Brief vom Endokrinologen „ Bin wieder da und hätte eine Frage
Verfasst: Fr 21. Feb 2020, 22:03
Hallo zusammen!
Die letzten Wochen war ich leider komplett außer Gefecht gesetzt.
Am 02.01.2020 musste ich in unseren Koiteich rein, da die Nachbarn mal wieder Raketen so abgeschoßen hatten, das diese im Teich landeten.
Und diese sind genau an solchen Stellen gelandet, wo man mit dem Kescher von Außen nicht dran kommt. Es kam wie es kommen musste, ich
rutschte aus, landete bis zum Kopf im Wasser, die Watthose war gleich voll bis knapp unter die Brust. Meine beiden kleinen Neffen lachten laut.
Ich blieb noch knapp 10 Minuten im Teich, fror nicht wegen dem Tramadol, bis wir rein gingen. Am nächsten Tag kamen Husten, Schnupfen, Heiserkeit,
dachte ich mir aber nichts dabei, darauf stieg das Fieber jeden Tag und der Motor stotterte immer mehr. Meine Frau erzählte mir dann später,
dass ich am Sonntag nicht mehr reagiert hatte und 41-° C Fieber hatte. Sie rief unseren Hausarzt an, der hatte Notdienst, der mich dann ins
Krankenhaus bringen ließ. Nach einer Woche bin ich auf der Intensivstation zu mir gekommen. Eine schwere beidseitige Lungenentzündung hatte
mich lahmgelegt. Musste dann noch eine Woche auf der Intensiv bleiben, meine Keimzahl in der Wunde war gestiegen und beim waschen helfen
fand die Schwester 3 Knoten unter der rechten Achsel. Die wurden die Woche darauf ambulant entfernt, das Ergebnis war nicht so toll. Zwei waren
entartetes Narbengewebe, saßen dort wo die lange Narbe von der Latisimusverpflanzung endete. Der Dritte war zum Glück nur eine Zyste, wo sich
ein Spreisel verkapselt hatte. Wie der da hinkam, keine Ahnung.
Einen Tag nach der OP durfte ich nach Hause, bekam ja nur noch Antibiotika per Infusion und dafür den ganzen Tag in der Klinik im Bett liegen - nö.
Mein Doc kam wieder jeden Morgen, so wie früher schon einmal, mischte die Infusionen, hängte die erste gleich dran, Caritas kam dann später
zum Verbandwechsel, die zeite Infusion kam dran, welche ich dann abmachte als sie durch war und hing mir über den Tag verteilt noch zwei
Infusionen mit Antibiotika und einen Cocktail in Kochsalzlösung aufgelöst dran.
Warum so viel Antiobiotika werden sich bestimmt einige Fragen. Wegen meinen Freunden MRSA in der Wunde, die Kraft hatte mein Körper
mit der Lungenentzündung nicht, um die Keime zu bekämpfen.
Montag 10.02.2020 morgends um 6.00 Uhr war es dann soweit. Wir fuhren los nach Würzburg zur Uniklinik, wo ich um 9.00 Uhr einen Termin
beim Endokrinologen hatte. Durch Sofia waren einige Straßen im Odenwald gesperrt, doch gab es genug Ausweichstrecken und auf der A81 war
von Osterburken bis Würzburg kaum LKW Verkehr.
Kam dann in Würzburg auch pünktlich dran, total ungewohnt, die Ärztin Frau Dr. Kimpel ging dann mit mir den ganzen Fragenkatalog durch.
Besonders wichtig waren die letzten 13 Jahren mit den Keimen, Operationen etc., von davor hatte ich schon vorab Berichte per Mail geschickt.
Nach einer Stunde waren wir durch, dann ging es zur Blutentnahme, wo ich fast aus den Latschen gekippt bin als die 6. Spritze voll abgenommen
worden war. Ist ja auch kein Wunder bei einem HB-Wert von 6,9, Blutdruck 80/60 und noch nüchtern, hatte nicht einmal Wasser getrunken.
Der Sessel wurde dann auch gleich zur Liege, Kochsalzlösung, eine Blutransfusion gab es dann und ein Frühstück wurde gebracht.
Um 12.00 Uhr war ich dann soweit, dass wir uns auf auf den Rückweg machen konnten. Wieder Zuhause war dann der Tag für mich gelaufen.
Heute kam endlich der Bericht von Frau Dr. Kimpel, die dem Beginn der Hormontherapie zustimmte, nur sollte jetzt alle 4 - 6 Wochen das Blut kontrolliert
werden, um eine Schilddrüsenunterfunktion auszuschließen. Es könne aber auch sein, das der Wert nicht stimmt durch den ständigen Blutverlust und
die überstandene Lungenentzündung. Auffällig sei der niedrige Testoseronwert, da ja von mir keine Blocker und Hormone eingenommen werden.
Habe mal den Teil Hormone hier mit beigefügt und wollte fragen ob ihr mir sagen könnt wie gut die Ausgangswerte sind.
Mein Doc war Heute nicht da, musste zu seiner Vetretung und der versorgt dann nur die Wunde, das Andere geht ihn nichts an.
Danke im voraus.
