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26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
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Anne-Mette
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26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
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Engelchen
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Ich bin ja gespannt was sich da tut.
Lisa
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Liebe geben und offen sein für Neues
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Svetlana L
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Auch aus dem Rathaus Schöneberg allen Lesben* einen schönen Sichtbarkeitstag.
Pressemeldung
Da ich aktuell nicht im Dienst bin musste zum Flagge halten unsere Frauenbeauftragte einspringen.
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Hawadehre
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Anne-Mette
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Äh, Lesben* sind Frauen*, die auf Frauen* stehen, sozusagen Frauen*liebende Frauen*
Wegen des Sternchens siehe z. B. hier in der rechten Spalte. Ich halte zwar im Grunde nicht viel davon, weil so nur wieder neue Schubladen aufgemacht werden, aber angesichts zunehmender trans*-feindlicher Bestrebungen (siehe LFT 2021) ist es vielleicht angebracht zu verdeutlichen, dass alle lesbischen Frauen - unabhängig, ob cis, trans, inter, enby - angesprochen sind.
Hawadehre
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Anne-Mette
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Moin,
es soll nicht dich treffen, wenn mir der allzu inflationäre Umgang mit dem Stern auf den Geist geht.
Falls du es so aufgefasst hast, bitte ich um Entschuldigung.
Für mich:
Lesben sind Frauen, die Frauen lieben. (Punkt)
Da sehe ich überhaupt keine Veranlassung für einen *
"Schwule" schreibe ich auch nicht mit *
Herzliche Grüße
Anne-Mette
es soll nicht dich treffen, wenn mir der allzu inflationäre Umgang mit dem Stern auf den Geist geht.
Falls du es so aufgefasst hast, bitte ich um Entschuldigung.
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Keine Sorge, liebe Anne-Mette! Ich hatte ja geschrieben, dass ich im Grunde auch nicht viel davon halte, aber ...
Zum weiteren Verständnis vielleicht mal ein Zitat von der Seite progress-online.at:
Zum weiteren Verständnis vielleicht mal ein Zitat von der Seite progress-online.at:
Mitgemeint? Wenn bei einer Veranstaltung nicht angegeben wird, wer genau willkommen ist, ergibt sich für einige Besucher_innen oft eine unsichere Situation. Nämlich für jene, die vom hegemonialen Bild der Cis-FrauenLesben abweichen. Wer nicht als FrauLesbe gelesen wird, sucht Frauen(*)bzw. FLITRäume mit einem Kloß im Hals auf. Eine Trans*Frau kann sich etwa bei einem Event, das zur Einladungspolitik keine Informationen bereitstellt, nicht sicher sein, ob sie "mitgemeint" ist und wie die Veranstalter_innen zu Trans*Personen stehen. Sie kann nicht abschätzen, ob sie an der Tür aufgehalten und abgewiesen wird. Oder ob ihr während der Veranstaltung vielleicht abschätzige Blicke oder körperliche Übergriffe drohen, wenn sie von Teilnehmer_innen für einen Cis-Mann gehalten wird, der sich unrechtmäßig Zutritt zu einem Frauen-Raum verschafft hat. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Räume, Gruppen und Events eindeutig offenlegen, wen sie wirklich ansprechen wollen.
Egal ob die Einladungspolitik Menschen jenseits von Cis-Lesben und Cis-Frauen ansprechen soll oder nicht: Wenn nicht gleich offengelegt wird, wer gemeint ist, geschieht das auf dem Rücken der oft mehrfach diskriminierten Nicht-Cis-Personen, die sich in eine ungewisse Position begeben müssen — oder gleich zu Hause bleiben. Selbst wenn sie "mitgemeint" sind: Die anderen Besucher_innen haben die Einladungspolitik oft nicht gelesen und ihre eigenen Ideen davon im Kopf, wer (nicht) im Raum willkommen ist. Passive Aggressivität und übergriffiges Verhalten ("Was machst du denn hier, das ist"˜n Frauenraum!") können auch in inklusiven Räumen die Folge sein, wenn nicht kommuniziert wird, wer dort sein darf.
Hawadehre
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Anne-Mette
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Frau ist doch Frau. Das Label "Transfrau" von irgendwelchen Menschen, die zu Veranstaltungen einladen, finde ich unangebracht.
