BZ: Abstimmung im Bundestag : "Respekt statt Gängelung“ „ Grüne und FDP wollen Transsexuellengesetz ersetzen
Verfasst: Mi 12. Mai 2021, 08:49
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Da wird es sich zeigen, was der SPD bzw. ihren Abgeordneten wirklich wichtig ist. Nach dem, was sie die letzte Zeit gefordert haben, müssten sie eigentlich zustimmen -- eigentlich ...Berliner Zeitung hat geschrieben:Mit ihrer Initiative wollen Lehmann und Brandenburg nun vor allem die sozialdemokratischen Abgeordneten in die Pflicht nehmen. "Es gibt im Bundestag eine politische Mehrheit für diese Reform", sagte Lehmann. "Ich hoffe sehr, dass vor allem die SPD den Weg frei macht für ein Selbstbestimmungsgesetz."
Ich glaube eher, dass der Vorstoß in der nächsten Legislaturperiode Aussicht auf Erfolg hat. Die SPD hat gerade ganz andere Probleme, die Umfragen sehen nicht gut für sie aus. So wichtig das Thema für uns ist, für die große Politik ist das leider nur ein Nebenschauplatz. Daher hoffe ich vor allem, dass die CDU in der nächsten Periode endlich mal wieder die Oppositionsbank drücken muss und sich dann wieder etwas bewegt.Mirjam hat geschrieben: Mi 12. Mai 2021, 21:26
Da wird es sich zeigen, was der SPD bzw. ihren Abgeordneten wirklich wichtig ist. Nach dem, was sie die letzte Zeit gefordert haben, müssten sie eigentlich zustimmen -- eigentlich ...Ja das gäbe wohl einen Krach in der Koalition. Aber vielleicht würde der auch mal gut tun? Und vor was sollen sie sich noch fürchten? Eine "GroKo" in der Form wird es nach der Wahl im September mit größter Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht mehr geben.
Die Regierung wird es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht tun. Schließlich hat sie sich erst kürzlich dagegen entschieden, daß alte Gesetz durch ein zeitgemäßes zu ersetzen.Jasmine hat geschrieben: Do 13. Mai 2021, 13:35
2 Tage nach dem 17. Mai könnte unsere Regierung ein grosses Zeichen in Europa setzen.
Das sehe ich etwas anders. Wenn Deutschland eine Regelung wie die Schweiz zustande bringt, dann wäre das ein großes Zeichen für Deutschland und Europa. Denn ein Staat muß sich daran messen lassen wie er mit Minderheiten umgeht. Was wäre das für ein Signal an Polen, Ungarn und die AfD?Anke hat geschrieben: Do 13. Mai 2021, 07:22 .............. So wichtig das Thema für uns ist, für die große Politik ist das leider nur ein Nebenschauplatz...............
sorry, doch das halte ich für Wunschdenken. Und es geht auch nicht den lieben langen Tag um "Signale". Außerhalb unserer Commnity bekommt kaum jemand etwas vom Ringen um diese Gesetzgebung mit. Und die, die es mitbekommen, die verstehen teilweise gar nicht, wo die Probleme liegen.Jasmine hat geschrieben: Sa 20. Nov 2021, 17:07Das sehe ich etwas anders. Wenn Deutschland eine Regelung wie die Schweiz zustande bringt, dann wäre das ein großes Zeichen für Deutschland und Europa. Denn ein Staat muß sich daran messen lassen wie er mit Minderheiten umgeht. Was wäre das für ein Signal an Polen, Ungarn und die AfD?Anke hat geschrieben: Do 13. Mai 2021, 07:22 .............. So wichtig das Thema für uns ist, für die große Politik ist das leider nur ein Nebenschauplatz...............
Ich hoffe das die Ampelkoalition den Mut hat sich der Schweiz anzuschließen. Insbesondere wäre dieses Zeichen auch mal ein Signal an die Union betreffend Menschenrechte.
Aber irgendwo muß man schließlich anfangen. Spätestens mit der Einführung des -§ 45 b PStG ist die Problematik in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Als ersten Schritt hätte die Regierung ja die Möglichkeit gehabt Menschen wie mich mit einzuschließen. Das hat die Regierung aus welchen Gründen auch immer nicht gewollt. Hier darf sich die Regierung schon hinterfragen lassen ob sie Frauen wie mich benachteiligt! Es ist doch nicht so schwer ein Gesetz wie das TSG zu ändern. 40 Jahre sind genug!!! Allein die Aussage das das TSG viele Bereiche beeinflußt kann doch kein Grund sein ein Gesetz eben weiter bestehen zu lassen. Auch wenn wir eine "hochspezielle deutsche Sozialgesetzgebung" haben, warum wurde dann seit 40 Jahren dies nicht menschenrechtskonform geändert? Die Schweiz kann es, andere Staaten können es - warum also nicht wir? Ich sage es nochmal: 40 Jahre sind genug!!! Oder soll es weitergehen wie bisher? Die Probleme des TSG sind doch offensichtlich und hier hat der Gesetzgeber die Pflicht nach 40 Jahren schnellstmöglich eine Änderung herbei zu führen, auch gegen den Willen von Parteien wie CDU, CSU und AfD. Und ja es wird eine Außenwirkung haben, die Schweizer Regelung ist ja bei uns auch wahr genommen worden. Fortfolgend gehe ich davon aus, das eine Gesetzesänderung auch von Herrn Orban und Co. wahrgenommen wird. Ich denke das die Bundestagssitzungen von vielen Menschen wahrgenommen werden. Ebenso wie sich die Union und die AfD gegen die Gesetzentwürfe des letzten Jahres sträubten.Anke hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 06:08 Hallo,
es geht doch nicht nur um die VÄPÄ...............
