei so einem HipHop Event unterscheidet sich dann doch schon von zB einem Helene Fischer Konzert,
Die Meisten waren aber alle so ca in meinem Alter ü30 bis 60. (die oben genannten Acts waren halt in den 80s/90s ganz groß)
Na egal..war jedenfalls auch froh, als das Konzert gegegn 23 Uhr zu Ende ging.
Bin noch vor der obligatorischen Zugabe zurück zum Parkplatz.
Dort war zum Glück noch nicht viel los, so dass ich mich in aller Ruhe meiner Jenashose und Pulli entledigen konnte und befreit in meinem Kleidchen ins Auto einstieg.
War richtig schön in dieser lauen Sommernacht.
Konzert war wie gesagt in Berlin. Bin dann in mitn Auto eine gute Stunde zurück gefahren nach Hause.( Ich wohne außerhalb von Berlin)
War natürlich manchmal ein komisches Gefühl an ner roten Ampel zu stehen und nicht zu wissen ob der Nebenmann im Auto einen Blick nach rechts oder links riskiert (Mache ich selber auch eher selten).
Aber war bestimmt einige Male der Fall.
Aber egal...die kannte ich ja auch nicht...
Ich bin auch mal ausgestiegen und hab nen kleinen Spaziergang gemacht in einer ruhigen Strasse.
Zu Hause angekommen...Zum Glück waren meiÅ„e direkten Nachbarn verreist....parkte ich das Auto für gewöhnlich immer draußen auf einem öffentlichen Parkplatz vor dem Haus.
Die 50m zur Haustür, hab ich dann schnell noch eine Jacke angezogen über das Kleid, und bis dann so ins Haus....das Kleid und die Strümpfe trotzdem sichtbar unten rum
War schon schön.
Die Gelegenheit im Kleid, Auto zu fahren hab ich danach noch 2x wiederholt

Macht man leider nur zu selten.

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mi 24. Nov 2021, 08:09
von ExuserIn-2022-05-22
So in der Form habe ich auch Ausflüge nach Openair Kinobesuche gemacht. Die anderen Sachen im Auto zum umziehen gelassen und später dann noch einen abendlichen kurzen Stadtbummel. Im Sommer sehr schön, jetzt ist das nicht so schön bei nass und kalt.

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mi 24. Nov 2021, 08:57
von Tarja
Inga hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 23:07 Liebe Fuchs,

ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Ich mag nicht kritisieren, dass diese Frau unangenehm ist, besonders gegenüber Fremdem und Andersseiendem. Ich kann gut verstehen, dass du dich ihr und ihrem Gerede nicht aussetzen magst. Ich hoffe, das habe ich jetzt so richtig dargestellt.

Ich spreche mich aber entschieden dagegen aus, dass du hier durch bewusste Wortwahl ein Klischee aufbaust, demnach deutsche Frauen in der Regel als rassistisch-sexistisch intolerant seien, und diese Frau für dich eben eine davon sei. Sorry, diese von dir erwähnte Frau ist überhaupt nicht typisch für andere deutsche Frauen. Die Frauen sind in der Regel anders als du es hier absichtlich betonend darstelllst. Dass du es als "typisch ... Frau " schreibst, ist für viele Frauen schlichtweg verletzend.

Da erwarte ich schon mehr Respekt. Gerade, wenn du betonst, dass du die Worte bewusst wählst.
Hallo Inga,

ich glaube Du übertreibst ein wenig ... Du kennst die Frau überhaupt nicht und eine Verallgemeinerung lese ich aus den Zeilen auch nicht heraus.

VG
Tarja

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mi 24. Nov 2021, 17:13
von Jeanne
Ohja, das kommt mir so bekannt vor :D
Die Unsicherheit, die Anspannung, die Nervösität wenn jemand einem begegnet und die Gedanken dabei. ohja man kennts noch zu gut.
Aber hast deinen ersten Schritt gemacht, der nexte kommt bald und dann der nexte bis die Gefühle die du jetzt hast verflogen sind.
Immer schön ein Schritt nach dem anderen. Wichtig ist da man sich ganz normal Verhält, oke anfangs schwer aber das wird, glaubs mir. Oder ums einfacher zu sagen. Cool bleiben.
Wenn du dann mit Leuten redest, einfach in die Augen kucken und ja, cool bleiben.
MFG
Jeanne

