Männer, die zum sogenannten Frauenarzt müssen
Verfasst: Di 4. Aug 2020, 15:14
Ein Artikel, der uns betrifft:
https://taz.de//!5700062/
https://taz.de//!5700062/
Alles das erinnert mich an Erlebnisse, die ich ja auch hier im Forum geschildert habe. Es braucht viele Dr. Jansen...Der Besuch bei Gynäkolog:innen kann für trans Männer schwierig sein. Dort stoßen sie häufig auf Vorurteile und Menschen, die nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Der Gynäkologe Gerd Jansen möchte das ändern
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ein Termin beim sogenannten Frauenarzt bricht schließlich mit der Wahrnehmung der eigenen Geschlechtszugehörigkeit. Allein im Wartezimmer Platz zu nehmen, kann unangenehme Blicke hervorrufen. Mitarbeiter:innen in den Praxen und andere Patient:innen reagieren oft verwundert oder stellen belastende, persönliche Fragen.
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Gerd Jansen ist niedergelassener Gynäkologe und Sexualmediziner...
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"Das Problem ist, dass viele Gynäkolog:innen und ihr Praxispersonal verunsichert sind, wenn ein Mann zur Behandlung kommt", sagt er beim Videointerview mit der taz. Die Unsicherheit drücke sich in Blicken und Worten aus, das Personal wisse außerdem nicht, wie es die Personen ansprechen soll.
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Erst seit Juli 2019 ist es möglich, die Behandlungen von trans- und inter Personen ganz normal über die Krankenkasse abzurechnen. Seither sollten trans Männer eigentlich ohne Probleme zu einer gynäkologischen Praxis gehen können, um eine Mammographie, einen Gebärmutterhalsabstrich oder eine Untersuchung machen zu lassen.
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In Gerd Jansens Praxis läuft das anders ab. Hier werden trans Personen von seinen Mitarbeiter:innen, unabhängig vom Personenstand, immer gefragt, wie sie angesprochen werden möchten. "Wenn die Namensänderung noch nicht durch ist, vermerken wir uns trotzdem den richtigen Namen des Patienten", sagt er. Die Untersuchung unterscheide sich, je nachdem wie weit die zu behandelnde Person in ihrer Transition sei.
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