Der ganz normale tägliche Wahnsinn „ meine persönliche Nemesis
Verfasst: So 20. Dez 2020, 03:08
Ach, du heilige Makrele!, schießt es mir beim morgendlichen Schminken mal wieder durch Kopf, indessen ich mich eingehend betrachte, weil ich das wenig damenhafte Wort "ºScheiße"¹ nicht über die Lippen bringe. War ich bis zu diesem Punkt zuversichtlich anschließend die Unwiderstehlichkeit einer Chanel No.5-Packung auszustrahlen, schnappe ich nach Luft wie ein gestrandeter Fisch. -»Wie sehe ich denn aus?! -«, entfährt es mir aus meinem tiefsten Inneren, tonal an eine Walrosskuh erinnernd, die gerade ein Gartengerät zur Welt bringt.
Erst kurz zuvor habe ich den Tiefschlag der täglichen Gewichtskontrolle verdauen müssen. -»Von Null auf 56,3 in drei Sekunden! "¦ Respekt, Blümchen!, hatte mir das kleine, fette Teufelchen auf der rechten Schulter mit einem höhnischen Lachen ins Ohr geflüstert. -»Eine weitere Verbesserung von null Komma ein Kilo. Wenn du dich ranhältst wirst du es bald auf volle hundert schaffen!-« Mit einem keuchenden Aufstöhnen hatte ich die Waage, nackt wie ein Sojasprössling, verlassen, verärgert mit dem Fuß an ihren Platz zurückgeschoben und entschieden, dass ich sie in den nächsten Tagen umtauschen würde. Das Teil war ein glasklarer Garantiefall. Es konnte einfach nicht richtig anzeigen!
Da stehe ich nun im Bad. Nach rund neunzig Minuten Zupfen, Kämmen, Cremen, Klamottenauswahl und Schminken. Eigentlich ausgehfertig — wäre da nicht dieses *Wort wurde redaktionell gestrichen* Augen-Make-up!
Was war das Leben doch früher leichter, reflektiere ich missmutig. Deo unter die Arme, das Gesicht waschen und mit nackter Haut raus auf die Straße! Am liebsten würde ich mit der Nase in die silbrige Spiegelfläche eintauchen, um noch besser sehen zu können. Ich verfluche die nachlassende Sehkraft meiner Augen und den Umstand, immer noch nicht für eine ausreichende tageslichttaugliche Beleuchtung gesorgt zu haben. Meine Haut sieht aus wie gesprenkelter Alabaster!, stelle ich in mich hineingrummelnd fest, indessen ich beschließe, mir eine Armstütze im Hobbykeller zu bauen, und keuche halblaut: -»Was um alles in der Welt habe ich auf dem Beipackzettel des Lidschattens überlesen, dass der sich überall verteilt, nur nicht dort wo er gewünscht ist? Und dieser Lidstrich "¦! Ich bin Mathelehrerin und bekomme keine Linie hin?!-« Im Spiegel schaut mich links ein Auge an, das in keinem "ºYouTube Tutorial"¹ besser aussehen könnte. Perfekt verblendeter Lidschatten, die Wimpern geschwungen und nicht verklebt und ein Lidstrich wie von "ºPhotoshop"¹ gezeichnet. Doch auf der rechten Seite folgt das nackte Grauen! -»Du siehst aus wie diese Amy Winehouse an einem ihrer ganz schlechten Tage!-«
Beim Lackieren der Nägel ist das irgendwie okay und nachvollziehbar. Immerhin muss ich meine rechten Fingernägel mit links lackieren. Dass das mehr Zeit braucht und das Resultat am Ende vielleicht ein kleines Bisschen hinter der anderen Hand zurück liegt verstehe ich. Aber der Lidstrich?! Ich mache beide mit rechts und lasse mir für beide Zeit. Ich achte darauf kleine feine Linien mit dem "ºEyeliner"¹ zu zeichnen und trotzdem passiert es mir immer wieder.
