Der goldene Zaunpfahl
Verfasst: Do 3. Dez 2020, 22:40
Gestern wurde der "Goldene Zaunpfahl 2020" verliehen. Ich muss gestehen, von der Existenz dieses Preises hatte ich keine Ahnung, bis ich gestern davon im Radio hörte. Der Titel ist im ersten Moment etwas irreführend, er hat weder mit Tierhaltung noch mit GaLa- Bau zu tun, hier geht es um den "Negativpreis für absurde Auswüchse des Gendermarketing". Preisträger sind die Marke "TOPModel", der Edeka- Werbespot "Danke Mama, dass du nicht Papa bist" und die Plakatkampagne der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe "Weiß Ihre Tochter eigentlich schon, was sie werden möchte".
https://goldener-zaunpfahl.de/der-golde ... 0-geht-an/
Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht "Gendermarketing und seine nachgewiesen einschränkenden Folgen für Kinder und Erwachsene einem breiteren Publikum bekannt zu machen und eine öffentliche Debatte anzustoßen."
Also zur Debatte:
Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass Kinder vor möglicherweise negativen Folgen alzu extremer Genderklischees wie magersüchtigen, emotionslosen Modelfiguren geschützt werden sollen.
Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass ich als Crossdresser mit Vorliebe mit gerade diesen Klischees spiele. Vielleicht sollte mensch dies nicht zu verbissen sehen. Lange bevor es Fernsehen gab machten Mädchen während ihrer Sozialisierung eine "Prinzessinen- Phase" durch, Jungen waren Cowboys, Ritter, Piraten oder was der Zeitgeist gerade an "coolen Typen" hervorbrachte. Das Spielen mit den Genderextremen scheint irgendwie zur Entwicklungsphase des Menschen dazu zu gehören. Es scheint dem Kind zu helfen sich selbst zu verorten. (Vielleicht habe ich nicht genug Cowboy gespielt und muss mich deshalb jetzt als Prinzessin versuchen?).
Und schlussendlich: Geschlecht darf auch Spass machen. Egal ob angeboren, selbst gewählt oder nur mal ausgeborgt. Nicht jedes Herausputzen und jedes Gehabe muss einen sexuellen Hintergrund haben.
Wie seht ihr das?
Liebe Grüße
Helga
https://goldener-zaunpfahl.de/der-golde ... 0-geht-an/
Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht "Gendermarketing und seine nachgewiesen einschränkenden Folgen für Kinder und Erwachsene einem breiteren Publikum bekannt zu machen und eine öffentliche Debatte anzustoßen."
Also zur Debatte:
Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass Kinder vor möglicherweise negativen Folgen alzu extremer Genderklischees wie magersüchtigen, emotionslosen Modelfiguren geschützt werden sollen.
Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass ich als Crossdresser mit Vorliebe mit gerade diesen Klischees spiele. Vielleicht sollte mensch dies nicht zu verbissen sehen. Lange bevor es Fernsehen gab machten Mädchen während ihrer Sozialisierung eine "Prinzessinen- Phase" durch, Jungen waren Cowboys, Ritter, Piraten oder was der Zeitgeist gerade an "coolen Typen" hervorbrachte. Das Spielen mit den Genderextremen scheint irgendwie zur Entwicklungsphase des Menschen dazu zu gehören. Es scheint dem Kind zu helfen sich selbst zu verorten. (Vielleicht habe ich nicht genug Cowboy gespielt und muss mich deshalb jetzt als Prinzessin versuchen?).
Und schlussendlich: Geschlecht darf auch Spass machen. Egal ob angeboren, selbst gewählt oder nur mal ausgeborgt. Nicht jedes Herausputzen und jedes Gehabe muss einen sexuellen Hintergrund haben.
Wie seht ihr das?
Liebe Grüße
Helga