Die Neue aus Koblenz
Verfasst: Mo 26. Okt 2020, 09:49
Guten Morgen zusammen,
nachdem ich jetzt einige Zeit hier inaktiv mitgelesen habe, möchte ich mich doch nun auch mal richtig vorstellen:
Ich bin 36 Jahre alt, komme aus Koblenz und habe das Crossdressing lange Zeit vor mir selbst und vor meinem Umfeld verdrängt. Nach einigen privaten Umbrüchen in meinem bisherigen Leben, habe ich im letzten Jahr mit mir selbst, meiner Partnerin, Freunden und meiner Familie reinen Tisch gemacht und mich geoutet. Seitdem kann ich sehr viel ungezwungener damit umgehen und entwickle mich seitdem stetig weiter. Auch wenn ich nicht aktiv hier im Forum darüber berichtet habe, hat mir dieses durch die vielen Erfahrungen anderer sehr beim Outing und bei der eigenen Entwicklung geholfen. Deshalb möchte ich auch gerne etwas zurückgeben und mich nun etwas aktiver im Forum einbringen, da ich denke, dass viele Menschen vor gleichen Entwicklungen und Fragen stehen.
In jungen Jahren hatte das Anziehen von eher femininer Kleidung für mich oft einen sexuellen Reiz, mittlerweile ist meine Absicht jedoch eine andere. Für mich persönlich steht beim Crossdressing die Kreativität an erster Stelle. Ich liebe es mit Makeup und Kleidung zu experimentieren und in letzter Zeit bewege ich mich meiner Ansicht nach immer mehr in Richtung Drag. Ich halte jedoch auch nicht allzu viel von Schubladendenken, auch wenn es manchmal gut sein kann, für sich selbst zu erkennen, wo man sich einordnet. Ich selbst bezeichne mich als queeren Menschen in einer heterosexuellen Beziehung. Ich habe schon früh erkannt, dass ich nicht so gut in das typische heteronormative Schema passe und mich eher durch Verhaltensweisen präsentiert, die viele als "schwul" bezeichnet haben. Mittlerweile weiss ich damit umzugehen und habe für mich einen Weg gefunden, dies kreativ und mit Freude auszuleben.
Ich freue mich über viele Diskussionen und Anregungen,
liebe Grüße, Lisa
nachdem ich jetzt einige Zeit hier inaktiv mitgelesen habe, möchte ich mich doch nun auch mal richtig vorstellen:
Ich bin 36 Jahre alt, komme aus Koblenz und habe das Crossdressing lange Zeit vor mir selbst und vor meinem Umfeld verdrängt. Nach einigen privaten Umbrüchen in meinem bisherigen Leben, habe ich im letzten Jahr mit mir selbst, meiner Partnerin, Freunden und meiner Familie reinen Tisch gemacht und mich geoutet. Seitdem kann ich sehr viel ungezwungener damit umgehen und entwickle mich seitdem stetig weiter. Auch wenn ich nicht aktiv hier im Forum darüber berichtet habe, hat mir dieses durch die vielen Erfahrungen anderer sehr beim Outing und bei der eigenen Entwicklung geholfen. Deshalb möchte ich auch gerne etwas zurückgeben und mich nun etwas aktiver im Forum einbringen, da ich denke, dass viele Menschen vor gleichen Entwicklungen und Fragen stehen.
In jungen Jahren hatte das Anziehen von eher femininer Kleidung für mich oft einen sexuellen Reiz, mittlerweile ist meine Absicht jedoch eine andere. Für mich persönlich steht beim Crossdressing die Kreativität an erster Stelle. Ich liebe es mit Makeup und Kleidung zu experimentieren und in letzter Zeit bewege ich mich meiner Ansicht nach immer mehr in Richtung Drag. Ich halte jedoch auch nicht allzu viel von Schubladendenken, auch wenn es manchmal gut sein kann, für sich selbst zu erkennen, wo man sich einordnet. Ich selbst bezeichne mich als queeren Menschen in einer heterosexuellen Beziehung. Ich habe schon früh erkannt, dass ich nicht so gut in das typische heteronormative Schema passe und mich eher durch Verhaltensweisen präsentiert, die viele als "schwul" bezeichnet haben. Mittlerweile weiss ich damit umzugehen und habe für mich einen Weg gefunden, dies kreativ und mit Freude auszuleben.
Ich freue mich über viele Diskussionen und Anregungen,
liebe Grüße, Lisa