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Svetlana L
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Ja, eigentlich sollte das selbstverständlich sein. Aber frag' doch mal die Organisatorinnen vom LFT 2021.
Na ja, deshalb vielleicht ja auch ein inklusives *, weil es ja noch mehr gibt als nur trans-FrauenAnne-Mette hat geschrieben: Mo 26. Apr 2021, 17:30 Das Label "Transfrau" von irgendwelchen Menschen, die zu Veranstaltungen einladen, finde ich unangebracht.
Hawadehre
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Marielle
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Guten Abend zusammen,
Eine Lösung wäre, eine einheitliche Definition des jeweiligen Begriffes zu schaffen. Eine andere, die Bedeutsamkeit, wieder im Sinne von überindividueller Wirksamkeit, einvernehmlich aufzugeben. Beides erscheint unmöglich; der Traum, dass es dazu kommen könnte noch nicht absurd, aber in weiter Ferne. Es gibt wenige Menschen, die diesen Gewinn für alle anstreben.
Wie hier kürzlich (ohne Zitatkennzeichnung übrigens; M. Foucault) zitiert: "Mit einer an Starrsinn grenzenden Beharrlichkeit....." Es ist frustrierend für Menschen, denen es um die Chance der individuellen Entfaltung aller Menschen geht, die dafür streiten, dass weder die Hautfarbe, noch eine Nationalität oder -ein ebenso windiges Konstrukt wie die Nationalität- ein 'Geschlecht' irgendeine Bedeutung haben, die über das Selbstverständnis eines einzelnen Menschen oder das sexuelle Begehren zwischen Menschen hinausgeht.
Insofern ist Lesben* eine schöne, leider fast utopische Beschreibung für Menschen, die sich ihrer selbst und untereinander sicher sind und die ihre Eigenschaften frei entfalten können, ohne dass das irgendeine Bedeutung für irgendeinen anderen Menschen hätte.
Habt es gut
Marielle
Oder ist es, wie in vielen anderen Bereichen auch, eine Frage der Definition des jeweils verwendeten Begriffes? Oder eine Frage der Bedeutung, im Sinne von überindividueller Wirksamkeit, die diesem Begriff zugeordnet wird? Jedenfalls wird es recht sicher immer dann problematisch, wenn ein und derselbe Begriff auf der Basis unterschiedlicher Definitionen benutzt wird.Frau ist doch FrauJa, eigentlich sollte das selbstverständlich sein.
Eine Lösung wäre, eine einheitliche Definition des jeweiligen Begriffes zu schaffen. Eine andere, die Bedeutsamkeit, wieder im Sinne von überindividueller Wirksamkeit, einvernehmlich aufzugeben. Beides erscheint unmöglich; der Traum, dass es dazu kommen könnte noch nicht absurd, aber in weiter Ferne. Es gibt wenige Menschen, die diesen Gewinn für alle anstreben.
Wie hier kürzlich (ohne Zitatkennzeichnung übrigens; M. Foucault) zitiert: "Mit einer an Starrsinn grenzenden Beharrlichkeit....." Es ist frustrierend für Menschen, denen es um die Chance der individuellen Entfaltung aller Menschen geht, die dafür streiten, dass weder die Hautfarbe, noch eine Nationalität oder -ein ebenso windiges Konstrukt wie die Nationalität- ein 'Geschlecht' irgendeine Bedeutung haben, die über das Selbstverständnis eines einzelnen Menschen oder das sexuelle Begehren zwischen Menschen hinausgeht.
Insofern ist Lesben* eine schöne, leider fast utopische Beschreibung für Menschen, die sich ihrer selbst und untereinander sicher sind und die ihre Eigenschaften frei entfalten können, ohne dass das irgendeine Bedeutung für irgendeinen anderen Menschen hätte.
Habt es gut
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Anne-Mette
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Moin,
Gruß in die Nachbarschaft (ohne *)
Anne-Mette
ich enthalte mich lieber, um einer Anwendung des Begriffes auf mich zu entgehen
Gruß in die Nachbarschaft (ohne *)
Anne-Mette
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Hallo ihr Lieben,
sorry, dass ich das Fass noch mal aufmache.
Ich habe da für mich / uns eine ernstgemeinte Nachfrage an die (lesbische) Forengemeinde.
