Lana
Verfasst: Di 12. Jan 2021, 21:35
Hei, ich wurde frisch freigeschaltet!
Danke dafür
Ich bin Lana und lebe seit einigen Jahren in einem Land mit konservativer Gesellschaft und offizieller Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit. Trotzdem (oder gerade deshalb?) hab ich hier endlich den Mut gefunden, mich mit mir und meinen "ungewöhnlichen" Anteilen anzufreunden.
Momentan könnte man das in die Schublade nicht-binär packen, falls das jemand beim Einordnen hilft.
Entwickelt hat sich das aus jahrzehntelangem Crossdressing mit viel schlechtem Gewissen und dem Gefühl, nicht normal zu sein.
Vor zwei bis drei Jahren hab ich dann endlich damit angefangen, mich mit mir selbst zu versöhnen, und erstes Vorfühlen bei ganz lieben Menschen hat mich dann bestärkt, in dieser Richtung weiter zu machen. Inzwischen hatte ich mein Coming-Out im deutschen Freundeskreis, bei meiner Frau und den meisten meiner Verwandten und gehe bei passender Stimmung auch gerne en femme raus, wenn ich in Deutschland bin.
Alles gut also?
Nein, weil viele, die mich schon lange kennen, sich schwer tun mit meiner neuen Rolle.
Und nochmal nein, weil hier, wo ich die meiste Zeit verbringe, niemand weiß, wie ich mich fühle und wer ich wirklich bin.
Also ein halbes Coming-Out in diesem doppelt geteilten Leben mit wunderschönen Sommern und dem öffentlichen Ausleben meiner weiblichen Anteile in Deutschland, im Gegensatz zur Begrenzung auf die eigene Wohnung während der übrigen Zeit hier?
Lassen wir es damit für den Anfang gut sein, ich will euch nicht komplett verwirren
Falls doch, freue ich mich über Nachfragen.
Was ich mir vom Forum erhoffe, ist der Austausch mit Menschen, die ähnlich fühlen und denken wie ich. Die hab ich hier vor Ort nämlich gar nicht und in Deutschland nur selten und sehr wenige.
Liebe Grüße aus dem Osten,
Lana
Danke dafür
Ich bin Lana und lebe seit einigen Jahren in einem Land mit konservativer Gesellschaft und offizieller Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit. Trotzdem (oder gerade deshalb?) hab ich hier endlich den Mut gefunden, mich mit mir und meinen "ungewöhnlichen" Anteilen anzufreunden.
Momentan könnte man das in die Schublade nicht-binär packen, falls das jemand beim Einordnen hilft.
Entwickelt hat sich das aus jahrzehntelangem Crossdressing mit viel schlechtem Gewissen und dem Gefühl, nicht normal zu sein.
Vor zwei bis drei Jahren hab ich dann endlich damit angefangen, mich mit mir selbst zu versöhnen, und erstes Vorfühlen bei ganz lieben Menschen hat mich dann bestärkt, in dieser Richtung weiter zu machen. Inzwischen hatte ich mein Coming-Out im deutschen Freundeskreis, bei meiner Frau und den meisten meiner Verwandten und gehe bei passender Stimmung auch gerne en femme raus, wenn ich in Deutschland bin.
Alles gut also?
Nein, weil viele, die mich schon lange kennen, sich schwer tun mit meiner neuen Rolle.
Und nochmal nein, weil hier, wo ich die meiste Zeit verbringe, niemand weiß, wie ich mich fühle und wer ich wirklich bin.
Also ein halbes Coming-Out in diesem doppelt geteilten Leben mit wunderschönen Sommern und dem öffentlichen Ausleben meiner weiblichen Anteile in Deutschland, im Gegensatz zur Begrenzung auf die eigene Wohnung während der übrigen Zeit hier?
Lassen wir es damit für den Anfang gut sein, ich will euch nicht komplett verwirren
Falls doch, freue ich mich über Nachfragen.
Was ich mir vom Forum erhoffe, ist der Austausch mit Menschen, die ähnlich fühlen und denken wie ich. Die hab ich hier vor Ort nämlich gar nicht und in Deutschland nur selten und sehr wenige.
Liebe Grüße aus dem Osten,