Wenn wieder einmal Selbstverzweifelung groß ist !
Verfasst: Sa 11. Jul 2020, 14:38
Hallo an euch da draußen
Eigentlich ging der Tag heute gemütlich los, im Schlafshirt gemütlich beim Morgenkaffee, es bagann Katzen zu regnen und die Gedanke kreisten um das heutige Tagesoutfit. Noch ein bischen schlaftrunken ins Forum geschaut und die Eindrücke des gestrigen Tages, Revue passieren lassen. War ja eigentlich ein Traumtag am See
Die Fotos, ja eigentlich waren sie doch schön geworden, oder ?
.
Auf einmal war es da, aus heiterem Himmel ein unbeschreiblich unsicheres, trauriges depremierendes Gefühl. Genauso Schwarz wie die Regenwolken am Himmel. So gut es ging machte ich mich zurecht, ich dachte das mein "Lieblingskleid und schöne Wäsche", mich einfach umstimmen würden. 10 Minuten später riss ich mir einfach alles runter, und zog einfach nen Jogginganzug an. Der war mir auch nicht recht, es mußte doch etwas weibliches sein. Kuscheloutfit gesucht, wieder zurechtgemacht.
Versuchte es jetzt mit "gute Laune Musik" Starte gleich mit Happy, Spanish Eddie, und I am What i am. Funktioniert normalerweise auch prächtig, aber ich landete ganz schnell bei " Abba "chiquitita", Fernando, Tracy Chapman "Sorry" usw es wurde immer melancholischer und ich saß auf einmal "Heulend2 in der Ecke. Nicht einmal mein Kater konnte mich trösten.
Ich finde im Moment einfach nicht heraus woran es liegt. Ich kämpfe gerade mit mir welche Rolle ich sein möchte. Bin ich genug Frau wenn ich rausgehe ? Sehe ich gut aus ? Krümmt man sich vor Lachen hinter meinem Rücken ? Was bin ich überhaupt. Will ich das ? Bin ich das ? Was ist das, was ich gerade Fühle. Ich bin doch sonst so selbstsicher.
Ist das die Nachwirkung auf meine Ausflüge, die ich doch als schön empfunden hatte, und ich hatte es mir doch so gewünscht ?
Was fehlt mir ?
Ich kann mich ja nicht einmal mit Freunden austauschen, oder ablenken denn ich habe keine mehr ! Ist es das ? Warum war es so schwer für sie zu Akzeptieren das mir vor 5 Jahren aus nem Bandscheibenvorfall der in einem Fiasko endete die vorzeitige Pension gewährt wurde ? (op Pfusch, und 6 Tage vor Reha am Zebrastreifen vom Auto überfahren, Nochmal Op und dann 2 Jahre Rollstuhl)
In dieser Zeit sind meine "Freunde" weggestorben wie die Eintagsfliegen. Für die einen war ich ein Simmulant. Die andern fingen nichts mehr mit mir aqn weil ich in der Rehazeit Nichtraucher und Nichttrinker geworden bin. Der letzte Freund hat mir vor der Corona Krise im Lokal einfach nur mehr den Rücken gezeigt und mit einem anderen Gast weitergesprochen Und jetzt ist keiner mehr da.
Egal was ich heute mache, es fällt mir einfach wie Regen auf den Kopf. Dieses Gefühl ist unterste Schublade und ich hab langsam keine Ahnung mehr wie ich mich heute noch "hochkriege"
Die Scheiße in meinem Kopf soll einfach aufhören.
Vielleicht wisst ihr es, ich bin heute für alles offen.
Eure Lilly
Eigentlich ging der Tag heute gemütlich los, im Schlafshirt gemütlich beim Morgenkaffee, es bagann Katzen zu regnen und die Gedanke kreisten um das heutige Tagesoutfit. Noch ein bischen schlaftrunken ins Forum geschaut und die Eindrücke des gestrigen Tages, Revue passieren lassen. War ja eigentlich ein Traumtag am See
Auf einmal war es da, aus heiterem Himmel ein unbeschreiblich unsicheres, trauriges depremierendes Gefühl. Genauso Schwarz wie die Regenwolken am Himmel. So gut es ging machte ich mich zurecht, ich dachte das mein "Lieblingskleid und schöne Wäsche", mich einfach umstimmen würden. 10 Minuten später riss ich mir einfach alles runter, und zog einfach nen Jogginganzug an. Der war mir auch nicht recht, es mußte doch etwas weibliches sein. Kuscheloutfit gesucht, wieder zurechtgemacht.
Versuchte es jetzt mit "gute Laune Musik" Starte gleich mit Happy, Spanish Eddie, und I am What i am. Funktioniert normalerweise auch prächtig, aber ich landete ganz schnell bei " Abba "chiquitita", Fernando, Tracy Chapman "Sorry" usw es wurde immer melancholischer und ich saß auf einmal "Heulend2 in der Ecke. Nicht einmal mein Kater konnte mich trösten.
Ich finde im Moment einfach nicht heraus woran es liegt. Ich kämpfe gerade mit mir welche Rolle ich sein möchte. Bin ich genug Frau wenn ich rausgehe ? Sehe ich gut aus ? Krümmt man sich vor Lachen hinter meinem Rücken ? Was bin ich überhaupt. Will ich das ? Bin ich das ? Was ist das, was ich gerade Fühle. Ich bin doch sonst so selbstsicher.
Ist das die Nachwirkung auf meine Ausflüge, die ich doch als schön empfunden hatte, und ich hatte es mir doch so gewünscht ?
Was fehlt mir ?
Ich kann mich ja nicht einmal mit Freunden austauschen, oder ablenken denn ich habe keine mehr ! Ist es das ? Warum war es so schwer für sie zu Akzeptieren das mir vor 5 Jahren aus nem Bandscheibenvorfall der in einem Fiasko endete die vorzeitige Pension gewährt wurde ? (op Pfusch, und 6 Tage vor Reha am Zebrastreifen vom Auto überfahren, Nochmal Op und dann 2 Jahre Rollstuhl)
In dieser Zeit sind meine "Freunde" weggestorben wie die Eintagsfliegen. Für die einen war ich ein Simmulant. Die andern fingen nichts mehr mit mir aqn weil ich in der Rehazeit Nichtraucher und Nichttrinker geworden bin. Der letzte Freund hat mir vor der Corona Krise im Lokal einfach nur mehr den Rücken gezeigt und mit einem anderen Gast weitergesprochen Und jetzt ist keiner mehr da.
Egal was ich heute mache, es fällt mir einfach wie Regen auf den Kopf. Dieses Gefühl ist unterste Schublade und ich hab langsam keine Ahnung mehr wie ich mich heute noch "hochkriege"
Die Scheiße in meinem Kopf soll einfach aufhören.
Vielleicht wisst ihr es, ich bin heute für alles offen.
Eure Lilly