Gruß und wie man in der Region Buchen zu Fasching sagt: "Hinne houch!"
Michael M.
Die letzten Wochen war ich leider komplett außer Gefecht gesetzt.
Am 02.01.2020 musste ich in unseren Koiteich rein, da die Nachbarn mal wieder Raketen so abgeschoßen hatten, das diese im Teich landeten.
Und diese sind genau an solchen Stellen gelandet, wo man mit dem Kescher von Außen nicht dran kommt. Es kam wie es kommen musste, ich
rutschte aus, landete bis zum Kopf im Wasser, die Watthose war gleich voll bis knapp unter die Brust. Meine beiden kleinen Neffen lachten laut.
Ich blieb noch knapp 10 Minuten im Teich, fror nicht wegen dem Tramadol, bis wir rein gingen. Am nächsten Tag kamen Husten, Schnupfen, Heiserkeit,
dachte ich mir aber nichts dabei, darauf stieg das Fieber jeden Tag und der Motor stotterte immer mehr. Meine Frau erzählte mir dann später,
dass ich am Sonntag nicht mehr reagiert hatte und 41-° C Fieber hatte. Sie rief unseren Hausarzt an, der hatte Notdienst, der mich dann ins
Krankenhaus bringen ließ. Nach einer Woche bin ich auf der Intensivstation zu mir gekommen. Eine schwere beidseitige Lungenentzündung hatte
mich lahmgelegt. Musste dann noch eine Woche auf der Intensiv bleiben, meine Keimzahl in der Wunde war gestiegen und beim waschen helfen
fand die Schwester 3 Knoten unter der rechten Achsel. Die wurden die Woche darauf ambulant entfernt, das Ergebnis war nicht so toll. Zwei waren
entartetes Narbengewebe, saßen dort wo die lange Narbe von der Latisimusverpflanzung endete. Der Dritte war zum Glück nur eine Zyste, wo sich
ein Spreisel verkapselt hatte. Wie der da hinkam, keine Ahnung.
Einen Tag nach der OP durfte ich nach Hause, bekam ja nur noch Antibiotika per Infusion und dafür den ganzen Tag in der Klinik im Bett liegen - nö.
Mein Doc kam wieder jeden Morgen, so wie früher schon einmal, mischte die Infusionen, hängte die erste gleich dran, Caritas kam dann später
zum Verbandwechsel, die zeite Infusion kam dran, welche ich dann abmachte als sie durch war und hing mir über den Tag verteilt noch zwei
Infusionen mit Antibiotika und einen Cocktail in Kochsalzlösung aufgelöst dran.
Warum so viel Antiobiotika werden sich bestimmt einige Fragen. Wegen meinen Freunden MRSA in der Wunde, die Kraft hatte mein Körper
mit der Lungenentzündung nicht, um die Keime zu bekämpfen.
Montag 10.02.2020 morgends um 6.00 Uhr war es dann soweit. Wir fuhren los nach Würzburg zur Uniklinik, wo ich um 9.00 Uhr einen Termin
beim Endokrinologen hatte. Durch Sofia waren einige Straßen im Odenwald gesperrt, doch gab es genug Ausweichstrecken und auf der A81 war
von Osterburken bis Würzburg kaum LKW Verkehr.
Kam dann in Würzburg auch pünktlich dran, total ungewohnt, die Ärztin Frau Dr. Kimpel ging dann mit mir den ganzen Fragenkatalog durch.
Besonders wichtig waren die letzten 13 Jahren mit den Keimen, Operationen etc., von davor hatte ich schon vorab Berichte per Mail geschickt.
Nach einer Stunde waren wir durch, dann ging es zur Blutentnahme, wo ich fast aus den Latschen gekippt bin als die 6. Spritze voll abgenommen
worden war. Ist ja auch kein Wunder bei einem HB-Wert von 6,9, Blutdruck 80/60 und noch nüchtern, hatte nicht einmal Wasser getrunken.
Der Sessel wurde dann auch gleich zur Liege, Kochsalzlösung, eine Blutransfusion gab es dann und ein Frühstück wurde gebracht.
Um 12.00 Uhr war ich dann soweit, dass wir uns auf auf den Rückweg machen konnten. Wieder Zuhause war dann der Tag für mich gelaufen.
Heute kam endlich der Bericht von Frau Dr. Kimpel, die dem Beginn der Hormontherapie zustimmte, nur sollte jetzt alle 4 - 6 Wochen das Blut kontrolliert
werden, um eine Schilddrüsenunterfunktion auszuschließen. Es könne aber auch sein, das der Wert nicht stimmt durch den ständigen Blutverlust und
die überstandene Lungenentzündung. Auffällig sei der niedrige Testoseronwert, da ja von mir keine Blocker und Hormone eingenommen werden.
Habe mal den Teil Hormone hier mit beigefügt und wollte fragen ob ihr mir sagen könnt wie gut die Ausgangswerte sind.
Mein Doc war Heute nicht da, musste zu seiner Vetretung und der versorgt dann nur die Wunde, das Andere geht ihn nichts an.
Danke im voraus.
Gruß und wie man in der Region Buchen zu Fasching sagt: "Hinne houch!"
Michael M.