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Grundlagen: Eine Begriffsklärung
Verfasst: Fr 28. Aug 2020, 16:01
von Marlene K.
In der heutigen TAZ ist der Auftaktbeitrag mit dem Titel "Hey, was ist dein Geschlecht?" zu der Reihe "Grundlagen".
https://taz.de/!5704601/
Wissen ist Macht
Was ist Rassismus? Warum schreibt man oft "trans" klein, aber "Schwarz" groß? Was meinen die Gender Studies genau, wenn sie sagen "Geschlecht ist konstruiert"? Es ist unabdingbar, Grundlagen der kritischen Gesellschaftswissenschaften zu kennen, wenn man über antirassistische und queerfeministische Politiken diskutiert.
Von vorn erklärt
In dieser Reihe erscheint ab sofort jede Woche auf dieser Seite ein erklärender Text zu einem oder mehreren Begriffen aus dem Bereich Feminismus und Antirassismus. Kommende Woche folgt ein Essay zum Thema: "Privilegien".
Alle Folgen untertaz.de/grundlagen
Ich weiß, wir hatten schon Mal einen solchen Ansatz zur Begriffsklärung, finde diesen aber nicht. Der hier ist lesenswert.
Re: Grundlagen: Eine Begriffsklärung
Verfasst: Sa 29. Aug 2020, 14:46
von Sabrina Verena
Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 28. Aug 2020, 16:01
In der heutigen TAZ ist der Auftaktbeitrag mit dem Titel "Hey, was ist dein Geschlecht?" zu der Reihe "Grundlagen".
https://taz.de/!5704601/
Wissen ist Macht
Was ist Rassismus? Warum schreibt man oft "trans" klein, aber "Schwarz" groß? Was meinen die Gender Studies genau, wenn sie sagen "Geschlecht ist konstruiert"? Es ist unabdingbar, Grundlagen der kritischen Gesellschaftswissenschaften zu kennen, wenn man über antirassistische und queerfeministische Politiken diskutiert.
Von vorn erklärt
In dieser Reihe erscheint ab sofort jede Woche auf dieser Seite ein erklärender Text zu einem oder mehreren Begriffen aus dem Bereich Feminismus und Antirassismus. Kommende Woche folgt ein Essay zum Thema: "Privilegien".
Alle Folgen untertaz.de/grundlagen
Ich weiß, wir hatten schon Mal einen solchen Ansatz zur Begriffsklärung, finde diesen aber nicht. Der hier ist lesenswert.
Hallo!
Das Thema ist wohl ein Dauerthema?
Oben im Portal siehst Du die Rubriken "Übersicht: Begriffe" und "ausführliche Zusammenstellung".
Das ist das Ergebnis welches Wir hier mal in einer Gruppe erarbeitet hatten, welche damals gegründet wurde, weil das Thema damals wohl zu sehr die Gemüter beschäftigte.
Sicherlich könnte man das Ganze heute aufrollen und mit neueren Erkenntnissen neu definieren.
Oder meintest Du was Anderes?
LG Verena
Re: Grundlagen: Eine Begriffsklärung
Verfasst: Sa 29. Aug 2020, 18:47
von Marlene K.
Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 29. Aug 2020, 14:46
Oben im Portal siehst Du die Rubriken "Übersicht: Begriffe" und "ausführliche Zusammenstellung".
Das ist das Ergebnis welches Wir hier mal in einer Gruppe erarbeitet hatten, welche damals gegründet wurde, weil das Thema damals wohl zu sehr die Gemüter beschäftigte.
Sicherlich könnte man das Ganze heute aufrollen und mit neueren Erkenntnissen neu definieren.
Oder meintest Du was Anderes?
LG Verena
Danke für den Hinweis, das war es, an das ich dachte. Aber ich denke, hier ist ein weiterer Ansatz, übergreifende Definitionen, gemeint. Lass es uns abwarten.
Liebe Grüße
Re: Grundlagen: Eine Begriffsklärung
Verfasst: Sa 5. Sep 2020, 08:00
von Marlene K.
Unter dem Titel "Nicht nur zugreifen, sondern auch mal verzichten" nähert sich dei TAZ dem Begriff der Privilegien:
https://taz.de/!5706891/
Geht es um die Frage der Privilegien, reagieren viele abwehrend und wütend, doch jede Person sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen. Denn wer seine Privilegien nicht reflektiert, ist nicht neutral, sondern trägt aktiv zu Ungleichheiten bei
Re: Grundlagen: Eine Begriffsklärung
Verfasst: Di 15. Sep 2020, 12:59
von Marlene K.
Letzten Freitag hat die TAZ den Spruch "Wer schreit hat unrecht auf den Prüfstand gestellt:
https://taz.de/Demonstrationen-und-Disk ... /!5707868/
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Wut, argumentierte die Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde bei einer Konferenz 1981, führe zu Fortschritt und Wandel. Nicht gemeint ist damit die unerträgliche Empörung derer, die sich einer banalen Atemmaske verweigern. Es geht vielmehr um die Wut aufgrund von Unrecht und Unterdrückung, von realer sozialer Ungleichheit in all ihren Formen und Folgen.
Wut steht hier exemplarisch für ein Set an Emotionen, die dabei zum Ausdruck kommen. Allerdings wird den Emotionen der Leidenden seit jeher eher ungern Aufmerksamkeit geschenkt: Ihre Wut wird übergangen, umgedeutet oder bestraft. Wut als Teil des Kampfs für mehr Gerechtigkeit zu begreifen, wie auch Lorde forderte, ist deshalb so wichtig, weil erstens die Kontrolle der Wut ein Aspekt der Unterdrückung ist, gegen die sie sich wendet. Zweitens lassen sich mit einer empathischen Anerkennung der Wut auch die verschiedenen Kämpfe gegen Unrecht verbinden.
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