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USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 09:26
von ExuserIn-2020-07-10
Der bürgerkrieg in DEN USA geht mir um. Ich will etwas machen um die Demonstranten zu unterstützen. Sie gehen für etwas auf die Straße sie haben berechtigte Existenzangst, sie gehen gegen das System auf die Straße, sie gehen GEGEN Trump auf die Straße.
Ich will etwas tun aber ich kann nicht. Ich weiß nicht wie. Ich habe keine Soziale Medien Kanäle so das ich dort wenigstens Informationen teilen könnte. Es ist schwer., es zeigt mir Ohnmacht. Die Menschen dort gehen gegen etwas konkretes auf die Straße, die Menschen hier gingen gegen massnahmen auf die Straße die ihnen das lebenretten sollten und gingen für eine nichtvorhandene Änderung des Grundgesetzes auf die Straße. Das war dumm, blinder Aktionismus in einer Zeit der Ohnmacht.
Die Situation ganz konkret in den USA ist. Rassismus, massenschießerein sind schon ewig ein Problem, nun kommen 40 Mio. Arbeitslose ohne Gesundheitsschutz dazu plus die mangelnde Gesundheitspolitik bei einer Pandemi. Die US Politik hat versagt, Trump hat versagt, er regiert nicht, er hat das Regieren aufgegeben. Er hat sich komplett iligitim gemacht und muss weg.
Deutschland, die EU und die UN sollten Trump zum sofortigen Rücktritt auffordern. Sonst wird die USA komplett untergehen und nachhaltig das Bild auf der Welt komplett verändern. Ich habe keine Lust Russland und China, beides Diktaturen als Worldleader zu sehen.
Ich musste die Gedanken einfach mal aufschreiben. Ich habe keine SOZIALEN Medien die mir als Katalysator für die Ohnmacht helfen würden.
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 11:46
von Lavendellöwin
Toni Smith hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 09:26
Deutschland, die EU und die UN sollten Trump zum sofortigen Rücktritt auffordern. Sonst wird die USA komplett untergehen und nachhaltig das Bild auf der Welt komplett verändern. Ich habe keine Lust Russland und China, beides Diktaturen als Worldleader zu sehen.
Hallo Toni..
ich will aber auch nicht die USA als Worldleader sehen..ein Land das sich überall einmischt
und genauso sein System aufdrücken möchte..
warum stehen wir nicht endlich mit einem klaren wirklich europäischen Gedanken
ohne Nationalstaaten zusammen?
Wir brauchen keine "Werkbank" in China, Russland als "bösen Nachbarn" und "Führung"
aus den USA. Wir sind Europa und wir sollten uns gut genug sein uns davon frei zu machen.
Alles Liebe Marie

Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 11:52
von Nicole Fritz
Hallo Toni,
eigentlich habe ich mich ja - erst einmal -
aus den Forum zurück gezogen.
Dieser Rückzug geht parallel zu dem Verordneten Rückzug aus dem Leben als Nicole. Jetzt dreht der olle Klaus wieder alleine zuhause durch. Ohne die Geborgenheit einer Partnerschaft oder Familie ist es unerträglich. Da hilft dann auch die
lebende Gummipuppe nicht wirklich.
Dazu kommt meine Überzeugung, dass die Menschen mit ihrem Sauberkeits- und Hygienewahn selbst schuld daran sind, dass sie Corona so hart trifft. Das Immunsystem hat nichts zu tun, wird gegen Krankheiten schwach und entwickelt Überempfindlichkeiten gegen Pollen oder Hausstaub. Entsprechend heftig kann es dann auch gegen Covid 19 mit einem allergischen Schock reagieren. Und wer selbst schuld ist, verdient die Strafe. Folglich komme ich mit den ganzen Vorsichtsmaßnahmen emotional nicht zurecht. Für mich selbst wasche ich mir die Hände nicht und lecke mir die Finger ab, nachdem ich mir einen Döner rein geschoben habe. - Und seltsamerweise lebe ich noch - irgendwie ein wenig jedenfalls.