Stimmt. Doch wenn nur das Personenstandsgesetzt geändert wird, dann besteht das Risiko, dass die Ärzte sich aus Risikoerwägungen weigern, eine GAOP durchzuführen. Und ich könnte das auch verstehen.
Nein, es ist nicht im Fokus der Öffentlichkeit. Nur in unserem Fokus. Von sich auf andere oder alle zu schließen ist in der Regel keine gute Idee.Jasmine hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 07:17 Spätestens mit der Einführung des -§ 45 b PStG ist die Problematik in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.
Das habe ich auch nicht geschrieben. Mir geht es nur darum, dass es ein komplettes Paket benötigt. Einfach Regelungen aus anderen Ländern zu kopieren wird Probleme mit sich bringen. Und zwar Probleme für uns.Jasmine hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 07:17 Allein die Aussage das das TSG viele Bereiche beeinflußt kann doch kein Grund sein ein Gesetz eben weiter bestehen zu lassen.
Niemand sagt, dass es nicht getan werden soll. Das ist doch gerade nicht der Diskussionspunkt. In der Sache bin ich hier völlig bei dir und ich halte es für einen Skandal, dass trotz der entsprechenden Ansagen vom Verfassungsgericht nix passiert ist. Doch gerade das belegt meinen Punkt. Der Gesetzgeber ist seit vielen Jahren in der Pflicht etwas zu tun. Da es keinen öffentlichen Druck gibt (weil die entsprechende Wahrnehmung fehlt), konnte das immer wieder verschoben werden.Jasmine hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 07:17 Auch wenn wir eine "hochspezielle deutsche Sozialgesetzgebung" haben, warum wurde dann seit 40 Jahren dies nicht menschenrechtskonform geändert? Die Schweiz kann es, andere Staaten können es - warum also nicht wir? Ich sage es nochmal: 40 Jahre sind genug!!! Oder soll es weitergehen wie bisher? Die Probleme des TSG sind doch offensichtlich und hier hat der Gesetzgeber die Pflicht nach 40 Jahren schnellstmöglich eine Änderung herbei zu führen, auch gegen den Willen von Parteien wie CDU, CSU und AfD. Und ja es wird eine Außenwirkung haben, die Schweizer Regelung ist ja bei uns auch wahr genommen worden.
Ich habe die nur hier mitbekommen. In der allgemeinen Presse habe ich davon nichts gelesen.Jasmine hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 07:17 Und ja es wird eine Außenwirkung haben, die Schweizer Regelung ist ja bei uns auch wahr genommen worden.
Vielleicht nehmen sie es wahr. Interessieren wird sie es nicht. Und sie werden auch nicht ihren Kurs ändern. Da hilft nur abwählen. Doch wie es scheint mögen die Ungarn was diese Typen machen.Jasmine hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 07:17 Fortfolgend gehe ich davon aus, das eine Gesetzesänderung auch von Herrn Orban und Co. wahrgenommen wird.
Die Sitzungen werden nur dann wahrgenommen, wenn jemand betroffen ist. Ansonsten sind es nur wenige, die das ständig verfolgen.Jasmine hat geschrieben: Mo 22. Nov 2021, 07:17 Ich denke das die Bundestagssitzungen von vielen Menschen wahrgenommen werden. Ebenso wie sich die Union und die AfD gegen die Gesetzentwürfe des letzten Jahres sträubten.
Auch das TSG regelt die Ansprüche auf und den Umfang von medizinischen Massnahmen nicht*. Die im Zuge von TSG-Verfahren erstellten Gutachten werden in die Entscheidungsfindung zu med. Massnahmen nur übernommen, weil sie ja ohnehin vorliegen. Die rechtliche Anerkennung und die medizinische Versorgung sind und bleiben unterschiedliche Dinge, wobei die medizinischen Aspekte in der Diskussion wesentlich schwieriger sind; insbesondere, wenn es dann auch um Altersgrenzen u.ä. geht.... wenn nur das Personenstandsgesetzt geändert wird, dann besteht das Risiko, dass die Ärzte sich aus Risikoerwägungen weigern, eine GAOP durchzuführen. ...