Frauen als Vorbild
Verfasst: Sa 13. Jun 2020, 09:33
Kennt ihr gute Frauenvorbilder?
Ich meine nicht die Frauen in der Politik, sondern Frauen in Filmen, in Musik und Serien.
In den 60ern gab es mit Emma Peel eine herausragende Icone. Sie verkörperte den damaligen Feminismus Verband ihn mit charmanten Eigenschaften und war stehts modisch gekleidet. Sie war vor allem aber nicht einfach ein Sidekick des Mannes, nicht eine Hausfrau oder Ehefrau und sie war schon gar nicht die Jungfrau in Nöten. Sie konnte sich selbst aus misslichen Lagen befreien, dabei war sie aber auch nie perfekt, gut aber nicht perfekt und konnte nicht alles, sondern musste sich auch einiges aneignen. Emma ist ein Frauencharakter der sich nicht durch das Frausein im Vergleich zum Mann definiert. Sie ist auch nicht Mutter und auch nicht Loveinterest und schon gar nicht einfach nur das Lust Objekt.
Ähnliche Charaktere gibt es mit Kai Fischer in der Serie die Karte mit dem Luchskopf. Hier spielt die Frau, wie es in deutschen Produktionen üblich ist (Bsp. Bibi und Tina) , aber sehr wohl auch auf das Frausein an. Aber anders als heute ist die Frau eben nie besser als der Mann (Bsp. Rey Star Wars) , sondern einfach ihm gleichgestellt in den Fähigkeiten.
Sie ist auch keine Überfliegerin die einfach nur nervig ist (Bsp. Kommissarin Klicks), alles schon kann und alles besser weiß und die sich in einer Männer dominierten machofantasy Welt sich beweisen muss.
Die Frauenserienhelden sind häufig entweder auf Rache aus (Revenge, Wanderhure), Sexobjekt selbst wenn sie der Hauptcharakter sind (Bsp. Slutever, Diary of a Callgirl) , Sugarbabes die auf der Tasche ihrer Männer oder Väter leben (Gossip Girl, Desperate Housewives) oder sie sind Mütter und das scheint ihre alleinige Daseinsberechtigung zu sein.
Diese Frauencharaktere definieren sich durch den Mann und das nervt mich schon sehr, das es die Unabhängigkeit eines Frauencharaktere unter den Scheffel stellt.
Wir haben aber auch noch den Cpt Marvel Typen. Der Typ Frau der alles schon kann bevor überhaupt irgendwas gelernt wird. Cpt. Marvel, Rey Star Wars, Ms Fisher Modern Murder Mystery. Erste Regel beim Helden gestalten ist, lass den Leser/Zuschauer daran teilhaben wie die Person zu den Fähigkeiten kommt und vor allem sollte ein Held niemals alles perfekt können. Schwächen machen einen Helden erst sympathisch und eine Geschichte spannend.
Erinnert ihr euch noch an eure Kinderzeit und wo ihr euch in Rollen hineinversetzen habt. Wenn man dann MAL superhelden gespielt hat, gab es immer ein Kind das meinte unbesiegbar zu sein. Diese Helden waren meist super langweilig, denn sie gewannen immer. Bald schon wollte niemand mehr mit DIESEN Kindern spielen. Also gab es die Regel, keine Unbesiegbarkeit. Diese Regel kennt man heute noch aus der Spielewelt, wo in Multiplayerspielen eben das Cheaten verpönt ist.
Also warum macht man das dann bei weiblichen Helden?
Ich weiß auch gar nicht warum diese Perfekten Frauenfiguren überhaupt existieren. Ich glaube das sie eine Wunschvorstellung sind, das Frauen immer Perfekt sein müssten. Das baut einen Druck auf der überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat. Was vermutlich erklärt warum soviel Frauen von selbstzweifel getrieben von einer Diät zur nächsten rennen. Oder von Kurs zu Kurs.
Komm ich nun noch zu den merkwürdigen Frauenbild der Musikindustrie.
Da haben wir Frauen wie Kesha die gegen die Frauen als Sexobjekt und gegen Missbrauch in der Musikindustrie Flagge zeigen und wir haben Ariana Grande die diese Aufklärungsarbeit zerstört.
Das Frauenbild welches eine Ariana Grande vermittelt ist das eine Sexpuppe. Eines Lifestyle wo man sich sein Glúck kaufen kann "du magst mein Haar, danke habe ich gekauft", "ich sehe es, ich will es, ich kaufe es". In Arianas Frauenbild verkommt die Frau zum reinen Konsumroboter. Du bist weil du kaufst. Für mich ist Arianas Frauenbild all das wo für der Kapitalismus steht. Für ein krankmachendes System, das darauf aus ist dich mit Konsum zu zerstören, dir deiner Persönlichkeit zu nehmen und zu einer Werbetafel zu machen.