Versagt hat für mich das konservativ-kapitalistische System schon lange - auch ohne Trump. Und die medizinische Versorgung funktioniert für mein Empfinden weltweit nicht richtig. Was also einen Aufstand gegen die Herrschenden angeht, wäre ich irgendwie auf verbaler Internet-Ebene gerne dabei. In meinem Kopfkino habe ich schon einen Leopard-Panzer gekapert, ein Munitionslager geplündert und einen Angriff gegen die schwarze Regierung in Berlin gefahren. Da würden alte Zeiten wieder aufleben: ich als Panzerfahrer und mein Cousin als Schütze für MG und Bordkanone. - Wenn ich jetzt sowieso kaputt gehe, wäre das irgendwie ein ultimativer Showdown - Ist aber nur Kopfkino.
Nun aber zum eigentlichen Thema: Wie soll das mit den (a-)sozialen Medien als Katalysator funktionieren. Ich habe da ein paar Erfahrungen bei Facebook. Für das persönliche "Wohlbefinden" wäre es sicher praktisch in einer der vielen Echokammern zu Verschwörungstheorien aktiv zu werden. Dann erhält man zumindest die Zustimmung, auf die man anderswo vergeblich hofft - nur es nimmt einen dann niemand mehr ernst.
Und sonst wird es sehr schwierig. Ich muss nur einen einzigen Gedanken äußern, der vom Mainstream abweicht und den ich nicht mit Fakten belegen kann, und ich werde gnadenlos in die Aluhut-Spinner-Ecke geschoben. Wie soll ich aber bitte meine persönliche Perspektive zu Hygiene und Immunsystem mit Fakten belegen? Da kommen Argumente wie: Du hast keine Ahnung und spielst Dich jetzt als Virologe auf. Was ist aber mit meiner persönlichen Erfahrung? Irgendwie funktioniert ja mein Immunsystem offensichtlich. Und die Erklärung dafür liefert mir die Wissenschaft, die ich nur anders auslege als diejenigen, die für ihre Kariere immer alles nur nachplappern. Aber wie soll ich meine Ansicht ohne eine Wissenschaftliche Studie an einen anerkannten Institut, die genau diese zum Ziel hat, belegen? - Absolut keine Chance! Da kann man mir jetzt nur glauben, oder man kann mich als Spinner hin stellen. Und die mir glauben, wurden ganz bestimmt auch schon in die Aluhut-Spinner-Ecke geschoben.
Der "Bürgerkrieg" in den USA ist für uns weit weg. Und die EU ist wirtschaftlich mit den USA recht eng verbunden. Irgendwelche eindeutigen Maßnahmen halte ich da für sehr unwahrscheinlich. Niemand macht sich freiwillig sein Geschäft kaputt. Entrüstet sein und heftig kritisieren: unbedingt ja, aber konkrete Maßnahmen: eher nein. Und wie willst Du da jetzt Einfluss auf die EU oder die UN nehmen?
- Nur mal so ein paar Gedanken -
Liebe Grüße
Nicole
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 13:21
von Vincent
Hallo Toni, hallo Marie!
Auch ich mache mir Gedanken über die Entwicklung in den USA, und so weit weg sind sie für mich nicht, da ich einerseits schon oft dort war, andererseits auch einige gute Freunde dort habe.
Ich denke nicht, dass wir von her aus irgendetwas machen können, erst Recht nicht auf politischer Ebene. Forderungen an die Regierenden kämen bestimmt genauso gut an, wie umgekehrt, würden aber den letzten Rest der Gesprächsebene zerstören.