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Mi 24. Nov 2021, 22:55
von Fuchs20
Gwendulin65 hat geschrieben: Di 23. Nov 2021, 09:08 An deinem Artikel fand ich besonders Interessant wie du deine Ängste, Unsicherheit, Vorsichtsmaßnahmen usw beschrieben hast. Ich konnte es sehr gut nachvollziehen und finde den Ausdruck "Klischeedeutsche " irgendwie passend. Solche Menschen lehnen alles ab was nach ihrer Sichtweiße nicht Normal ist ohne sich die mühe zu machen darüber mal nach zu denken. Ich zB wohne auf einem Dorf wo wirklich jeder jeden kennt und auch weiß wo er Wohnt. Damit habe ich ein ähnliches Problem wie du. Ich kann meine Wohnung auch nicht als Frau verlassen ! Ich lebe alleine und in meiner Wohnung bin ich auch viel Frau, aber auch ich möchte natürlich gerne mal erleben / fühlen wie es ist im Rock oder Kleid an der frischen Luft unterwegs zu sein. Letzten Sommer nahm ich meinen Mut zusammen, zog eine Strumpfhose und ein BH unter meiner Mann Kleidung an und nahm ein Beutel mit Minirock, Perücke, Pums und Busen mit. Setzte mich dann ins Auto und fuhr 2 Stunden rum auf der Suche nach einem einsamen Platz wo ich mich trauen würde den Rest des Outfits anzuziehen und etwas als Frau rumzulaufen. Hoffe auch Bilder machen zu können aber daraus wurde nichts. Alle Landwirdschaftlichen Wege waren Gesperrt und die paar Wege die ich fand wo ich hin gedurft hätte waren mit spatzieren gehenden Familien überfüllt.In meiner Verzweiflung blieb ich in einer Parkschneise an einer Überlandstraße zwischen 2 Dörfen stehn. Ich wollte unbedingt irgend etwas erreichen um nicht ganz umsonntst den ganzen Aufwand betrieben zu haben. Die Straße war stark befahren, gut einsichtig und ich traute mich nicht auszusteigen. Also quälte ich mich in meinem Kleinwagen aus der Jeans und in den Mini rein, Pums an um wenigstens als Frau untenrum bis zur nächsten Parkbucht zu fahren. Kaum sahs ich im Mini da kam ein risiger LKW und hielt direkt neben mir. Der Fahrer hätte nur kurz nach unten schauen müssen um Strumpfhose und Mini zu sehen. Mein Herz schlug bis zum Hals und ich saß nur Versteinert da. Der Fahrer des LKW würdigte mich keines Blickes und brachte seine Papiere in Ordnung ! Nach 5 Minuten fuhr er wieder. Kaum war er weg zog ich schnell wieder die Jeans drüber und fuhr nach Hause. Ich habe bei diesem Versuch warscheinlich alles verkehrt gemacht was nur geht und mich seit dem auch nicht mehr getraut es wieder zu versuchen ! Es ist schön das dein erstes mal da viel besser gelaufen ist und wünsche dir das du es noch oft erleben wirst . Auch ich werde es irgendwann noch mal Probieren aber wenn werde ich besser Vorbereitet sein und bestimmt nicht nochmal auf gut Glück los fahren .
Gruß Gwendulin
Hallo Gwendulin,