In einer Welt in der Frauen ihre Geschlechts Genossinnen als Bitches betiteln und diese Bezeichnung sogar irgendwie als Abzeichen vor sich her tragen, lässt SICH Feminismus nicht glaubhaft vertreten.
In Netflix Serien verkommen Frauen häufig zu genau diesen Bitches. Da ist eine Sabrina oder die die Frauen aus Riverdale. Die die am meisten gefeiert werden sind die Bösen. Die jenigen die sich unmöglich gegenüber ihren Mitmenschen verhalten, die jenigen Narzistisch nur an sich denken und sozial nur als Netzwerk verstehen in denen sie sich vergleichen können und sich aufspielen können. Dieses Bitchbild ist ein weitere Frauenbild was einfach schrecklich ist. Millionen von Mädchen und Jungen wachsen mit diesen Bildern auf und nehmen sich das als Vorbild, glauben das so die Welt funktioniert. Das Weltbild was Netflix Serien vermitteln ist, alles und alle sind schlecht. Sie sind deine Feinde, du musst den Spieß umdrehen, sonst landest du auf den Spieß. Wen wundert es da, dass die Anzahl der psychischen Behandlungen so rasch angestiegen ist.
In was für einer Welt werden wir morgen Leben, wenn erst die ganzen Bitches und Ariana Grande Sexpuppen in die Arbeitswelt strömen? Ich vermute eine sehr düstere und traurige Welt. Die USA lebt in dieser Welt bereits jetzt, dort könnte sich der Gedanke schon. Länger und vor allem ungehemmt ausbreiten. Schaut euch die Kommentare unter dem Lied Icona Pop I love it an.
"das waren noch Zeiten, als noch nicht jeder depressiv war."
In den 60ern gab es noch die Verantwortung der Medien und in vielen Sendungen wurde eine Moral vermittelt. Ich hoffe sehr das die momentane Krise, die eine Folge dieser Dystopischen Serien und selbstüberschätzenden Filme der letzten Jahre ist, zum umdenken anregen. Auf das der GoodVibes wieder aufkommen mögen, der Glaube an das Gute im Menschen und die Verantwortung nicht bei uns halt macht, sondern die auch für unsere Umwelt gilt.
Ich meine nicht die Frauen in der Politik, sondern Frauen in Filmen, in Musik und Serien.
In den 60ern gab es mit Emma Peel eine herausragende Icone. Sie verkörperte den damaligen Feminismus Verband ihn mit charmanten Eigenschaften und war stehts modisch gekleidet. Sie war vor allem aber nicht einfach ein Sidekick des Mannes, nicht eine Hausfrau oder Ehefrau und sie war schon gar nicht die Jungfrau in Nöten. Sie konnte sich selbst aus misslichen Lagen befreien, dabei war sie aber auch nie perfekt, gut aber nicht perfekt und konnte nicht alles, sondern musste sich auch einiges aneignen. Emma ist ein Frauencharakter der sich nicht durch das Frausein im Vergleich zum Mann definiert. Sie ist auch nicht Mutter und auch nicht Loveinterest und schon gar nicht einfach nur das Lust Objekt.
Ähnliche Charaktere gibt es mit Kai Fischer in der Serie die Karte mit dem Luchskopf. Hier spielt die Frau, wie es in deutschen Produktionen üblich ist (Bsp. Bibi und Tina) , aber sehr wohl auch auf das Frausein an. Aber anders als heute ist die Frau eben nie besser als der Mann (Bsp. Rey Star Wars) , sondern einfach ihm gleichgestellt in den Fähigkeiten.
Sie ist auch keine Überfliegerin die einfach nur nervig ist (Bsp. Kommissarin Klicks), alles schon kann und alles besser weiß und die sich in einer Männer dominierten machofantasy Welt sich beweisen muss.
Die Frauenserienhelden sind häufig entweder auf Rache aus (Revenge, Wanderhure), Sexobjekt selbst wenn sie der Hauptcharakter sind (Bsp. Slutever, Diary of a Callgirl) , Sugarbabes die auf der Tasche ihrer Männer oder Väter leben (Gossip Girl, Desperate Housewives) oder sie sind Mütter und das scheint ihre alleinige Daseinsberechtigung zu sein.
Diese Frauencharaktere definieren sich durch den Mann und das nervt mich schon sehr, das es die Unabhängigkeit eines Frauencharaktere unter den Scheffel stellt.