Mein Blick wendet sich der Uhr zu. Die Zeit wird knapp, wenn ich pünktlich zum Date erscheinen will. Was würde ich dafür geben, wenn die tickende Ratte von missratenem kleinen Zeiger mal für eine Sekunde Ruhe geben und stillstehen würde.
Wie von selbst setzt ein panisches Rattern in mein Hirn ein, auf der Suche nach einer passenden Ausrede — möglichst einer, die ich bislang noch nicht verwendet habe. Prinzessinnen dürfen das!, könnte ich erklären, was mir trotz der unglücklichen Situation ein Lächeln bescherte. Wäre aber schon etwas keck, weshalb ich die Option sofort verwerfe. Vielleicht: Ich wäre ja gern pünktlich gewesen, aber "¦ dann kam der "ºEyeliner"¹? "¦ Immerhin, es wäre ja nicht mal gelogen "¦ Ganz abgesehen davon, dass ich mir das verdammte Miststück von Pinsel fast ins Auge gerammt hätte "¦ Irgendwann, davon bin ich felsenfest überzeugt, wird mir eine perfekt geschminkte Ärztin mit "ºCateyes"¹ in der Notfallambulanz eines Krankenhauses mitteilen, dass sie nichts mehr für mich tun kann und ich für immer blind sein werde!
Ich ärgere mich, nicht auf das Augen-Make-up verzichtet zu haben, denn mit "ºConcealer"¹, Tagescreme, Puder und Rouge, bis hin zum "ºContouring"¹ und "ºHighlighter"¹ lief es super — zumal man bei mir infolge des langen Ponys und der Brille eh kaum etwas davon sieht. Etwas Farbe für die Wimpern zum Anklimpern meines Gegenübers hätte ausgereicht. Aber nein "¦ Ich nun wieder. Warum nur musste ich auch ausgerechnet erneut das ungezähmte Pferd des "ºAufhübsch-Wahnsinns"¹ satteln und aufsteigen, wo ich doch bereits in der Vergangenheit grauenvollste "ºEyeliner"¹-Erfahrungen gemacht habe? Es war doch klar, dass der Sattelgurt kurz vor der Ziellinie des Erfolgs reißen und ich stürzen würde "¦
"¦ Und wie ich gestürzt bin. Ich mag gar nicht hinschauen "¦ Dieses Pferd hätte ich besser mit Zaum und Sattel zum Schinder führen sollen!
Da stehe ich nun also immer noch. Links Taylor Swift, rechts ein Klingone mit geschwollenem Auge. Zumindest habe ich mir diesmal nicht wieder hineingestochen.
Das Schlimme an einem verkorksten "ºEyeliner"¹ ist, dass man ihn nicht nur nicht korrigieren kann, sondern dass man fast das ganze Auge mit abschminken muss. Wenn ich mit Wattestäbchen und Creme da irgendwie etwas zu retten versuche kann ich sichergehen, dass der Lidschatten auch mit vor die Hunde geht.
-»Also dann lieber gleich noch mal von vorne-«, knurre ich aufstöhnend vor mich hin, derweil ich, um mich zu beruhigen, die vor einer Ewigkeit erlernte Technik des neurolinguistischen Programmierens anzuwenden und mich auf eine frühlingshafte Wiese mit unzähligen Gänseblümchen zu beamen versuche. -»Dabei hatte ich vor, mich nur einmal abzuschminken-«, füge ich noch gereizt hinzu, was mich schon eh vor jedem Zubettgehen nervt.
Auf geht's, Blümchen, motiviere ich mich, und Lidschatten drauf! Es muss einfach gelingen. Was wäre das auch für eine Schande, wenn ich nicht richtig geschminkt auftauche. Ich kann doch unmöglich sagen -»Entschuldigung dafür, wie ich aussehe-«. Was für eine Schande, und natürlich will ich auch der unausweichlichen Frage meines Gegenübers zuvorkommen: -»Alles okay bei dir? Du siehst so geschafft aus! Bist du krank? Ist deine ganze Familie etwa bei einem Terroranschlag ausgelöscht worden?-«
Ich reiße mich also zusammen und diesmal geht es gut. Okay, die Wimpern haben bei dem ganzen Hin und Her schon heftig gelitten. Ich entschließe mich, sie am besten nachzutuschen — aber natürlich verkleben die jetzt und geben die typischen Spinnenbeine.
