Ich bin (manchmal) Melissa...
Verfasst: Fr 7. Mai 2021, 13:25
Hallo ihr Lieben,
Mein Name ist Melissa, ich bin 24 Jahre alt, wohne in Oberbayern und bin Teilzeitfrau - ein Begriff, den ich hier im Forum gelernt habe und den ich schöner und präziser finde als Crossdresser oder Transvestit.
Los ging alles mit 14 oder 15. Damals waren in meinem Freundeskreis hauptsächlich Mädels, und die hatten in dem Alter viel Freude daran, mich in die Welt der Weiblichkeit einzuführen. Mal schminkten sie mich, mal musste ich Kleider anprobieren, ich bekam die Nägel lackiert und mir wurde sogar beigebracht, wie man in hohen Schuhen läuft (wofür ich rückblickend sehr dankbar bin). Ich ließ das alles über mich "ergehen", versuchte sogar regelmäßig, mich zu "wehren". Ich wollte unbedingt verbergen, was mich anfangs selbst überraschte und mich in eine kleine Identitätskrise stürzte: dass mir das alles gefiel.
Es folgte ein langer Prozess, aus dem vor knapp einem Jahr Melissa hervorging. Das auch alles aufzuschreiben, wäre für eine Vorstellung wohl zu lang geworden, aber es gibt sicher noch Gelegenheiten, davon zu erzählen.
Heute lebe ich mit meiner Freundin zusammen, die meine weibliche Seite kennt und akzeptiert. Ich habe ihr als bisher einziger Person nach und nach, teilweise freiwillig, leider auch unfreiwillig, von meinen Vorlieben erzählt. Mittlerweile besitze ich eine kleine feminine Garderobe von Pumps bis Perücke, habe gelernt mich zu schminken und kann mich so äußerlich jederzeit in Melissa verwandeln. Ich genieße ich es, mich alle paar Wochen von Kopf bis Fuß als Frau zurechtzumachen und in meiner Weiblichkeit zu baden - ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Nach draußen habe ich mich bisher aber nicht getraut. Zu groß ist die Angst, auf einen Nachbar zu treffen oder anderweitig als "Mann in Frauenkleidern" enttarnt zu werden. Als absolute Perfektionistin werde ich wohl noch einige Zeit hinter verschlossenen Türen üben müssen...
Ich hoffe, hier auf Gleichgesinnte zu treffen, Tipps und Tricks auszutauschen, und vielleicht sogar anderen helfen zu können, denen es ähnlich geht wie mir. Es fühlt sich richtig gut an, diese Zeilen zu schreiben, weil es ein weiterer Schritt ist, meine weibliche Seite auch selbst zu akzeptieren und zuzulassen. Danke für diese Möglichkeit in diesem sicheren Raum.
Liebe Grüße,
Melissa
Mein Name ist Melissa, ich bin 24 Jahre alt, wohne in Oberbayern und bin Teilzeitfrau - ein Begriff, den ich hier im Forum gelernt habe und den ich schöner und präziser finde als Crossdresser oder Transvestit.
Los ging alles mit 14 oder 15. Damals waren in meinem Freundeskreis hauptsächlich Mädels, und die hatten in dem Alter viel Freude daran, mich in die Welt der Weiblichkeit einzuführen. Mal schminkten sie mich, mal musste ich Kleider anprobieren, ich bekam die Nägel lackiert und mir wurde sogar beigebracht, wie man in hohen Schuhen läuft (wofür ich rückblickend sehr dankbar bin). Ich ließ das alles über mich "ergehen", versuchte sogar regelmäßig, mich zu "wehren". Ich wollte unbedingt verbergen, was mich anfangs selbst überraschte und mich in eine kleine Identitätskrise stürzte: dass mir das alles gefiel.
Es folgte ein langer Prozess, aus dem vor knapp einem Jahr Melissa hervorging. Das auch alles aufzuschreiben, wäre für eine Vorstellung wohl zu lang geworden, aber es gibt sicher noch Gelegenheiten, davon zu erzählen.
Heute lebe ich mit meiner Freundin zusammen, die meine weibliche Seite kennt und akzeptiert. Ich habe ihr als bisher einziger Person nach und nach, teilweise freiwillig, leider auch unfreiwillig, von meinen Vorlieben erzählt. Mittlerweile besitze ich eine kleine feminine Garderobe von Pumps bis Perücke, habe gelernt mich zu schminken und kann mich so äußerlich jederzeit in Melissa verwandeln. Ich genieße ich es, mich alle paar Wochen von Kopf bis Fuß als Frau zurechtzumachen und in meiner Weiblichkeit zu baden - ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Nach draußen habe ich mich bisher aber nicht getraut. Zu groß ist die Angst, auf einen Nachbar zu treffen oder anderweitig als "Mann in Frauenkleidern" enttarnt zu werden. Als absolute Perfektionistin werde ich wohl noch einige Zeit hinter verschlossenen Türen üben müssen...
Ich hoffe, hier auf Gleichgesinnte zu treffen, Tipps und Tricks auszutauschen, und vielleicht sogar anderen helfen zu können, denen es ähnlich geht wie mir. Es fühlt sich richtig gut an, diese Zeilen zu schreiben, weil es ein weiterer Schritt ist, meine weibliche Seite auch selbst zu akzeptieren und zuzulassen. Danke für diese Möglichkeit in diesem sicheren Raum.
Liebe Grüße,
Melissa