Abschied
Verfasst: Mi 13. Mai 2020, 10:22
Hallo Ihr Lieben,
bevor ich mich aus diesem Forum endgültig verabschiede, muss ich noch ein paar Worte loswerden.
Es gab 1 1/2 Jahre einen Mann in meinem Leben der sich nach kurzer Zeit als Frau entpuppte, als Heimtranse, als Crossdresser, wie er sich selbst nannte. Äußerlich zu 100% Mann: optisch ein Kerl wie ein Baum, charakterlich ein Macher, ein Tonangeber, ein Erfolgsmensch der kaum Widerspruch duldete.
In unserer Zeit lebte er zumindest seine weibliche Seite immer öfter aus. Das fing damit an, dass wir in entlegene Städte und Bars fuhren um seine öffentliche Reputation nicht in Gefahr zu bringen. Zu seinem Geburtstag schenkte ich ihm einen 3-Tagestrip zu Karin in die Schwesternzeit. Dadurch wurde er deutlich sicherer und nach seiner Verwandlung vom ehem. Outfit einer Liebesdienerin zu einer Frau mit Stil, die sich durchaus in der Öffentlichkeit fast unbemerkt, bewegen konnte. Jetzt folgten auch permanent Frauenunterwäsche, Piercings und Fingernägel aus dem Nagestudio.
Ich konnte das verstehen, hab ja bei euch viel gelesen und wusste, dass es ihm ein tiefes Bedürfnis war. Ich konnte es auch akzeptieren, dass wir überhaupt kein Geschlechtsleben hatten. Ich konnte nicht akzeptieren, dass wir einander Partner aber keine Liebenden waren. Es stieß mich ab, seine Klimperringe an dem dicken Bauch zu sehen, seine komischen Nippelglitzersteine, seine Strings und seine BH"™s auf meiner Wäscheleine. Dieses wachsende Unwohlsein hing aber eindeutig damit zusammen, dass er mich als Frau nicht wahrgenommen hat. Als Freundin, als Beraterin ja, aber nicht als weibliches Wesen mit eigenen Bedürfnissen.
Ich hätte diese Dinge aber sicher noch lange ertragen in der Hoffnung, dass er sich in die eine oder andere Richtung bewegt. Ich hab mit ihm viele Gespräche geführt ob eine Totalumwandlung nicht befreiender wäre, für uns beide. Das lehnte er mit Verweis auf seinen großen Geschäftskreis aber vehement ab. Und so verharrten wir, gefangen in dieser Situation.
Vergangenes Wochenende habe ich aus einem dummen Zufall herausgefunden, dass er neben mir noch eine Frau "unterhält". Ein junges verruchtes Mädchen, dass offenbar eine Seit in ihm zum Klingen gebracht hat, von der ich bisher nichts ahnte. Ich versuche das so gut wie möglich zu umschreiben aber es scheinen "Sexspielchen" aus der Fraktion Lack & Leder zu sein, die ihn faszinieren.
Und damit bin ich raus.
Warum erzähl ich euch das? Weil es eben nicht reicht Verständnis zu haben oder tolerant zu sein. Weil die Frauen, die ihr so hoch haltet, vielleicht doch eigene Befindlichkeiten haben.
Alles Gute für euch
bevor ich mich aus diesem Forum endgültig verabschiede, muss ich noch ein paar Worte loswerden.
Es gab 1 1/2 Jahre einen Mann in meinem Leben der sich nach kurzer Zeit als Frau entpuppte, als Heimtranse, als Crossdresser, wie er sich selbst nannte. Äußerlich zu 100% Mann: optisch ein Kerl wie ein Baum, charakterlich ein Macher, ein Tonangeber, ein Erfolgsmensch der kaum Widerspruch duldete.
In unserer Zeit lebte er zumindest seine weibliche Seite immer öfter aus. Das fing damit an, dass wir in entlegene Städte und Bars fuhren um seine öffentliche Reputation nicht in Gefahr zu bringen. Zu seinem Geburtstag schenkte ich ihm einen 3-Tagestrip zu Karin in die Schwesternzeit. Dadurch wurde er deutlich sicherer und nach seiner Verwandlung vom ehem. Outfit einer Liebesdienerin zu einer Frau mit Stil, die sich durchaus in der Öffentlichkeit fast unbemerkt, bewegen konnte. Jetzt folgten auch permanent Frauenunterwäsche, Piercings und Fingernägel aus dem Nagestudio.
Ich konnte das verstehen, hab ja bei euch viel gelesen und wusste, dass es ihm ein tiefes Bedürfnis war. Ich konnte es auch akzeptieren, dass wir überhaupt kein Geschlechtsleben hatten. Ich konnte nicht akzeptieren, dass wir einander Partner aber keine Liebenden waren. Es stieß mich ab, seine Klimperringe an dem dicken Bauch zu sehen, seine komischen Nippelglitzersteine, seine Strings und seine BH"™s auf meiner Wäscheleine. Dieses wachsende Unwohlsein hing aber eindeutig damit zusammen, dass er mich als Frau nicht wahrgenommen hat. Als Freundin, als Beraterin ja, aber nicht als weibliches Wesen mit eigenen Bedürfnissen.
Ich hätte diese Dinge aber sicher noch lange ertragen in der Hoffnung, dass er sich in die eine oder andere Richtung bewegt. Ich hab mit ihm viele Gespräche geführt ob eine Totalumwandlung nicht befreiender wäre, für uns beide. Das lehnte er mit Verweis auf seinen großen Geschäftskreis aber vehement ab. Und so verharrten wir, gefangen in dieser Situation.
Vergangenes Wochenende habe ich aus einem dummen Zufall herausgefunden, dass er neben mir noch eine Frau "unterhält". Ein junges verruchtes Mädchen, dass offenbar eine Seit in ihm zum Klingen gebracht hat, von der ich bisher nichts ahnte. Ich versuche das so gut wie möglich zu umschreiben aber es scheinen "Sexspielchen" aus der Fraktion Lack & Leder zu sein, die ihn faszinieren.
Und damit bin ich raus.
Warum erzähl ich euch das? Weil es eben nicht reicht Verständnis zu haben oder tolerant zu sein. Weil die Frauen, die ihr so hoch haltet, vielleicht doch eigene Befindlichkeiten haben.
Alles Gute für euch