-»Das war ja jetzt klar!-«, murre ich ungehalten vor mich hin und versuche mit meinem Pinselset zu trennen was zu trennen ist, ehe ich erneut zum großen Finale ansetze: dem Lidstrich!
Ich wage es, und siehe da, er gelingt!
Rechts und links gleichermaßen!
Vor Begeisterung reiße ich die Augen auf und die noch feuchten Wimpern machen schwarze Kleckse an meinen Oberlidern. -»Na, vielen herzlichen Dank auch, du verfluchtes Hirn! "¦ Wie oft haben wir das schon geübt, Blümchen?! Ich frage dich: Wie oft "¦?!!!!-«, kreische ich völlig außer mir, wobei ich verzweifelt mit den Armen wedele und einige meiner Schminkutensilien ungewollt der Schwerkraft folgen.
Nach einer weiteren Viertelstunde und dem Erfinden einer neuen Sprache, die hauptsächlich aus Schimpfworten besteht, bin ich endlich soweit. Ich lächle zufrieden und strahle förmlich wie ein Tennisrasen bei Kunstlicht in der Nacht. Neben mir würde Kim Kardashian blass aussehen, dessen bin ich mir sicher, und schwöre mir selbst, dass ich beim nächsten Mal mehr Acht gebe und mir definitiv einen neuen "ºEyeliner"¹ zulegen muss, der alles viel besser und einfacher macht. Dann fällt mir wieder ein, dass ich mir das schon gefühlte zwölf Milliarden Male gesagt habe und es nichts ändert. Ich bin sicher, jeder "ºEyeliner"¹ der Welt wird meine persönliche Nemesis werden!
Mein Blick fällt auf die zerknüllten Kosmetiktücher und die heruntergefallenen Schönheitsprodukte zu meinen Füßen, ehe mir die Uhr sagt, dass ich mich sputen muss, wenn ich überhaupt noch eine Chance haben will, das Date halbwegs pünktlich zu schaffen. -»Don't forgett to hüpf-«, murmle ich und eile zu Mantel und Handtasche, derweil ich ernsthaft überlege, mir Putzerfische zuzulegen und anschließend einfach mein Apartment zu fluten "¦
Erst kurz zuvor habe ich den Tiefschlag der täglichen Gewichtskontrolle verdauen müssen. -»Von Null auf 56,3 in drei Sekunden! "¦ Respekt, Blümchen!, hatte mir das kleine, fette Teufelchen auf der rechten Schulter mit einem höhnischen Lachen ins Ohr geflüstert. -»Eine weitere Verbesserung von null Komma ein Kilo. Wenn du dich ranhältst wirst du es bald auf volle hundert schaffen!-« Mit einem keuchenden Aufstöhnen hatte ich die Waage, nackt wie ein Sojasprössling, verlassen, verärgert mit dem Fuß an ihren Platz zurückgeschoben und entschieden, dass ich sie in den nächsten Tagen umtauschen würde. Das Teil war ein glasklarer Garantiefall. Es konnte einfach nicht richtig anzeigen!
Da stehe ich nun im Bad. Nach rund neunzig Minuten Zupfen, Kämmen, Cremen, Klamottenauswahl und Schminken. Eigentlich ausgehfertig — wäre da nicht dieses *Wort wurde redaktionell gestrichen* Augen-Make-up!