Wir haben aber auch noch den Cpt Marvel Typen. Der Typ Frau der alles schon kann bevor überhaupt irgendwas gelernt wird. Cpt. Marvel, Rey Star Wars, Ms Fisher Modern Murder Mystery. Erste Regel beim Helden gestalten ist, lass den Leser/Zuschauer daran teilhaben wie die Person zu den Fähigkeiten kommt und vor allem sollte ein Held niemals alles perfekt können. Schwächen machen einen Helden erst sympathisch und eine Geschichte spannend.
Erinnert ihr euch noch an eure Kinderzeit und wo ihr euch in Rollen hineinversetzen habt. Wenn man dann MAL superhelden gespielt hat, gab es immer ein Kind das meinte unbesiegbar zu sein. Diese Helden waren meist super langweilig, denn sie gewannen immer. Bald schon wollte niemand mehr mit DIESEN Kindern spielen. Also gab es die Regel, keine Unbesiegbarkeit. Diese Regel kennt man heute noch aus der Spielewelt, wo in Multiplayerspielen eben das Cheaten verpönt ist.
Also warum macht man das dann bei weiblichen Helden?
Ich weiß auch gar nicht warum diese Perfekten Frauenfiguren überhaupt existieren. Ich glaube das sie eine Wunschvorstellung sind, das Frauen immer Perfekt sein müssten. Das baut einen Druck auf der überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat. Was vermutlich erklärt warum soviel Frauen von selbstzweifel getrieben von einer Diät zur nächsten rennen. Oder von Kurs zu Kurs.
Komm ich nun noch zu den merkwürdigen Frauenbild der Musikindustrie.
Da haben wir Frauen wie Kesha die gegen die Frauen als Sexobjekt und gegen Missbrauch in der Musikindustrie Flagge zeigen und wir haben Ariana Grande die diese Aufklärungsarbeit zerstört.
Das Frauenbild welches eine Ariana Grande vermittelt ist das eine Sexpuppe. Eines Lifestyle wo man sich sein Glúck kaufen kann "du magst mein Haar, danke habe ich gekauft", "ich sehe es, ich will es, ich kaufe es". In Arianas Frauenbild verkommt die Frau zum reinen Konsumroboter. Du bist weil du kaufst. Für mich ist Arianas Frauenbild all das wo für der Kapitalismus steht. Für ein krankmachendes System, das darauf aus ist dich mit Konsum zu zerstören, dir deiner Persönlichkeit zu nehmen und zu einer Werbetafel zu machen.
In einer Welt in der Frauen ihre Geschlechts Genossinnen als Bitches betiteln und diese Bezeichnung sogar irgendwie als Abzeichen vor sich her tragen, lässt SICH Feminismus nicht glaubhaft vertreten.
In Netflix Serien verkommen Frauen häufig zu genau diesen Bitches. Da ist eine Sabrina oder die die Frauen aus Riverdale. Die die am meisten gefeiert werden sind die Bösen. Die jenigen die sich unmöglich gegenüber ihren Mitmenschen verhalten, die jenigen Narzistisch nur an sich denken und sozial nur als Netzwerk verstehen in denen sie sich vergleichen können und sich aufspielen können. Dieses Bitchbild ist ein weitere Frauenbild was einfach schrecklich ist. Millionen von Mädchen und Jungen wachsen mit diesen Bildern auf und nehmen sich das als Vorbild, glauben das so die Welt funktioniert. Das Weltbild was Netflix Serien vermitteln ist, alles und alle sind schlecht. Sie sind deine Feinde, du musst den Spieß umdrehen, sonst landest du auf den Spieß. Wen wundert es da, dass die Anzahl der psychischen Behandlungen so rasch angestiegen ist.
In was für einer Welt werden wir morgen Leben, wenn erst die ganzen Bitches und Ariana Grande Sexpuppen in die Arbeitswelt strömen? Ich vermute eine sehr düstere und traurige Welt. Die USA lebt in dieser Welt bereits jetzt, dort könnte sich der Gedanke schon. Länger und vor allem ungehemmt ausbreiten. Schaut euch die Kommentare unter dem Lied Icona Pop I love it an.
"das waren noch Zeiten, als noch nicht jeder depressiv war."
In den 60ern gab es noch die Verantwortung der Medien und in vielen Sendungen wurde eine Moral vermittelt. Ich hoffe sehr das die momentane Krise, die eine Folge dieser Dystopischen Serien und selbstüberschätzenden Filme der letzten Jahre ist, zum umdenken anregen. Auf das der GoodVibes wieder aufkommen mögen, der Glaube an das Gute im Menschen und die Verantwortung nicht bei uns halt macht, sondern die auch für unsere Umwelt gilt.