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im Gespräch über Judith Butler

Verfasst: Mo 2. Mär 2020, 08:32
von maexine
Im Zusammenhang mit einer Tagesspiegel Meldung vom 1. Februar 2020,

"Volles Haus: Die US-Theoretikerin Judith Butler war am Freitagabend zu Gast an der TU Berlin. Dort verteidigte sie die Gender Studies gegen Kritik."
"Diese Frage versuchte am Freitag, die wohl berühmteste Vertreterin der Disziplin zu beantworten: Judith Butler, Professorin in Berkeley, zu Gast an der Technischen Universität Berlin"

https://www.tagesspiegel.de/kultur/gesc ... 98950.html


erschien gestern 1. März ein Radio Beitrag der ganz Sicher eurer Aufmerksamkeit bedarf. Wie immer wünscht euch viel Freude beim nachlesen und höhren

eure maexine

"30 Jahre "Gender Trouble" von Judith Butler - Explosiver Klassiker der Geschlechterforschung

Vor 30 Jahren erschien in den USA "Gender Trouble" von Judith Butler — ein Buch, das die Geschlechterforschung bis heute prägt und sogar Widerhall am Stammtisch findet. Wie lässt sich die Wucht dieses Buches erklären?"

Ein Gespräch mit 37min Länge erschienen bei Deutschland-Funk Kultur hier nachzuhöhren:

https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dra ... 51ebc7.mp3



Ps: mehr über Judith Butler: https://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Butler

Re: im Gespräch über Judith Butler

Verfasst: Mo 2. Mär 2020, 17:28
von Anne-Mette
Moin,
maexine hat geschrieben: Mo 2. Mär 2020, 08:32 mehr über Judith Butler
hier auch: https://www.deutschlandfunkkultur.de/30 ... _id=471344

30 Jahre "Gender Trouble" von Judith ButlerExplosiver Klassiker der Geschlechterforschung

... oder haben wir den Link schon?

Gruß
Anne-Mette

Re: im Gespräch über Judith Butler

Verfasst: So 8. Mär 2020, 10:07
von maexine
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 2. Mär 2020, 17:28 ... oder haben wir den Link schon?
Vielen Dank Anne-Mette für diesen Link, denn eine beachtenswerte Aussage ist, Zitat: "Ein "eigentliches" Geschlecht gibt es nicht - Butler denkt diese Überlegungen weiter und "radikalisiert" sie, so Villa Braslavsky, indem sie darauf hinweist, dass auch das Körperliche nicht einfach gegeben sei, sondern durch Normen und Sprache mithervorgebracht werde."

Wenn dann jedoch, gleich nach dem Hinweis auf die Sprache, Zitat: "Schönwälder weist hier auf ein verbreitetes Missverständnis hin: Butler vertrete keineswegs "die Vorstellung, dass ich mich morgens hinstelle und entscheide, ob ich jetzt dieses oder jenes Gender bin, oder diesen oder jenen Körper habe, das ist wirklich Mumpitz. Sondern das sind lange, kulturell sedimentierte Prozesse — das hat nichts damit zu tun, dass es ein willentliches Subjekt gäbe, das eine Entscheidung trifft." der Text, durch Negationen und Fremdworte überfrachtet, schwer verständlich wird.

Die etwas leichtere Art sich den Butler Thesen zu nähern ist, dank Crossmedia, unter dem folgenden Link aufzufinden:


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, für diese sehr wichtige Philosophin, die ganz sicher heute am Weltfrauentag 2020 hier entsprechend gewürdigt werden kann.

eure maexine

Re: im Gespräch über Judith Butler

Verfasst: Di 17. Mär 2020, 08:23
von maexine
In der Online -Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, (FAZ) Geist und Soziales erschien soebend der folgende Artikel:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/geis ... 15848.html

Zitat: "Argentinien als positives Beispiel

Gender bildet den Bezugshorizont für unser In-der-Welt-sein, unsere Subjektwerdung: Menschen werden in einen phantasmatischen, normativ wirkenden Vorstellungshorizont von Zweigeschlechtlichkeit hineingeboren, bilden ein Bewusstsein ihrer Geschlechtsidentität aus, entwickeln eine Verkörperung von Geschlecht und ihre leiblichen Stile, mit denen sie für andere lesbar werden. Aus der Kritik an normativen Realitätsbehauptungen von binärer, heterosexueller Geschlechtlichkeit, die sozial akzeptierte und umgekehrt marginalisierte Subjekte produziert, entwickelte Butler den ethischen Anspruch, dass alle das für sie passende Geschlecht leben dürfen, das eben mit Zweigeschlechtlichkeit allein nicht abgebildet sei. Mit Argentinien erwähnte sie ein positives Beispiel: Dort können Menschen ihre Geschlechtsidentität frei bestimmen. Warum sollten sich etwa trans Männer und trans Frauen einer staatlich verordneten Überprüfung unterziehen und beweisen müssen, dass sie ihr Geschlecht auf überzeugende Weise leben?"

> Von Andrea Geier -Aktualisiert am 15.03.2020-09:00 <


In der aktuellen Diskussion um eine Neufassung / Abschaffung des TSG, sollten wir immerwieder solche positiven Beispiele in das Licht der Aufmerksamkeit rücken.

Viel Freude beim Lesen wünscht

eure maexine























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