Was war das Leben doch früher leichter, reflektiere ich missmutig. Deo unter die Arme, das Gesicht waschen und mit nackter Haut raus auf die Straße! Am liebsten würde ich mit der Nase in die silbrige Spiegelfläche eintauchen, um noch besser sehen zu können. Ich verfluche die nachlassende Sehkraft meiner Augen und den Umstand, immer noch nicht für eine ausreichende tageslichttaugliche Beleuchtung gesorgt zu haben. Meine Haut sieht aus wie gesprenkelter Alabaster!, stelle ich in mich hineingrummelnd fest, indessen ich beschließe, mir eine Armstütze im Hobbykeller zu bauen, und keuche halblaut: -»Was um alles in der Welt habe ich auf dem Beipackzettel des Lidschattens überlesen, dass der sich überall verteilt, nur nicht dort wo er gewünscht ist? Und dieser Lidstrich "¦! Ich bin Mathelehrerin und bekomme keine Linie hin?!-« Im Spiegel schaut mich links ein Auge an, das in keinem "ºYouTube Tutorial"¹ besser aussehen könnte. Perfekt verblendeter Lidschatten, die Wimpern geschwungen und nicht verklebt und ein Lidstrich wie von "ºPhotoshop"¹ gezeichnet. Doch auf der rechten Seite folgt das nackte Grauen! -»Du siehst aus wie diese Amy Winehouse an einem ihrer ganz schlechten Tage!-«
Beim Lackieren der Nägel ist das irgendwie okay und nachvollziehbar. Immerhin muss ich meine rechten Fingernägel mit links lackieren. Dass das mehr Zeit braucht und das Resultat am Ende vielleicht ein kleines Bisschen hinter der anderen Hand zurück liegt verstehe ich. Aber der Lidstrich?! Ich mache beide mit rechts und lasse mir für beide Zeit. Ich achte darauf kleine feine Linien mit dem "ºEyeliner"¹ zu zeichnen und trotzdem passiert es mir immer wieder.
Mein Blick wendet sich der Uhr zu. Die Zeit wird knapp, wenn ich pünktlich zum Date erscheinen will. Was würde ich dafür geben, wenn die tickende Ratte von missratenem kleinen Zeiger mal für eine Sekunde Ruhe geben und stillstehen würde.
Wie von selbst setzt ein panisches Rattern in mein Hirn ein, auf der Suche nach einer passenden Ausrede — möglichst einer, die ich bislang noch nicht verwendet habe. Prinzessinnen dürfen das!, könnte ich erklären, was mir trotz der unglücklichen Situation ein Lächeln bescherte. Wäre aber schon etwas keck, weshalb ich die Option sofort verwerfe. Vielleicht: Ich wäre ja gern pünktlich gewesen, aber "¦ dann kam der "ºEyeliner"¹? "¦ Immerhin, es wäre ja nicht mal gelogen "¦ Ganz abgesehen davon, dass ich mir das verdammte Miststück von Pinsel fast ins Auge gerammt hätte "¦ Irgendwann, davon bin ich felsenfest überzeugt, wird mir eine perfekt geschminkte Ärztin mit "ºCateyes"¹ in der Notfallambulanz eines Krankenhauses mitteilen, dass sie nichts mehr für mich tun kann und ich für immer blind sein werde!
Ich ärgere mich, nicht auf das Augen-Make-up verzichtet zu haben, denn mit "ºConcealer"¹, Tagescreme, Puder und Rouge, bis hin zum "ºContouring"¹ und "ºHighlighter"¹ lief es super — zumal man bei mir infolge des langen Ponys und der Brille eh kaum etwas davon sieht. Etwas Farbe für die Wimpern zum Anklimpern meines Gegenübers hätte ausgereicht. Aber nein "¦ Ich nun wieder. Warum nur musste ich auch ausgerechnet erneut das ungezähmte Pferd des "ºAufhübsch-Wahnsinns"¹ satteln und aufsteigen, wo ich doch bereits in der Vergangenheit grauenvollste "ºEyeliner"¹-Erfahrungen gemacht habe? Es war doch klar, dass der Sattelgurt kurz vor der Ziellinie des Erfolgs reißen und ich stürzen würde "¦
"¦ Und wie ich gestürzt bin. Ich mag gar nicht hinschauen "¦ Dieses Pferd hätte ich besser mit Zaum und Sattel zum Schinder führen sollen!
Da stehe ich nun also immer noch. Links Taylor Swift, rechts ein Klingone mit geschwollenem Auge. Zumindest habe ich mir diesmal nicht wieder hineingestochen.