Auch wenn es fast zynisch klingt, denke ich, dass die USA da durch müssen und nur wenn es sich zu einem beinahe Bürgerkrieg ausweitet besteht die Chance einer wirklichen strukturellen Änderung. Zigtausend Coronatote, Millionen Arbeitslose, die nichts mehr zu essen haben, sind nicht nur ein Problem, sondern auch eine Chance, sich nicht weiter vom "amerikanischen Traum" einlullen zu lassen, ob der himmelschreienden sozialen Ungerechtigkeiten, eines politischen Systems, das mit seinem Wahl- und Zweiparteienystem Zustände fixiert und Änderungen erhindert.
Das System war zur Zeit seiner Entwicklung gut und geeignet für ein Land dieser Größe und Struktur, ist aber definitiv überholt - aber keine der zwei Parteien ist daran interessiert, z.B. ein Verhältniswahlrecht in einzelnen Staaten einzuführen um sich damit andere Parteien in Entscheidungspositionen zu holen. Solange es irgendwie läuft und die Leute auf den Status quo eingeschworen sind (manches geht fast Richtung Propaganda), keinen Blick über den Tellerrand werfen, zu besser funktionierenden Demokratien wie in Europa, wird eine Änderung erst durch einen ganz großen Knall erfolgen können.
Allerdings glaube ich nicht, dass diese Kriese in der Katastrophe dafür schon reicht - das System ist so in den Köpfen verankert, dazu braucht es noch mehr.
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 13:57
von Inga
Hallo, Toni,
so sehr ich mit deinen Frust nachvollziehen kann und mit derZielrichtung deines Anliegens sympathisieren kann,
so frage ich mich doch,
ob du Empathie mit den anderen in derem Leid hast,
oder ob du ihr Leid instrumentalisierern möchtest,
um dich zu beweisen?
Liebe Grüße
Inga
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 15:39
von Aria
Toni Smith hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 09:26
Der bürgerkrieg in DEN USA geht mir um. Ich will etwas machen um die Demonstranten zu unterstützen. Sie gehen für etwas auf die Straße sie haben berechtigte Existenzangst, sie gehen gegen das System auf die Straße, sie gehen GEGEN Trump auf die Straße.
Bürgerkrieg??? Habe ich was verpasst? Aufstände ja aber kein Bürgerkrieg. Und die sind gekommen, weil das, was die 4 Cops da gemacht haben - und einer im besonderen - nichts anderes als Mord war. Und das hat - mal wieder - das Fass zum überlaufen gebracht, genau schon so wie 1991 wegen Rodney King.
Toni Smith hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 09:26
Deutschland, die EU und die UN sollten Trump zum sofortigen Rücktritt auffordern. Sonst wird die USA komplett untergehen und nachhaltig das Bild auf der Welt komplett verändern. Ich habe keine Lust Russland und China, beides Diktaturen als Worldleader zu sehen.
Warum sollte sich die UN oder die EU da einmischen? Lass die mal ihre Probleme selbst lösen!
Toni Smith hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 09:26
Ich habe keine SOZIALEN Medien die mir als Katalysator für die Ohnmacht helfen würden.
Ich denke, dass ist auch ganz gut so, denn die sind schon voll von Leuten, die meinen, sie müssten ihre Meinung, basierend auf Stammtischparolen, jedem unter die Nase reiben.
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 15:42
von Aria
Nicole Doll hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 11:52
Dazu kommt meine Überzeugung, dass die Menschen mit ihrem Sauberkeits- und Hygienewahn selbst schuld daran sind, dass sie Corona so hart trifft. Das Immunsystem hat nichts zu tun, wird gegen Krankheiten schwach und entwickelt Überempfindlichkeiten gegen Pollen oder Hausstaub. Entsprechend heftig kann es dann auch gegen Covid 19 mit einem allergischen Schock reagieren. Und wer selbst schuld ist, verdient die Strafe. Folglich komme ich mit den ganzen Vorsichtsmaßnahmen emotional nicht zurecht. Für mich selbst wasche ich mir die Hände nicht und lecke mir die Finger ab, nachdem ich mir einen Döner rein geschoben habe. - Und seltsamerweise lebe ich noch - irgendwie ein wenig jedenfalls.
