Öffentliche Anhörung: Phänomenologie der Sterbe„ und Selbsttötungswünsche
Verfasst: Di 15. Dez 2020, 17:32
Moin,
es handelt sich um eine "Online-Veranstaltung" des Deutschen Ethikrates: https://www.ethikrat.org/anhoerungen/ph ... swuensche/
Nachdem in einer ersten Veranstaltung am 22. Oktober 2020 die normativen Fragen eines potenziellen "Rechts auf Selbsttötung" im Vordergrund standen, soll nun das Spektrum des Suizidbegehrens aufgefächert werden, um es anschließend exemplarisch an ausgesuchten Lebenslagen näher zu beleuchten.
Konkret nimmt der Ethikrat Aspekte der Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen, im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen und im Kontext palliativer Versorgung in den Blick sowie die Selbsttötung als Form der Lebensbilanzierung.
Neben den inneren Motiven der Begehrenden sollen die sie beeinflussenden äußeren Faktoren thematisiert werden. Dabei gilt es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Lebenslagen herauszuarbeiten. Der Deutsche Ethikrat möchte mit den Expertinnen und Experten und dem Publikum u.a. folgende Fragen diskutieren:
Welche Kriterien sind aus der Suizidforschung für eine freiverantwortliche Entscheidung zum Suizid maßgeblich?
- Lassen sich Sterbewünsche ausreichend verlässlich bestimmen und mit Blick auf Suizidalität voneinander unterscheiden?
- Welche Rolle spielen — individuelle wie kulturdominante — ethische und/oder religiöse Deutungsmuster bei der Artikulation von Sterbewünschen?
- Gibt es einen empirisch belegten Zusammenhang zwischen Suizidwünschen und Suizidhandlungen auf der einen Seite und dem Vorhandensein legaler (Organisationen zur) Suizidbeihilfe auf der anderen Seite?
es handelt sich um eine "Online-Veranstaltung" des Deutschen Ethikrates: https://www.ethikrat.org/anhoerungen/ph ... swuensche/
Nachdem in einer ersten Veranstaltung am 22. Oktober 2020 die normativen Fragen eines potenziellen "Rechts auf Selbsttötung" im Vordergrund standen, soll nun das Spektrum des Suizidbegehrens aufgefächert werden, um es anschließend exemplarisch an ausgesuchten Lebenslagen näher zu beleuchten.
Konkret nimmt der Ethikrat Aspekte der Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen, im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen und im Kontext palliativer Versorgung in den Blick sowie die Selbsttötung als Form der Lebensbilanzierung.
Neben den inneren Motiven der Begehrenden sollen die sie beeinflussenden äußeren Faktoren thematisiert werden. Dabei gilt es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Lebenslagen herauszuarbeiten. Der Deutsche Ethikrat möchte mit den Expertinnen und Experten und dem Publikum u.a. folgende Fragen diskutieren:
Welche Kriterien sind aus der Suizidforschung für eine freiverantwortliche Entscheidung zum Suizid maßgeblich?
- Lassen sich Sterbewünsche ausreichend verlässlich bestimmen und mit Blick auf Suizidalität voneinander unterscheiden?
- Welche Rolle spielen — individuelle wie kulturdominante — ethische und/oder religiöse Deutungsmuster bei der Artikulation von Sterbewünschen?
- Gibt es einen empirisch belegten Zusammenhang zwischen Suizidwünschen und Suizidhandlungen auf der einen Seite und dem Vorhandensein legaler (Organisationen zur) Suizidbeihilfe auf der anderen Seite?