danke, dass du auch deine Geschichte hier geteilt hast! Schade, dass das für dich weniger erfreulich verlief... Ich glaube das Wichtigste ist immer, dass man sich selbst wohl fühlt. Wenn das letztes mal noch nicht geklappt hat, ist das aber sicherlich nicht hoffnungslos und ich wünsche dir, dass du den Mut findest, einen neuen Versuch zu starten!
Ich habe natürlich auch jedes mal, wenn mir Menschen entgegen kamen dieses instinktive Angstgefühl gehabt "was denken die, wenn die mich als Mann erkennen?" und irgendwie ist das auch eine der größten Herausforderungen denke ich... Und eigentlich ist es auch wie der Sprung vom 3 Meter Brett im Freibad: man steht ewig da oben und macht sich Gedanken, wenn man dann aber einmal gesprungen ist merkt man, dass es halb so schlimm ist. Für mich hört es sich so an, als hattest du nicht die Gelegenheit, zu springen. Den "ersten Kontakt" mit der Außenwelt scheint es nicht gegeben zu haben, oder? Und jetzt bist du wieder heimgefahren mit der Angst vom 3 Meter Brett, ohne gesprungen zu sein, obwohl du das so gerne tun würdest - so stelle ich mir das vor. Was kann man da raten? Ich bin immerhin nicht schlauer, erfahrener oder sonst irgendwie "qualifizierter" als du, aber wenn ich versuche die Situation zu verstehen wäre mein bester Rat: wage den Sprung. Vollende die Verwandlung und steig einfach mal aus und mach dir stets bewusst: die meisten Leute interessiert es eigentlich gar nicht wirklich. Wie Helga geschrieben hat. die wenigsten Menschen schauen sich ihre Mitmenschen genauer an. Man selbst weiß was man da tut und - so ging es mir - denkt dann natürlich "oh Gott, die ganze Welt schaut mich bestimmt an weil das was ist was von der gesellschaftlichen Norm abweicht", aber ich habe gemerkt dass das ein Fehlgedanke ist und Helga hat das gut ausgedrückt. Selbst wenn man einen anderen Menschen anschaut auf der Straße dann doch sehr oberflächlich, und wenn du äußerlich grob das Bild einer Frau repräsentierst dann wirst du auch so wahrgenommen. Und sollte jemand die "Maskerade" durchschauen ist das eigentlich auch nicht schlimm, denn ungeachtet dessen was diese Person denkt, wie wahrscheinlich ist es, dass man sie jemals wiedersieht und - noch viel wichtiger - dass die Person das Alltags-Ich (bzw. -Du), in männlicher Form, jemals in Verbindung bringen kann? Der Kopf ist das größte Hindernis scheint mir.

Ich hoffe du traust dich noch einmal, wenn du das möchtest und wagst dabei den Sprung! Halte mich/uns gerne auf dem Laufenden darüber wenn du möchtest! :)

Re: Das erste mal draußen

Verfasst: Do 25. Nov 2021, 00:12
von Fuchs20
Inga hat geschrieben: Di 23. Nov 2021, 23:40
Fuchs20 hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 23:39
Inga hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 23:07 Hallo, Fuchs,

wahrlich das erste Mal ist einfach etwas ganz Besonderes.

Im Laufe der Zeit gewinnst du Routine.

Sorgen bereitet mir, was für ein bild du von deinen Mitmenschen im Kopf hast. Als ob alle dir wegen deiner Neigung feindlich gesinnt seien.
Du schriebst von deiner Vermieterin als " die typische rassistisch-sexistisch intolerante Klischeedeutsche".
Was für Worte! Was für ein krauses Schubladendenken!
Da solltest du m. E. noch ein bischen in Sachen Respekt nacharbeiten, wenn du weiterhin Spass am Frau sein haben willst.

Liebe Grüße
Inga
Hallo Inga,

auch dir danke für dein Feedback!
Zum letzten Abschnitt kann ich nur sagen: die Worte habe ich sehr bewusst gewählt und schmeiße nicht um mich damit :wink:
Dazu kann ich als kleinen Eindruck folgende Situation beschreiben: als der vorige Mitbewohner auszog (mit dem es große Probleme gab, sicherlich, aber auch da kamen immer schon so Sätze der Vermieterin "aber der neue Mieter, des soll n normaler sein! Wenn ich denk wie die da auf dem Balkon saßen, mit grünen, blauen, pinken Haaren, also des is doch nicht mehr normal") und ich nach einem Nachfolger gesucht habe, war ein dunkelhäutiger junger Mann dabei, der sich das Zimmer anschauen wollte. Der war dann auch da und hat es sich angeschaut und das erste was ich von ihr gehört habe als ich sie das nächste Mal gesehen hatte war "ja aber der Schwarze, den nehmen Sie nicht!". Sie hatte kein Wort mit ihm gewechselt, mir war nicht einmal bewusst, dass sie ihn überhaupt gesehen hatte. Ich hatte ihn an seinem Auto vor dem Haus begrüßt und war bei ihm bis er wieder gefahren ist - und muss sagen es war ein sehr netter junger Mann. Kann also absolut ausschließen, dass sie überhaupt Kontakt mit ihm hatte.
Wenn ich so etwas also sage dann mache ich das nicht leichtfertig (smili)
Die Beschreibung passt meines Erachtens sehr gut auf sie, sie wirkt wie eine Figur aus einem satirischen Roman, die die Intoleranz in der Mitte der Gesellschaft verkörpern soll.
Ich bin wahrlich niemand, der gerne schlecht über andere spricht, aber in all der Zeit hat diese Frau wirklich nichts gesagt, getan oder offenbart, was man gern haben könnte. Respekt in allen Ehren, es gibt leider auch Menschen, die die Intoleranz für sich pachten und für diese Menschen gewinne ich auch keine positiven Worte. Sie ist immerhin keine Fremde, ich äußere mich so nicht über eine Person die mich schief angesehen hat, ihre Ansichten und Einstellungen sind mir leider viel zu gut bekannt, denn sie gibt sich keine Mühe die zu verbergen.
Ich hoffe du hast nach der Erläuterung mehr Verständnis für meine Wortwahl an der Stelle :wink:

LG
Fuchs
Liebe Fuchs,

ich glaube, du hast mich nicht verstanden. Ich mag nicht kritisieren, dass diese Frau unangenehm ist, besonders gegenüber Fremdem und Andersseiendem. Ich kann gut verstehen, dass du dich ihr und ihrem Gerede nicht aussetzen magst. Ich hoffe, das habe ich jetzt so richtig dargestellt.

Ich spreche mich aber entschieden dagegen aus, dass du hier durch bewusste Wortwahl ein Klischee aufbaust, demnach deutsche Frauen in der Regel als rassistisch-sexistisch intolerant seien, und diese Frau für dich eben eine davon sei. Sorry, diese von dir erwähnte Frau ist überhaupt nicht typisch für andere deutsche Frauen. Die Frauen sind in der Regel anders als du es hier absichtlich betonend darstelllst. Dass du es als "typisch ... Frau " schreibst, ist für viele Frauen schlichtweg verletzend.

Da erwarte ich schon mehr Respekt. Gerade, wenn du betonst, dass du die Worte bewusst wählst.

Liebe Grüße
Inga
Hallo Inga,

deine Erklärung offenbart mir einmal mehr, dass zwischen Output einer Person und Input einer anderen Person ganz viel Raum liegt. Der Schwerpunkt der Wörter lag für mich woanders, die gewählten Adjektive (rassistisch, sexistisch, intolerant) sollten nicht als Ausführung bzw. Erläuterung der "typischen Klischeedeutschen" dienen, stattdessen gibt es für mich unter all den Klischees auch die (alles zusammenhängend) rassistisch-sexistisch-intolerante Deutsche. Das ist für mich ein Typ Mensch, den es in der Gesellschaft leider ab und zu gibt, wobei das nicht nur auf Frauen zutrifft, die gibt es geschlechterunabhängig. Die gibt es aber neben vielen anderen Menschen, die Beschreibung war nicht repräsentativ für deutsche Frauen gedacht oder gemeint. Jetzt rede ich natürlich ungebremst nur in Schubladen und Stereotypen und die Vielfalt unserer Gesellschaft ist mir natürlich bewusst, aber Stereotype und Klischees haben in der Regel ja durchaus einen Kern, der gar nicht von der Hand zu weisen ist. Und wenngleich ich selbst Schubladendenken vermeiden möchte, trifft man immer wieder auf Menschen, die es sich scheinbar zur Lebensaufgabe machen, gewissen Schubladen zu entsprechen.

Ich weiß nicht, ob ich in der Lage bin, das Missverständnis, von dem ich glaube dass es hierbei aufkam, aufzuklären. Oder anders gesagt, ob ich in der Lage war, dir zu zeigen, dass die Worte wie ich sie geschrieben habe anders gemeint waren als sie bei dir angekommen sind. In dem Wissen, wie ich die Dinge meine die ich sage oder schreibe erscheint es leider oft unvorstellbar, dass man Dinge auch anders verstehen kann. Und allein die Beiträge hier verdeutlichen mir einmal mehr, dass die selben Worte ganz unterschiedlich wahrgenommen werden können. Da ich nun aber nicht sicher weiß, ob ich mich gut genug erklären konnte um das Missverständnis aus dem Weg zu räumen, möchte ich auf jeden Fall sagen: es lag mir absolut fern jemanden mit meiner Wortwahl zu verletzen. Und ich entschuldige mich, das Konfliktpotenzial in diesen Worten nicht erkannt zu haben. Ich werde zukünftig versuchen, stärker darauf zu achten, ob bestimmte Formulierungen viel Raum für Missverständnisse bieten und entsprechend versuchen, sie anzupassen.

LG
Fuchs