Ajajajajajajajajajajajajajajai

Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 15:51
von rika
Ich fange dann auch mal an. In den USA herrscht kein Bürgerkrieg! Dieser schreckliche Mord - und ich nenne es bewusst so, da der Polizist das Opfer wissentlich erstickt hat - steht m.E. für die tiefe Kluft zwischen Weiß und allen anderen in diesem eigentlich tollen Land, in dem ich 2 1/2 Jahre gelebt und gearbeitet habe. Es hat auch eine wunderbare Verfassung: spätestens nach 8 Jahren ist jeder Präsident Vergangenheit. Das ist auch gut so, da er im Gegensatz zu unserem viel mehr Macht hat, die der Herr Trumpf massiv missbraucht.
Nein, wir sollten niemand zum Rücktritt auffordern, das steht uns einfach nicht zu. Stellt euch vor, Herr Bolsonaro oder Herr Orban würden Frau Merkel zum Rücktritt auffordern und sie würde auf sie hören!
Unser zu oft moralinsaurer Zeigefinger hilft nirgendwo außer wir beeinflussen ein Land, welches von uns abhängig ist. Mit solchen "Übernahmen" haben wir uns vor gut 30 Jahren im Westen selbst verhoben, oder?
Während meiner Zeit in USA (1986 - 88) und häufig immer wieder beruflich dort war ich erschrocken, wie einfach zu viele Menschen einfach denken. Der Wortschatz eher gering, alles war great and beautiful, man stopfte sich gegenseitig Burger in den Mund und ließ sich am Flughafen die Schuhe putzen. Ich vermisste eine gewisse Substanz und Langzeitpersektive. Allerdings traf ich auch hoch interessante und gebildete Menschen, mit denen ich fantastische Gespräche führte. Nur war die Distanz zu den weniger Gebildeten schon damals sehr groß.
Innerhalb von wenigen Monaten wurde ich regelmäßig zu Seminaren und Kundenbesuchen eingeladen. Ich bin Kaufmann und hielt technische Vorträge, mein Englisch war anfänglich holprig und trotzdem war ich "great"
Ich hoffte inständig, dass die dortigen - ausschließlich privaten - Medien nicht zu uns herüber schwappen; sie hatten wesentlichen Einfluss auf die Verdummung und Sensationsgier zu vieler Menschen. Weit gefehlt: auch hier gibt es Medien, die ihre Plattform ganz weit unten montieren und ...schwupps haben wir grölende Menschen ohne jegliche Toleranz, die meinen, dass Bernd oder wie er heißt, sie erlösen wird.
"Die Amerikaner", so hoffe ich, werden Herrn Trump nicht wieder wählen, da er ihnen außer "America first" nichts außer extrem simplen Thesen nichts geboten hat, diese aber ankamen. Hier zeigt sich aber auch, dass viele - auch - unserer sogenannten politischen Elite auf ihren Elfenbeinturm gestiegen sind.
rika
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 16:52
von ExuserIn-2020-10-20
Rika ich kann dir in fast allen Punkten uneigeschränkt zustimmen.
Ich war auch knapp zwei Jahre inden USA beruflich tätig ( 2005-2007 ) Darum eigene ergänzende Eindrücke.
Es hat sich seit deiner Zeit leider nichts geändert, ganz im Gegenteil.
Amerika ist und bleibt ein tief gespaltenes Land. Die Nativ-American ( Indianer ) dürfen heute wie damals in ihren Reservaten leben. Die Afro-Amerikaner stehen immer noch an unterster Stelle der Bevölkerungsschichten. Die Weißen sind die Herrenrasse, als solche spielen sie sich leider immer noch auf. Das klingt sehr Klischeehaft, aber es ist leider so.