Laut Wikipedia- Eintrag ist die Bezeichnung Lesbe per Definition mit Homosexualität verknüpft.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lesbisch
Was aber, wenn wir als trans* Frauen unsere Partnerinnen mit dem Coming Out zu Lesben machen, diese sich aber als hetero sehen?
Klar, sie sind dann im Innenverhältnis der Beziehung frauenliebende Frauen.
Aber mit dem Schritt in die Öffentlichkeit müssen sie sich (vermeintlich) einer gesellschaftlichen Stigmatisierung aussetzen, die sie, aus welchen Gründen auch immer, erst einmal selbst in sich tragen. An diesem Aspekt meiner Transition haben wir lange gearbeitet und für uns eine Lösung gefunden. Viele Partnerschaften, so meine Einschätzung, scheitern aber genau hier.
Wir leben eine 'weis nicht' Beziehung und kommen gut damit klar.
Aber der Mensch als soziales Wesen sucht immer auch Anschluss an eine Gruppe...
Wie ist Eure Meinung, welchen Begriff, welche Argumente können wir trans* Menschen für die Rettung ihrer Partnerschaft an die Hand geben?
PS
Ganz unten im Artikel wird auch auf die Entstehung der TERF Bewegung eingegangen.
sorry, dass ich das Fass noch mal aufmache.
Ich habe da für mich / uns eine ernstgemeinte Nachfrage an die (lesbische) Forengemeinde.
Laut Wikipedia- Eintrag ist die Bezeichnung Lesbe per Definition mit Homosexualität verknüpft.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lesbisch
Was aber, wenn wir als trans* Frauen unsere Partnerinnen mit dem Coming Out zu Lesben machen, diese sich aber als hetero sehen?
Klar, sie sind dann im Innenverhältnis der Beziehung frauenliebende Frauen.
Aber mit dem Schritt in die Öffentlichkeit müssen sie sich (vermeintlich) einer gesellschaftlichen Stigmatisierung aussetzen, die sie, aus welchen Gründen auch immer, erst einmal selbst in sich tragen. An diesem Aspekt meiner Transition haben wir lange gearbeitet und für uns eine Lösung gefunden. Viele Partnerschaften, so meine Einschätzung, scheitern aber genau hier.
Wir leben eine 'weis nicht' Beziehung und kommen gut damit klar.
Aber der Mensch als soziales Wesen sucht immer auch Anschluss an eine Gruppe...
Wie ist Eure Meinung, welchen Begriff, welche Argumente können wir trans* Menschen für die Rettung ihrer Partnerschaft an die Hand geben?
PS
Ganz unten im Artikel wird auch auf die Entstehung der TERF Bewegung eingegangen.
Wer trans* sagt muss auch cis sagen
Klar definier ich mich binär :-)
01000110 % weiblich
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Svetlana L
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Re: 26.4. Tag der lesbischen Sichtbarkeit
Ich sage immer scherzhaft zu meiner Frau, dass ich sie zwangslesbisiert hätte. Ich sage mir immer, dass meine Frau nur für mich lesbisch ist - und das ist für mich ein grooooßer Liebesbeweis.
Aber mal ehrlich, spielt das in einer Partnerschaft überhaupt eine so große Rolle? Man sagt sich ja nicht täglich, wie lesbisch man sich heute wieder fühlt - will sagen im Alltag spielt das wahrscheinlich eine eher untergeordnete Rolle, zumindest bei uns ist das so. Auch Hetero-Paare sagen sich ja nicht täglich, wie hetero man sich heute wieder fühlt. Man lebt also - in welcher Konstellation auch immer - seine Partnerschaft. In der Innenbeziehung spielt es also - aus meiner Sicht - keine Rolle.
Aber mal ehrlich, spielt das in einer Partnerschaft überhaupt eine so große Rolle? Man sagt sich ja nicht täglich, wie lesbisch man sich heute wieder fühlt - will sagen im Alltag spielt das wahrscheinlich eine eher untergeordnete Rolle, zumindest bei uns ist das so. Auch Hetero-Paare sagen sich ja nicht täglich, wie hetero man sich heute wieder fühlt. Man lebt also - in welcher Konstellation auch immer - seine Partnerschaft. In der Innenbeziehung spielt es also - aus meiner Sicht - keine Rolle.
Hawadehre
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