Das Schlimme an einem verkorksten "ºEyeliner"¹ ist, dass man ihn nicht nur nicht korrigieren kann, sondern dass man fast das ganze Auge mit abschminken muss. Wenn ich mit Wattestäbchen und Creme da irgendwie etwas zu retten versuche kann ich sichergehen, dass der Lidschatten auch mit vor die Hunde geht.
-»Also dann lieber gleich noch mal von vorne-«, knurre ich aufstöhnend vor mich hin, derweil ich, um mich zu beruhigen, die vor einer Ewigkeit erlernte Technik des neurolinguistischen Programmierens anzuwenden und mich auf eine frühlingshafte Wiese mit unzähligen Gänseblümchen zu beamen versuche. -»Dabei hatte ich vor, mich nur einmal abzuschminken-«, füge ich noch gereizt hinzu, was mich schon eh vor jedem Zubettgehen nervt.
Auf geht's, Blümchen, motiviere ich mich, und Lidschatten drauf! Es muss einfach gelingen. Was wäre das auch für eine Schande, wenn ich nicht richtig geschminkt auftauche. Ich kann doch unmöglich sagen -»Entschuldigung dafür, wie ich aussehe-«. Was für eine Schande, und natürlich will ich auch der unausweichlichen Frage meines Gegenübers zuvorkommen: -»Alles okay bei dir? Du siehst so geschafft aus! Bist du krank? Ist deine ganze Familie etwa bei einem Terroranschlag ausgelöscht worden?-«
Ich reiße mich also zusammen und diesmal geht es gut. Okay, die Wimpern haben bei dem ganzen Hin und Her schon heftig gelitten. Ich entschließe mich, sie am besten nachzutuschen — aber natürlich verkleben die jetzt und geben die typischen Spinnenbeine.
-»Das war ja jetzt klar!-«, murre ich ungehalten vor mich hin und versuche mit meinem Pinselset zu trennen was zu trennen ist, ehe ich erneut zum großen Finale ansetze: dem Lidstrich!
Ich wage es, und siehe da, er gelingt!
Rechts und links gleichermaßen!
Vor Begeisterung reiße ich die Augen auf und die noch feuchten Wimpern machen schwarze Kleckse an meinen Oberlidern. -»Na, vielen herzlichen Dank auch, du verfluchtes Hirn! "¦ Wie oft haben wir das schon geübt, Blümchen?! Ich frage dich: Wie oft "¦?!!!!-«, kreische ich völlig außer mir, wobei ich verzweifelt mit den Armen wedele und einige meiner Schminkutensilien ungewollt der Schwerkraft folgen.
Nach einer weiteren Viertelstunde und dem Erfinden einer neuen Sprache, die hauptsächlich aus Schimpfworten besteht, bin ich endlich soweit. Ich lächle zufrieden und strahle förmlich wie ein Tennisrasen bei Kunstlicht in der Nacht. Neben mir würde Kim Kardashian blass aussehen, dessen bin ich mir sicher, und schwöre mir selbst, dass ich beim nächsten Mal mehr Acht gebe und mir definitiv einen neuen "ºEyeliner"¹ zulegen muss, der alles viel besser und einfacher macht. Dann fällt mir wieder ein, dass ich mir das schon gefühlte zwölf Milliarden Male gesagt habe und es nichts ändert. Ich bin sicher, jeder "ºEyeliner"¹ der Welt wird meine persönliche Nemesis werden!
Mein Blick fällt auf die zerknüllten Kosmetiktücher und die heruntergefallenen Schönheitsprodukte zu meinen Füßen, ehe mir die Uhr sagt, dass ich mich sputen muss, wenn ich überhaupt noch eine Chance haben will, das Date halbwegs pünktlich zu schaffen. -»Don't forgett to hüpf-«, murmle ich und eile zu Mantel und Handtasche, derweil ich ernsthaft überlege, mir Putzerfische zuzulegen und anschließend einfach mein Apartment zu fluten "¦