Um mit der vollen Härte des Gesetzes Bekanntschaft zu machen ist eine dunkle Hautfarbe von Vorteil.
Die Afro-Amerikaner und eingewanderte Latinos arbeiten zu sehr geringen Löhnen. Eltern sind daher nicht in der Lage die Schulgelder für ihre Kinder zu zahlen, von Krankenversicherung ganz zu schweigen. Es ist ein Teufelskreislauf der kaum zu durchbrechen ist.
Hinzu kommt das hoch komplizierte Wahlverfahren. Teilweise müssen Geburtsurkunden vorgelegt werden, die müssen von dem Staat ausgestellt werden in dem jemand geboren wurde, nur um in das Wählerverzeichnis aufgenommen zu werden. Da oftmals Namensgleichheiten auftreten werden die Leute einfach wieder aus dem Wahlverzeichnissen gelöscht. Da man Betrug unterstellt ohne genau zu prüfen. Den Beweis das alles seine Richtigkeit hatte muß der Wähler erbringen. Klappt selten.
Das ist die Grundlage für Trumps Behauptung es gäbe tausende von Wahlbetrügern.
Außerdem das Prinzip "The winner takes it all" führt dazu, das der wirkliche Wille der Wähler nicht durch die Wahlen zum Ausdruck kommt.
Dann noch ein Hoch auf die Waffenlobby, in Zusammenarbeit mit der Verfassung
( oder war es andersrum, egal macht keinen Unterschied ).
Jeder hat eine Flinte zu Hause im Schrank, oder wenn es im Bundesstaat erlaubt ist gleich im Hosenbund. Das erzeuzgt, selbst bei absolut gesetzestreuen Polizisten blanke Angst, dem entsprechend reagieren sie auch. Das soll keine Entschuldigung für die Handlungen des Polizisten sein, aber es war bestimmt mit ein Auslöser.
Wer je in den USA in eine zufällige Polizeikontrolle geraten ist kennt die Anspannung der Beamten.
Die Amerikaner müssen ihren Staat selbst aufräumen, bleibt zu hoffen das der nächste Präsident zukunftsweisender für sein Land denkt, als nur für sich und seine Wiederwahl.
LG
Petra Sofie
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 17:09
von NikolaAusR
rika hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 15:51
In den USA herrscht kein Bürgerkrieg! Dieser schreckliche Mord - und ich nenne es bewusst so,
Hallo liebe Rika,
zu Bedenken möchte ich aber geben, dass der demokratisch gewählte Präsident seine Anhänger aufgefordert hat, bei den heute in Washington angemeldeten Demonstrationen gegenzuhalten.
In deren Affinität zur NRA sehe schon die Gefahr, dass - wenngleich nur in Einzelfällen - Bürger auf Bürger schießen.
Angesichts der Polarisierung in der Gesellschaft und der Existenznöte der unteren und untersten Bevölkerungssschichten aufgrund der Corona- Krise gerade in den Großstädten kann da schnell ein Flächenbrand entstehen.
Enden möchte ich hier mit Gandhi:
"Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg"
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 17:24
von Sabrina Verena
Toni Smith hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 09:26
Der bürgerkrieg in DEN USA geht mir um. Ich will etwas machen um die Demonstranten zu unterstützen. Sie gehen für etwas auf die Straße sie haben berechtigte Existenzangst, sie gehen gegen das System auf die Straße, sie gehen GEGEN Trump auf die Straße.
Ich will etwas tun aber ich kann nicht. Ich weiß nicht wie. Ich habe keine Soziale Medien Kanäle so das ich dort wenigstens Informationen teilen könnte. Es ist schwer., es zeigt mir Ohnmacht. Die Menschen dort gehen gegen etwas konkretes auf die Straße, die Menschen hier gingen gegen massnahmen auf die Straße die ihnen das lebenretten sollten und gingen für eine nichtvorhandene Änderung des Grundgesetzes auf die Straße. Das war dumm, blinder Aktionismus in einer Zeit der Ohnmacht.
