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Männlich geprägte Sprache versus feministisches Sprachverständnis: Wie war das in der Wendezeit?

Verfasst: Di 29. Sep 2020, 16:13
von Anne-Mette
Moin,

lauter "Vereinigungsthemen" geistern durch den Blätter- und Internetwald.
Hier das Thema, das nicht so oft vorkommt: https://www.genderleicht.de/30-jahre-wi ... e-sprache/

Gruß
Anne-Mette

Re: Männlich geprägte Sprache versus feministisches Sprachverständnis: Wie war das in der Wendezeit?

Verfasst: Di 29. Sep 2020, 20:41
von Michi
Ahja .. same procedure as everywhere ...

Die Ostfrauen haben das mit der Emanzipation natürlich falsch verstanden, und wenn jene sich nicht sofort dem West-Duktus unterwarfen, dann war das selbstverständlich nur eine Trotzreaktion.

Die Welt ist so einfach, wenn man überzeugt ist, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. :roll:

Re: Männlich geprägte Sprache versus feministisches Sprachverständnis: Wie war das in der Wendezeit?

Verfasst: Mi 30. Sep 2020, 13:57
von Marlene K.
MichiWell hat geschrieben: Di 29. Sep 2020, 20:41 Ahja .. same procedure as everywhere ...

Die Ostfrauen haben das mit der Emanzipation natürlich falsch verstanden, und wenn jene sich nicht sofort dem West-Duktus unterwarfen, dann war das selbstverständlich nur eine Trotzreaktion.

Die Welt ist so einfach, wenn man überzeugt ist, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. :roll:
Liebe Michi,
ich stimme Dir in Bezug auf viele andere Fragen gerne zu. Bei der Journalistin oder Frau Journalist ist die Antwort aber nicht so eindeutig nach Ost und West zu sortieren... und die männliche Krankenschwester musste auch in der DDR ja nicht das generische Femininum ertragen oder der Herr Kindergärtnerin kam auch nicht vor... was von Ostfrauen gesehen wurde...