Bei der Arbeit
Verfasst: So 31. Okt 2021, 15:43
Diese Woche habe ich mich getraut,
Privat bin ich seit Ende 2019 ausschließlich weiblich unterwegs, das heißt auch zur Arbeit gehe ich als Frau. Während der Arbeitszeit trage ich zwar auch Kleidung aus der Damenabteilung doch da ich in der Physiotherapie arbeite ist das ganze weitgehend Unisex.
Jetzt habe ich mich nach meinem Urlaub dazu durch gerungen die Mädels mit zur Arbeit zu nehmen.
Die Reaktionen...blieben aus. Auch interessant, wobei, da ich mir im Laufe der Zeit ohne hin abgewöhnt habe all zusehr darauf acht zugeben wie man auf mich Reagiert habe ich es vielleicht auch einfach nicht mitbekommen. Auch in den Therapiegruppen welche ich anleite war kein Problem. Das schöne, obwohl es am Anfang doch recht befremdlich war, fühle ich mich angekommener. Auch eigenständiger. Das Team in dem ich Arbeite hatte schon zu Beginn kein erkennbares Problem mit mir, das ist einfach überhaupt kein Thema. Wenn ich so darüber nach denke kommt es mir fast so vor als ziehe mich meine weibliche Seite zu sich und ins Vertrauen, so werde ich gefragt wie ich angesprochen werden möchte und die Sache mit den Pronomen verliert ihre Merkwürdigkeit, immerhin habe ich über 46 J eindeutig als "er" gelebt.
Ich wollte ein Bild mit reinstellen, doch irgendwie ist mir nicht ganz klar wie ich das anstelle
Laßt uns Mutig sein
Wir haben nur den einen Versuch und mehr als Scheitern können wir auch nicht, und vielleicht läuft es besser als befürchtet
Glückliche Grüsse
Stefanie
Privat bin ich seit Ende 2019 ausschließlich weiblich unterwegs, das heißt auch zur Arbeit gehe ich als Frau. Während der Arbeitszeit trage ich zwar auch Kleidung aus der Damenabteilung doch da ich in der Physiotherapie arbeite ist das ganze weitgehend Unisex.
Jetzt habe ich mich nach meinem Urlaub dazu durch gerungen die Mädels mit zur Arbeit zu nehmen.
Die Reaktionen...blieben aus. Auch interessant, wobei, da ich mir im Laufe der Zeit ohne hin abgewöhnt habe all zusehr darauf acht zugeben wie man auf mich Reagiert habe ich es vielleicht auch einfach nicht mitbekommen. Auch in den Therapiegruppen welche ich anleite war kein Problem. Das schöne, obwohl es am Anfang doch recht befremdlich war, fühle ich mich angekommener. Auch eigenständiger. Das Team in dem ich Arbeite hatte schon zu Beginn kein erkennbares Problem mit mir, das ist einfach überhaupt kein Thema. Wenn ich so darüber nach denke kommt es mir fast so vor als ziehe mich meine weibliche Seite zu sich und ins Vertrauen, so werde ich gefragt wie ich angesprochen werden möchte und die Sache mit den Pronomen verliert ihre Merkwürdigkeit, immerhin habe ich über 46 J eindeutig als "er" gelebt.
Ich wollte ein Bild mit reinstellen, doch irgendwie ist mir nicht ganz klar wie ich das anstelle
Laßt uns Mutig sein
Wir haben nur den einen Versuch und mehr als Scheitern können wir auch nicht, und vielleicht läuft es besser als befürchtet
Glückliche Grüsse
Stefanie