Die Situation ganz konkret in den USA ist. Rassismus, massenschießerein sind schon ewig ein Problem, nun kommen 40 Mio. Arbeitslose ohne Gesundheitsschutz dazu plus die mangelnde Gesundheitspolitik bei einer Pandemi. Die US Politik hat versagt, Trump hat versagt, er regiert nicht, er hat das Regieren aufgegeben. Er hat sich komplett iligitim gemacht und muss weg.
Deutschland, die EU und die UN sollten Trump zum sofortigen Rücktritt auffordern. Sonst wird die USA komplett untergehen und nachhaltig das Bild auf der Welt komplett verändern. Ich habe keine Lust Russland und China, beides Diktaturen als Worldleader zu sehen.
Ich musste die Gedanken einfach mal aufschreiben. Ich habe keine SOZIALEN Medien die mir als Katalysator für die Ohnmacht helfen würden.
Hallo!
Wenn das Volk des Weltpolizisten für Demokratie, es nicht schafft, diesen zu demokratisieren, wer dann?
Wir haben in Europa eine Großbaustelle, an der es noch viel zu tun gibt.
Das in einer Zeit, wo Leute ihren Beschützer als Sklavenhalter und Oberspion sehen und sich von Europa- Fremden- und Minderheitenfeindlichen Gruppen vor den Karren spannen lassen.
Sollen solche Menschen tatsächlich das Amerikanische Volk retten?
Oder sollen das die Europäischen Konzerne machen, die uns ausbeuten und den Planet zerstören?
Die selbst vor dem Sonnensystem nicht halt machen und dieses als Rohstofflager betrachten.
Die sich längst von der Lohnsklaverei in China abhängig gemacht haben.
LG Verena
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 18:14
von rika
Hallo Petra-Sofie,
danke für Deine Worte, die ich komplett bestätigen kann. Ich bin ein paar Mal von einer Streife angehalten worden (aber nie bestraft, da sie meinen alten deutschen Führerschein nicht lesen konnten

). Beim ersten Mal stieg ich aus dem Auto und erlebte einen Polizisten voller Streß: er schrie mich an, dass ich sofort in das Auto zurück gehen muss und zückte die Waffe! Die Polizisten sind Jäger und gehen eher davon aus, dass die Menschen kriminell sind.
Es ist schon traurig, dass in diesem Land oder besser: Kontinent mit interessanten Regionen und Menschen, die darüber hinaus unglaublich viel Platz haben, so viel Intoleranz herrscht. In Japan, wo ich leider nicht gelebt habe, aber sehr häufig beruflich unterwegs war, haben mich die Menschen ob ihrer Disziplin viel mehr fasziniert.
rika
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 19:00
von ExuserIn-2020-10-20
NikolausR, Bürger schießen nur in Einzelfällen auf andere Bürger?
"Stand your ground" der Satz berechtigt von der Schußwaffe Gebrauch zu machen.
Allein in Philadelphia sterben jedes Jahr ca. 700 Menschen durch bürgerlichen Schußwaffengebrauch untereinander.
40 Menschen sterben jedes Jahr in den USA am Nationalfeiertag, da wird nur hoch in die Luft geschossen, die Murmel fällt dir nur versehentlich in den Kopf.
https://www.dw.com/de/massensterben-dur ... a-47964053
LG
Petra Sofie
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 20:53
von ExuserIn-2020-07-10
Es wird nun gegen Journalisten und auch gegen komplett unbeteiligte Bürger vorgegangen. Die Diktatur Trump ist im vollen Gange.
https://transparentgentlemenmarker.tumb ... ighborhood
Re: USA Civil War 2020
Verfasst: So 31. Mai 2020, 21:22
von ExuserIn-2023-06-22
Toni Smith hat geschrieben: So 31. Mai 2020, 09:26
Die Situation ganz konkret in den USA ist. Rassismus, massenschießerein sind schon ewig ein Problem, nun kommen 40 Mio. Arbeitslose ohne Gesundheitsschutz dazu plus die mangelnde Gesundheitspolitik bei einer Pandemi. Die US Politik hat versagt, Trump hat versagt, er regiert nicht, er hat das Regieren aufgegeben. Er hat sich komplett iligitim gemacht und muss weg.
Ich meine
nicht das wir uns in innerpolitische Angelegenheiten einmischen sollten. Die USA Bevölkerung besteht aus 328 Millionen Menschen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten und denen gestehe ich es zu selbst ihre Zukunft wählen zu können.
Deutschland, die EU und auch die USA haben sich bislang bei genug Staaten eingemischt und was hat es gebracht? Der nahe Osten brennt an so vielen Punkten. Nordafrika hat viele Brennpunkte. Viel wird auch immer gegen Russland gesagt, immer als Feindbild vorgeführt. Normalerweise halte ich mich aus solchen Diskussionen prinzipiell heraus. Aber ist es nicht so, das nach der Grenzöffnung der DDR keine Osterweiterung der EU/Nato vereinbart wurde? Und was passierte?
Nächstes Beispiel: Die Krim. Wer wollte denn auf die Krim und mit welchem Ziel? Mir war sofort klar, das Russland sich das schwarze Meer nicht kontrollieren oder zusperren lässt. Also haben die nicht lange gewartet. Was macht Deutschland als Verbündeter von USA? Klar Sanktionen gegen Russland die nichts bringen und auch uns selbst schaden.
Da wird so lange gegen Nordstream 2 gewettert, von wem? Ist es sinnvoll das Gas mit Riesentankern aus den USA kommen zu lassen? Also auch nur ein unnötiger Stress um Absatzmärkte.
Die ganzen Kriege zum einen wegen Rohstoffen (Öl ......) zum anderen damit die Waffenlieferanten ihre Gewinne einfahren können, gehen mir auf die Nerven.
Die USA haben ein mündiges Volk und die Mehrheit ist stolz auf ihre vermeintlichen Errungenschaften. Ich denke die sind klug genug ihr Schicksal selbst zu lenken. Wieso sollte Trump illegitim sein? Er ist nach deren Wahlrecht gewählt. Es steht uns auch nicht zu, zu entscheiden welche Präsidenten regieren dürfen oder weg sollen. Wir sollten uns aus innerpolitischen Problemen anderer Staaten heraushalten.
Ich bin "nicht" für Putin, Trump, Erdogan usw. Aber wir sollten erstmal unsere eigenen Hausaufgaben machen. Die EU sollte erstmal an sich selbst arbeiten um ein zukunftsfähiger und zukunftsorientierter Zusammenschluss von europäischen Staaten zu sein. Um Frieden zu garantieren und Perspektiven zu bieten. Wir schaffen es ja noch nicht einmal mit den rechten Strömungen wie in Ungarn oder Polen umzugehen. Da wird geredet, eventuell ein Verfahren eingeleitet und was passiert unter dem Strich? Nichts, so empfinde ich es im Moment.
China, auch so ein Fall. Da arbeitet einer wie Trump als gewählter Vertreter der USA mit Strafzöllen gegen ein Land mit 1.395.380.000 Einwohnern
https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China , warum???
Klar sehe ich als unstudierte die Sache etwas anders als Politiker, aber Kriege, Abschreckung, Waffen und das damit verbundene Leid haben uns doch nicht weitergebracht. Verträge aufzukündigen, die Jahrzehnte Stabilität brachten, wie es Trump macht und dabei immer Russland als Buhmann vor sich herträgt ist auch nicht richtig.
Frieden das ist das was mir wichtig ist.
Menalee